Was tun gegen Beinkrämpfe – Vitamine und Mineralien, die Sie bei Muskelkrämpfen brauchen
Manchmal ist es schwierig, die richtigen Maßnahmen gegen Beinkrämpfe zu treffen. Die Krämpfe in den Muskeln treten oft auf, wenn ein Muskel unwillkürlich zusammenzieht. In der Regel können Sie dann einen harten Knoten am Schmerzpunkt verspüren – das ist der kontrahierte Muskel. Wadenkrämpfe oder Krämpfe im Oberschenkel passieren normalerweise aus dem Grund, dass einige Muskeln an der betroffenen Stelle ermüdet oder übernutzt sind. Ein weiterer Grund für die Muskelspannung kann ein dehydrierter Körper sein. In diesem Beitrag werden wir uns also auf einige Tipps und Hilfsmittel konzentrieren, die Sie gegen Beinkrämpfe einsetzen können.
Inhaltsverzeichnis
Ursachen für Beinkrämpfe und wie man sie vorbeugt
Wenn Sie zum Beispiel nicht genügend Elektrolyte wie Kalium oder Magnesium bekommen, weigern sich Ihre Muskel, mit dem Rest Ihres Körpers zusammenzuarbeiten. Diese Mineralien helfen der reibungslosen Funktion, während die Flüssigkeiten Ihren Körper dabei unterstützen, die Mineralien zu verarbeiten.
In den meisten Fällen deuten die Muskelkrämpfe nicht auf eine besorgniserregende Grunderkrankung hin. Bei Menschen, die älter als 65 Jahre sind, gibt es jedoch ein größeres Risiko. Krämpfe können außerdem mit Alkoholismus, Hypothyreose oder Diabetes zusammenhängen. Bei häufig auftretenden Beinkrämpfen ist es selbstverständlich empfehlenswert, Ihren Arzt darüber zu informieren. Inzwischen gibt es jedoch mehrere Heilmittel, die Sie selbst ausprobieren können.
Hilfsmittel selber machen
Nächtliche Beinkrämpfe, Krämpfe in den Waden oder im Fuß können jedem passieren. Plötzliche Wadenschmerzen sind intensiv und können Sie mitten im Training aufhalten, nachts aufwecken oder während der Arbeit stören. Wie schon oben erwähnt, sind Muskelzerrungen, Dehydratation sowie Vitamin- und Mineralstoffmangel die häufigsten Ursachen für einen Oberschenkelkrampf oder sogar Krämpfe in den Zehen.
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Abgesehen davon, dass Sie gut hydriert sind, können Sie Muskelkrämpfen vorbeugen, indem Sie auf die Aufnahme bestimmter Vitamine und Mineralstoffe achten. Statt irgendwelche Medikamente gegen Wadenkrämpfe zu nehmen, können Sie also nach einigen einfachen Regeln eine Selbsttherapie durchführen.
Magnesium verwenden und Krampf lösen
Wenn Sie regelmäßig Krämpfe in den Beinen haben, die nicht mit einer ernsteren Erkrankung zu tun haben, können Sie versuchen, Ihrer Ernährung mehr Magnesium hinzuzufügen. Nüsse und Samen sind ausgezeichnete Quellen von Magnesium. Es wurde zur Behandlung von Muskelkrämpfen bei Schwangerschaft vorgeschlagen, jedoch sind weitere Studien dazu erforderlich. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt, bevor Sie Magnesiumpräparate einnehmen, wenn Sie schwanger sind.
Dehydration ist eine Ursache für Wadenkrämpfe, die auf eine unregelmäßige Elektrolytbilanz zurückzuführen sind. Magnesium ist diesbezüglich ein wichtiger Elektrolyt, weil es am Transportieren von Kalzium und Kalium in und aus den Zellen beteiligt ist, was die eigentlichen Muskelkontraktionen beeinflusst.
Ein Magnesiummangel kann aus diesem Grund das Gleichgewicht von Elektrolyten beeinträchtigen, was dementsprechend zu Beinkrämpfen führen kann. Der regelmäßige Verzehr von Lebensmitteln wie Mandeln und Cashewnüssen, Spinat, Bohnen und Avocado kann sicherstellen, dass Sie genug Magnesium bekommen.
Calcium gegen Krämpfe
Kalzium ist ebenfalls ein Elektrolyt, der jedoch bei der Nervenfunktion, Muskelkontraktion und Entspannung eine ganz wichtige Rolle spielt. Beim Zusammenziehen der Muskeln kann sich ebenso ein Krampf bilden, wenn dabei nicht genügend Kalzium vorhanden ist, um diese zu entspannen. Wenn Sie also kalziumreiche Nahrungsmittel wie Milch, Joghurt und Käse zu sich nehmen, können Sie sicher sein, dass diese den täglichen Bedarf an Calcium abdecken werden.
Kalium
Kalium ist auch ein Elekrolyt, der für die Leitung von Nervenimpulsen im Körper verantwortlich ist. Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Muskelkontraktion und Kaliummangel oder Hypokaliämie kann zu Muskelkrämpfen führen. Das Essen von Fleisch, bestimmten Fischsorten, Milchprodukten, Obst, Gemüse und Bohnen hilft, den Kaliumspiegel normal zu halten und Muskelkrämpfen vorzubeugen. Beliebte kaliumreiche Produkte sind Bananen, Zitrusfrüchte, Tomaten und Kartoffeln.
Natrium
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Natrium wirkt zusammen mit den anderen Elektrolyten Kalium, Magnesium und Kalzium, um richtige Nervenimpulse und Muskelkontraktionen zu erzeugen. Wenn der Natriumspiegel aufgrund von Flüssigkeitsmangel oder übermäßigem Schwitzen niedrig ist, können Muskelkrämpfe auftreten. Während natriumarme Diäten für insgesamt gute Gesundheit gefördert werden, wenn Sie Muskelkrämpfe erleben, können Sie vielleicht etwas mehr Salz zu Ihren Mahlzeiten hinzufügen.
Vitamin-B-Komplex
Die B-Vitamine sind an vielen biologischen Prozessen beteiligt, die von der Produktion roter Blutkörperchen, der Erzeugung von Energie bis hin zur richtigen Nerven- und Muskelfunktion reichen. Neueste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Vitamin-B-Mangel zu einer Reihe von Problemen führen kann, einschließlich Beinkrämpfe.
Eine in der Fachzeitschrift “Neurology” veröffentlichte Studie kam zu dem Schluss, dass ein Vitamin-B-Komplex bei 86 Prozent der untersuchten Patienten Muskelkrämpfe reduziert. B-Vitamine können in Fleisch, Eiern, Milchprodukten, Vollkornprodukten, Bohnen und grünem Blattgemüse vorkommen.
Vitamin-D
Vitamin D ist wichtig für die Gesundheit von Knochen und Muskeln. Wenn Sie einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel im Blut haben, können Sie an Muskelkrämpfen öfters leiden. Vitamin D wird vom Körper hergestellt, wenn die Haut dem Sonnenlicht ausgesetzt ist und auch in einigen Lebensmitteln gefunden wird. Zu den Nahrungsquellen für Vitamin D gehören angereicherte Milch und einige Fischarten. Aber auch bei richtiger Ernährung und Zeit in der Sonne können Sie immer noch einen Mangel haben. Ein Arzt kann Ihren Vitamin-D-Spiegel überprüfen, um festzustellen, ob eine Ergänzung erforderlich ist.
Stretching gegen Beinkrämpfe
Entspannen Sie Ihren Muskelkater, indem Sie jegliche Aktivität, die den Krampf ausgelöst haben könnte, vermeiden. Dehnen Sie die Muskeln leicht, indem Sie das Stretching sanft halten. Sie können sogar die Stelle massieren, während Sie sich dehnen oder kurz danach.
Ziehen Sie nach dem Stretching ein Heizkissen auf den Bereich. Wenn sich die Wadenmuskeln mitten in der Nacht verkrampfen, stehen Sie auf und bewegen Sie langsam das betroffene Bein, um die Ferse nach unten zu drücken und den Muskel zu dehnen. Eine andere Möglichkeit, Wadenkrämpfe zu stoppen, ist die Hydratation. Es könnte ein wenig länger dauern, um Ihren Schmerz zu lindern, aber sobald Sie Wasser oder ein Sportgetränk mit Elektrolyten trinken, können Sie einen weiteren Krampf verhindern.