Aubergine im Airfryer? So einfach, so knusprig – und so viel besser als aus der Pfanne
Nie wieder matschige Aubergine! Wir zeigen Ihnen, wie sie im Airfryer außen herrlich knusprig und innen zart gelingt – einfach, schnell und ohne viel Öl.
Wie gelingt Aubergine im Airfryer wirklich knusprig? Welche Varianten schmecken am besten – Scheiben, Würfel oder gefüllt? Und wie verhindert man, dass sie matschig wird oder bitter schmeckt? Wir zeigen Ihnen die besten Tipps, Garzeiten und Zubereitungsarten für die perfekte Aubergine aus der Heißluftfritteuse.
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Wer Aubergine liebt, kennt das Problem: In Pfanne oder Ofen saugt sie sich oft zu viel Öl voll oder wird zu weich. Die gute Nachricht? Im Airfryer gelingt sie schneller, kalorienärmer und mit perfektem Biss! Außen leicht knusprig, innen zart und aromatisch – ganz ohne Fettflut oder matschige Stellen. Zudem ist die Zubereitung unkompliziert, energiesparend und zeitsparend im Vergleich zum Backofen.
Doch wie funktioniert das genau? Und in welcher Form sollte die Aubergine geschnitten werden, damit sie perfekt gelingt? All das erfahren Sie hier!
Kann man Auberginen wirklich im Airfryer zubereiten – und wie genau?
Ja, auf jeden Fall! Sie können die rohe Aubergine direkt in den Airfryer geben, sie muss nicht vorgekocht werden. Sie sind erstaunlich vielseitig und lassen sich auf verschiedene Arten zubereiten. Je nach Lust, und Rezeptidee können Sie zwischen folgenden Varianten wählen:
In Scheiben – ideal für Auberginen-Carpaccio, Mini-Pizzen oder als Beilage.
In Würfeln – perfekt für Bowls, Salate oder orientalische Gerichte.
Als Sticks oder Pommes – super für einen gesunden Snack oder zum Dippen.
Hälften oder „Boote“ – wenn Sie die Aubergine füllen möchten.
Wichtig ist: Schneiden Sie die Stücke möglichst gleichmäßig, damit alles gleichzeitig gar wird. Je dünner die Stücke, desto schneller sind sie fertig – aber auch anfälliger fürs Austrocknen.
Nicht zwingend – aber sehr empfehlenswert. Auberginen enthalten viel Wasser und können leicht bitter schmecken. Durch das Salzen vor dem Garen:
werden Bitterstoffe reduziert
zieht überschüssiges Wasser heraus
wird die Konsistenz fester und die Oberfläche knuspriger
So geht’s: Schneiden Sie die Aubergine wie gewünscht, salzen Sie die Stücke großzügig ein und lassen Sie sie 15-30 Minuten ziehen. Danach mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.
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Die exakte Garzeit hängt von der Dicke der Stücke und vom Modell des Airfryers ab. Als Faustregel gilt:
Scheiben (ca. 1 cm dick): 12-15 Minuten bei 190 °C.
Würfel (2-3 cm): 15-20 Minuten bei 200 °C.
Auberginen-Sticks oder Pommes: 15-18 Minuten bei 190–200 °C.
Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden, damit sie gleichmäßig bräunt.
Tipp: Lieber etwas weniger Öl verwenden und dafür öfter wenden – so wird sie außen schön knusprig, ohne zu trocken zu werden. Behalten Sie die letzten Minuten im Blick, damit die Aubergine nicht zu dunkel wird.
Welche Gewürze passen besonders gut?
Foto: KI generiert
Aubergine ist ein echter Gewürz-Allrounder. Sie passt zu orientalischen, mediterranen oder sogar asiatischen Aromen. Beliebt sind zum Beispiel:
Knoblauchpulver, Oregano, Thymian, Basilikum
Paprika edelsüß oder geräuchert
Kreuzkümmel, Curry, Harissa
Sojasoße, Sesamöl und ein Spritzer Zitrone
Wer es knuspriger mag, kann vor dem Garen noch etwas geriebenen Parmesan, Panko oder Sesam über die Aubergine streuen. Wer mag, kann kurz vor dem Servieren noch frische Kräuter wie Petersilie oder Koriander darüberstreuen.
Aubergine aus dem Airfryer schmeckt nicht nur pur hervorragend, sondern auch als Teil kreativer Gerichte. Ein paar Ideen für Ihre nächste Mahlzeit:
Als Vorspeise mit Joghurt-Dip, Tahini oder Aioli.
Als Bowl-Topping zusammen mit Quinoa, Rucola, gerösteten Kichererbsen und Feta.
Auf geröstetem Brot mit Tomaten und Basilikum – wie ein Mini-Bruschetta.
Als Hauptgericht mit Tomatensoße und Mozzarella überbacken.
Mit Pasta z. B. als schnelle Variante von Pasta alla Norma.
Und natürlich:Gefüllte Aubergine mit Couscous, Hack oder Linsen im Airfryer? Ein Traum – in nur 20 Minuten fertig!
Kann man Reste aufbewahren oder aufwärmen?
Foto: KI generiert
Ja, aber mit Einschränkungen. Am besten schmeckt Aubergine frisch aus dem Airfryer. Falls doch etwas übrig bleibt:
Im Kühlschrank 2-3 Tage haltbar.
Zum Aufwärmen einfach bei 160 °C für 3-5 Minuten in den Airfryer geben.
Nicht zu empfehlen: Einfrieren – die Textur leidet deutlich.
Ob als Beilage, Snack oder Star eines vegetarischen Gerichts: Aubergine aus der Heißluftfritteuse ist ein echter Geheimtipp. Sie gelingt ganz ohne viel Öl, braucht wenig Aufwand und schmeckt einfach großartig. Vor allem, wenn Sie sie vorher etwas salzen und liebevoll würzen. Probieren Sie es aus – vielleicht ja schon heute Abend?
Elisa aus Bremen ist leidenschaftliche Autorin mit einem Faible für Design, Lifestyle und nachhaltiges Wohnen. Sie liebt das Reisen, Fotografie und das Entdecken neuer Trends. Nach über 1.000 Artikeln bei Archzine setzt sie ihre Arbeit nun bei Deavita fort. Elisa hat Journalistik in Leipzig studiert und einen Master in internationalen Beziehungen aus Paris.