Bärlauch-Risotto kochen wie ein Profi – Cremig, aromatisch & perfekt für den Frühling!

Der Duft von frischem Bärlauch liegt in der Luft – so schmeckt der Frühling! In einem cremigen Risotto kommt sein würziges Aroma perfekt zur Geltung. Doch wann gibt man ihn am besten dazu? Und wie wird das Risotto besonders cremig? Hier finden Sie alle wichtigen Tipps und ein Rezept, das garantiert gelingt!
Der Frühling bringt nicht nur Sonnenschein, sondern auch frischen Bärlauch in die Küche! Mit seinem feinen, knoblauchartigen Aroma ist er perfekt für ein cremiges Bärlauch-Risotto – einfach, lecker und voller Frühlingsgeschmack. Doch wie gelingt es perfekt? Welche Zutaten sind wichtig, und wann gibt man den Bärlauch am besten dazu? Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen – inklusive eines Rezepts, das garantiert gelingt!
Inhaltsverzeichnis
Warum ist Bärlauch so besonders?
Bärlauch ist eines der ersten Kräuter im Frühling und schmeckt angenehm mild nach Knoblauch – aber ohne den intensiven Nachgeschmack. Er macht Gerichte wunderbar würzig und steckt voller gesunder Nährstoffe, die das Immunsystem stärken.
Wichtig: Wer Bärlauch selbst pflückt, sollte vorsichtig sein! Er sieht Maiglöckchen und Herbstzeitlosen ähnlich, die giftig sind. Ein guter Trick: Die Blätter zwischen den Fingern reiben – riechen sie nach Knoblauch, ist es Bärlauch! Entdecken Sie, wie Sie den Unterschied zwischen den essbaren und den giftigen Pflanzen erkennen können.

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Das perfekte Bärlauch-Risotto – worauf kommt es an?
Ein Risotto lebt von seiner cremigen Konsistenz, die durch langsames Garen und ständiges Rühren entsteht. Die richtige Technik macht den Unterschied! Hier sind die wichtigsten Tipps für ein gelungenes Risotto:
- Den richtigen Reis wählen: Arborio, Carnaroli oder Vialone Nano sind ideal, da sie viel Stärke enthalten und für die typisch cremige Textur sorgen.
- Brühe nach und nach zugeben: Das Risotto sollte nicht in Flüssigkeit schwimmen. Die heiße Brühe wird kellenweise hinzugefügt und immer erst nachgegossen, wenn die vorige Menge absorbiert wurde.
- Konstant rühren: Durch das regelmäßige Rühren lösen sich die Stärkepartikel aus dem Reis und machen das Risotto wunderbar cremig.
- Bärlauch erst zum Schluss einrühren: Damit das Aroma erhalten bleibt, kommt der Bärlauch ganz zum Schluss ins Risotto.
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Wie lange dauert ein Bärlauch-Risotto?
Ein klassisches Bärlauch-Risotto dauert etwa 25–30 Minuten in der Zubereitung. Hier ein grober Zeitplan:
- Vorbereitung (5 Minuten): Zwiebel schneiden, Bärlauch hacken, Brühe erhitzen.
- Anbraten & Wein zugeben (5 Minuten): Zwiebel und Reis anschwitzen, mit Weißwein ablöschen.
- Brühe einrühren (15–20 Minuten): Nach und nach die Brühe hinzufügen und ständig rühren.
- Fertigstellen (5 Minuten): Parmesan und Bärlauch unterheben, abschmecken und servieren.
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Rezept für ein klassisches Bärlauch-Risotto
Zutaten (für 2–3 Personen):
- 200 g Risottoreis (z. B. Arborio)
- 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 750 ml heiße Gemüsebrühe
- 100 ml trockener Weißwein (optional)
- 50 g frisch geriebener Parmesan
- 1 Handvoll frischer Bärlauch, fein gehackt
- 2 EL Butter oder Olivenöl
- Salz & Pfeffer nach Geschmack
- Etwas Zitronenabrieb (optional)
Zubereitung:
- Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen: In einer großen Pfanne oder einem Topf Butter oder Olivenöl erhitzen. Die Zwiebelwürfel glasig dünsten, dann den Knoblauch hinzufügen und kurz mitdünsten.
- Reis anrösten: Den Risottoreis in die Pfanne geben und unter Rühren 1–2 Minuten anschwitzen, bis er leicht durchsichtig wird.
- Mit Weißwein ablöschen: Falls Sie Wein verwenden, gießen Sie ihn jetzt dazu und lassen ihn unter Rühren verdampfen.
- Brühe nach und nach zugeben: Die heiße Brühe kellenweise hinzufügen. Erst wenn die Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen ist, die nächste Kelle Brühe einrühren. Diesen Vorgang wiederholen, bis der Reis cremig und gar ist (ca. 20 Minuten).
- Bärlauch und Parmesan unterheben: Sobald der Reis die perfekte Konsistenz hat, den gehackten Bärlauch und den Parmesan einrühren. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb würzen.
- Servieren & genießen: Das Risotto sofort servieren – am besten mit extra Parmesan und frischem Bärlauch als Topping.
Variationen & Extra-Tipps
- Noch cremiger? Ein Löffel Mascarpone oder etwas extra Butter zum Schluss sorgt für eine noch geschmeidigere Konsistenz.
- Kein Parmesan? Alternativ schmeckt auch Pecorino oder ein milder Ziegenkäse hervorragend.
- Mit Pilzen kombinieren: Champignons oder Steinpilze passen perfekt zum Bärlauch-Risotto. Einfach mit den Zwiebeln anbraten und mitgaren.
- Frische Note mit Zitrone: Etwas Zitronensaft oder -abrieb hebt den Geschmack und bringt Frische ins Gericht.
- Welche Getränke passen dazu? Ein trockener Weißwein wie Sauvignon Blanc oder ein leichter Grüner Veltliner harmoniert wunderbar mit dem feinen Aroma des Bärlauchs.

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Kann man Risotto vorbereiten und aufwärmen?
Ja, aber frisch schmeckt es am besten. Beim Aufwärmen verliert Risotto oft an Cremigkeit. Falls Sie Reste haben, gibt es folgende Möglichkeiten:
- Im Topf aufwärmen: Mit etwas Brühe oder Milch bei niedriger Hitze rühren, bis die cremige Konsistenz wiederhergestellt ist.
- In der Mikrowelle: Mit etwas Flüssigkeit abdecken und in kurzen Intervallen erwärmen.
- Nicht einfrieren! Risotto wird beim Auftauen oft matschig und verliert seine perfekte Konsistenz.
Tipp: Falls Sie Risotto vorbereiten möchten, kochen Sie es nur zu 80 % gar und geben die restliche Brühe erst beim erneuten Erwärmen dazu.
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Kann man Risotto in der Heißluftfritteuse zubereiten?
Die kurze Antwort: Nein, klassisches Risotto eignet sich nicht für den Airfryer.
Warum? Die besondere Konsistenz eines Risottos entsteht durch ständiges Rühren und das schrittweise Zugeben von Brühe – das ist in der Heißluftfritteuse nicht möglich. Die Hitze dort ist eher für trockene oder knusprige Speisen gedacht, während Risotto eine sämige, cremige Textur braucht.
Alternative: Risotto im Ofen zubereiten
Falls Sie nicht ständig am Herd stehen möchten, gibt es eine Alternative: Backofen-Risotto!
- Hierbei wird der Reis in einer ofenfesten Form mit Brühe und Wein gemischt und bei 180 °C ca. 30 Minuten gebacken.
- Danach wird der Parmesan untergerührt und das Risotto mit frischem Bärlauch verfeinert.
Das spart zwar etwas Arbeit, aber das klassische Risotto vom Herd bleibt unübertroffen, wenn es um Geschmack und Konsistenz geht.
Mit diesen Tipps gelingt Ihnen ein herrlich cremiges Bärlauch-Risotto – perfekt für den Frühling!