Ist Magnesium wichtig und wie können Sie einen Magnesiummangel erkennen?

Autor: Lisa Hoffmann

Eine bewusste und ausgewogene Ernährung ist sehr wichtig, um den Körper mit allen wichtigen essenziellen Nährstoffen und Vitaminen zu versorgen – das ist mittlerweile uns allen bewusst. Die Art und Weise, wie wir leben und uns ernähren, wird sehr stark von der Zufuhr dieser Nährstoffe beeinflusst. Jeder weiß, dass eine Eisenmangel-Anämie gefährlich sein kann. Nun was ist aber mit einem Magnesiummangel und ist Magnesium wichtig für unseren Körper? Tatsächlich kommt ein Magnesiummangel häufiger vor, als wir denken, und ist ein oftmals übersehenes Problem. Magnesium ist ein essenzielles Mineral, das mehrere wichtige Funktionen im Körper erfüllt und wenn nicht behandelt, kann ein Magnesiummangel sehr riskant sein. Wie können Sie einen Magnesiummangel erkennen, welche sind die häufigsten Symptome und welche Lebensmittel sind reich an Magnesium? All das und vieles mehr erklären wir Ihnen in unserem Artikel!

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Magnesium ist das vierthäufigste Mineral in unserem Körper und ist an mehr als 300 biochemischen Reaktionen beteiligt. Es unterstützt die Herztätigkeit, reguliert den Blutdruck, unterstützt das Immunsystem und ist wichtig für die Kontraktion der Muskeln. Zudem ist es auch am Aufbau von Zähnen und Knochen beteiligt. Jedoch kann der Mineralstoff nicht vom Organismus selbst produziert werden und daher müssen wir ihn entweder über die Nahrung oder mit Nahrungsergänzungsmitteln zu uns nehmen. Ein Viertel der Männer und fast ein Drittel der Frauen in Deutschland nehmen zu wenig Magnesium auf.

Wofür ist Magnesium wichtig und wie viel Magnesium brauchen wir?

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Genau wie andere Mineralstoffe, die eine Vielzahl von Aufgaben erfüllen, ist Magnesium wichtig, damit wir fit und gesund bleiben. Etwa 25 Gramm davon sind in unserem Körper gespeichert, wobei circa 60 % in den Knochen gespeichert wird. Somit ist unser Skelett der größte Magnesiumspeicher, während die restlichen 40 % von der Muskulatur und dem Weichteilgewebe benötigt werden. Wie viel Magnesium wir brauchen hängt von einigen Faktoren ab, darunter Alter, Geschlecht und sportliche Aktivität. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist der Magnesiumbedarf für Frauen ab 25 Jahren 300 mg pro Tag und bei Männern 350 mg pro Tag. Bei Jugendlichen ab dem 15. Lebensjahr liegen die Werte zwischen 300 und 400 mg. Unter bestimmten Bedingungen kann der Bedarf etwa bei Sportlern, schwangeren und stillenden Frauen sowie Menschen mit Diabetes etwas höher sein.

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Jeder hat schon von Magnesiummangel gehört, leider wissen aber nur die wenigen, wofür Magnesium wichtig ist. Der Mineralstoff erfüllt zahlreiche lebenswichtige Funktionen im Körper und kann zur Vorbeugung einer Vielzahl von Krankheiten beitragen, darunter erhöhtem Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit weiteren wichtigen Nährstoffen ist Magnesium für die Regulation der Erregungsleitung in den Nervenzellen von großer Bedeutung. Zudem hilft das Mineral dem Körper, Zucker abzubauen und kann somit das Risiko einer Insulinresistenz verringern. Während wir alle wissen, dass Kalzium für die Knochengesundheit wichtig ist, ist Magnesium für eine gesunde Knochenbildung ebenso unerlässlich. Auch für die Stressregulation und die Ausschüttung des Stresshormons ist Magnesium wichtig und wird nicht umsonst als “Salz der inneren Ruhe” bezeichnet”.

Welche sind die häufigsten Magnesiummangel Symptome und wie lässt sich ein Magnesiummangel erkennen?

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Einige Krankheiten sowie eine Fehlernährung sind die häufigsten Gründe, die zu einem Magnesiummangel führen können. Nun leider sind die Magnesiummangel Symptome genauso vielfältig wie die Funktionen des Minerals im Körper und die Mangelerscheinungen sind bei ansonsten gesunden Menschen sehr selten. Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen oder Migräne, Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden sowie Müdigkeit und Schwindel sind die häufigsten Magnesiummangel Symptome. In einigen Fällen kann es auch noch zu Unruhe, Konzentrationsstörungen, Nervosität und erhöhter Reizbarkeit kommen. Doch diese Symptome sind recht unspezifisch und können auch bei weiteren Erkrankungen auftreten, was die Diagnostizierung noch schwieriger macht. So sind Muskelkrämpfe bei Sportlern häufig ein Zeichen von Überbelastung und müssen nicht immer ein Magnesiummangel Symptom sein. Da ein Großteil des Minerals im Körper gespeichert wird, wären Blutuntersuchungen auch nicht sehr hilfreich. Wenn Sie also daran zweifeln, dass Sie einen Magnesiummangel haben, sollten Sie die Situation nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich sofort mit einem Arzt konsultieren.

Welche Lebensmittel sind reich an Magnesium?

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Genau wie bei Vitamin B12 kann unser Körper Magnesium nicht selbst herstellen. Die gute Nachricht ist, dass es viele Lebensmittel gibt, mit denen Sie Ihren Magnesiumbedarf decken können. Mit 40 mg pro 100 Gramm ist die Banane wahrscheinlich der bekannteste Magnesiumlieferant. Aber keine Sorge, Sie müssen sich nicht nur von Bananen ernähren. Besonders magnesiumreich sind noch Kürbiskerne, Nüsse, dunkle Schokolade, Kakao, Spinat sowie Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Die meisten davon erfordern nicht viel Vorbereitung und eignen sich bestens für einen gesunden Snack zwischendurch. Doch was ist, wenn Sie einige dieser Lebensmittel aufgrund einer Allergie nicht konsumieren dürfen? Dann könnten Sie beispielsweise eine Mischung aus verschiedenen Magnesiumsalzen wie hier verwenden. So werden die Absorptionskanäle auf zellulärer Ebene vervielfältigt und das Magnesium besser aufgenommen.

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