Diabetische Augen bei Retinopathie durch neue Biomarker identifizierbar?

Von Charlie Meier

Forscher stellten fest, dass einige für diabetische Augen spezifische Biomarker in der Netzhaut zur Früherkennung von diabetischer Retinopathie verhelfen könnten. Dies ist eine der häufigsten Anomalien der Augen und eine der Hauptursachen für Erblindung aufgrund von Diabetes bei Erwachsenen. Die neuen Erkenntnisse könnten den Schlüssel zur Behandlung der dadurch bedingten Blindheit und vielleicht sogar der Zuckerkrankheit entschlüsseln.

Frühe Diagnose mit Untersuchung der Netzhaut durch diabetische Augen

frau lässt ihre diabetische augen bei zuckerkrankheit und retinopathie untersuchen

Im Frühstadium kann Diabetes die Augen beeinträchtigen, bevor die Veränderungen bei einer regelmäßigen klinischen Untersuchung erkennbar sind. Die neue Forschung der Netzhaut hat jedoch ergeben, dass sich diese Veränderungen mit speziellen optischen Techniken und Computeranalysen rechtzeitig diagnostizieren lassen könnten. Die Fähigkeit, Biomarker für diese Erkrankung, die das Sehvermögen bedroht, zu erkennen, kann zur Früherkennung von Menschen mit einem Risiko für Diabetes oder Sehbehinderung führen und die Fähigkeit des Arztes, diese Patienten zu behandeln, verbessern. Außerdem würde so eine schmerzfreie Methode zur Diagnose mehrere Vorteile für die Patienten mit sich bringen. Die diabetische Retinopathie manifestiert sich durch Veränderungen der Blutgefäße in der Netzhaut. Von 2010 bis 2050 wird sich die Anzahl der davon betroffenen Menschen voraussichtlich fast verdoppeln. Darüber hinaus könnte die neuartige Methode die frühere Diagnose dank der in dieser Studie beschriebenen retinalen Bildverarbeitungsalgorithmen verbessern.

künstliche intelligenz kann durch bildverarbeitung informationen über erkrankungen liefern

Die Forscher kombinierten die Bildverarbeitung mit künstlicher Intelligenz, um Unterschiede zwischen Diabetikern und Kontrollgruppe zu identifizieren. Auf diese Weise konnte das Team frühe Informationen bereitstellen, die auf bestimmte Netzhautschichten oder Gewebearten lokalisiert sind. Normalerweise verwenden viele Algorithmen alle Bildinformationen, die sich zwischen Diabetikern und Kontrollpersonen unterscheiden. Die Studienautoren nutzten dazu Daten, die sie von Freiwilligen mit Diabetes zusammen mit gesunden Kontrollpersonen gesammelt haben. Zusätzliche Patientendaten haben sie außerdem auch von einem diabetischen Retinopathie-Screening gesammelt. Die Computeranalyse wurde mit Netzhautbilddaten durchgeführt, die üblicherweise in gut ausgestatteten Kliniken gesammelt wurden, aber viele der in dieser Studie verwendeten Informationen werden oft für die Diagnose oder das Management von Patienten ignoriert.

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