Kichererbsen-Curry aus dem Airfryer: Das einfache Wohlfühlgericht, das Sie öfter kochen werden!

Ein unkompliziertes Gericht aus der Heißluftfritteuse, das satt macht und gut tut

von Ramona Berger

Gerade im Alltag, wenn es schnell gehen soll, aber trotzdem frisch und ausgewogen sein darf, ist dieses Gericht ein echter Volltreffer. Kein ständiges Umrühren am Herd, kein großes Chaos in der Küche – der Airfryer übernimmt fast die ganze Arbeit. Sie brauchen lediglich 10 Minuten Vorbereitung, der Rest erledigt sich praktisch von selbst.

Und weil’s bei der Heißluftfritteuse auf die richtige Form ankommt: Für dieses Rezept benötigen Sie eine hitzebeständige Form, die in Ihren Airfryer passt. Welche Größen und Materialien sich eignen, lesen Sie hier ganz praktisch erklärt: Welche Backformen passen in die Heißluftfritteuse? Tipps.

Warum Curry im Airfryer überraschend gut funktioniert

Viele denken bei der Heißluftfritteuse zuerst an Pommes oder knuspriges Gemüse. Doch gerade Schmorgerichte wie Curry gelingen darin erstaunlich gut. Die gleichmäßige Hitze sorgt dafür, dass sich die Aromen intensiv verbinden, während das Gemüse weich wird, ohne matschig zu sein. Und das Beste: Sie stehen nicht daneben, sondern können in der Zeit einfach den Reis kochen – oder kurz durchatmen.

Rezept: Kichererbsen-Curry mit Süßkartoffeln im Airfryer

Vorbereitung: ca. 10 Minuten
Garzeit: ca. 40 Minuten

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g Süßkartoffeln (ca. 2 mittelgroße), grob gewürfelt
  • 1 TL Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, fein gerieben
  • 2 Knoblauchzehen, fein gerieben oder gepresst
  • 2–3 EL Currypaste (je nach gewünschter Schärfe)
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g), abgespült und abgetropft
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
  • Gekochter Reis zum Servieren
  • Frischer Koriander und 1 rote Chili, fein geschnitten (optional)

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Süßkartoffeln vorgaren
Heizen Sie den Airfryer auf 200 °C vor. Die Süßkartoffelwürfel mit dem Öl vermengen, auf ein Stück Airfryer-Backpapier geben und im Korb oder auf einem Einsatz 15 Minuten garen, bis sie fast weich sind.

2. Zwiebeln dazugeben
Zwiebeln untermischen und weitere 5 Minuten garen, bis sie glasig sind und leicht Farbe bekommen. Genau hier entsteht schon der erste Duftmoment – und man weiß: Das wird gut.

3. In die hitzebeständige Form umfüllen
Nun das Backpapier entfernen und die Süßkartoffel-Zwiebel-Mischung in eine passende, hitzefeste Form geben. Ingwer und Knoblauch unterrühren und nochmals 2 Minuten im Airfryer erhitzen.

4. Würze & Kichererbsen
Currypaste und Kichererbsen einrühren. Weitere 4–5 Minuten garen, bis alles leicht zischt und die Gewürze ihr Aroma entfalten.

5. Tomaten & Finale
Gehackte Tomaten unterheben und das Curry 8–12 Minuten fertig garen, bis das Gemüse weich ist und die Sauce schön sämig wird. Ist sie Ihnen zu dick, einfach etwas Wasser unterrühren – Löffel für Löffel, bis es für Sie passt.

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So servieren Sie das Curry – und machen es zu Ihrem Rezept

Servieren Sie das Curry mit lockerem Basmatireis, frischem Koriander und – wenn Sie mögen – ein paar Scheiben roter Chili. Auch ein Klecks Joghurt (oder eine pflanzliche Alternative) passt hervorragend, wenn Sie es etwas milder mögen.

Und weil man im echten Leben nicht immer exakt nach Rezept kocht, hier ein paar Ideen zum Variieren:

  • Mehr Cremigkeit: 100–150 ml Kokosmilch am Ende unterrühren.
  • Mehr Gemüse: Blumenkohlröschen oder Paprika mit den Zwiebeln mitgaren.
  • Mehr Grün: Eine Handvoll Babyspinat kurz vor dem Servieren unterheben – der fällt von allein zusammen.
  • Milder für empfindliche Mägen: Statt scharfer Currypaste eine milde verwenden und Chili weglassen.

Fazit: Ein Wohlfühlgericht, das auch werktags funktioniert

Dieses Kichererbsen-Curry im Airfryer ist der beste Beweis dafür, dass unkomplizierte Küche nicht langweilig sein muss. Es wärmt, sättigt und schmeckt am nächsten Tag fast noch besser – perfekt, wenn Sie gleich etwas mehr kochen möchten. Kurz gesagt: ein Rezept, das man gerne abspeichert, weiterempfiehlt und immer wieder macht.

Titelbild: KI generiert

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Ramona aus Frankfurt ist Mutter der zweijährigen Kaia. Ihre Leidenschaften sind Zumba, Natur und Gärtnern, was sie in ihrem Hinterhofparadies auslebt. Sie sucht ständig nach Mama-Hacks und Kochtipps, um den Alltag effizienter zu gestalten. Kreative Ideen für Kinderentwicklung und aktuelle Trends in Mode und Ernährung begeistern sie ebenfalls. Seit 2013 schreibt Ramona für Deavita, stets gründlich recherchiert und oft durch Experteninterviews gestützt. Sie hat Psychologie in Freiburg studiert.