Den perfekten Kaffee kochen – Zubereitungsarten und viele Tipps!

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Kaffee ist ein wunderbares und leckeres Lebensmittel, das über eine richtig große Bandbreite von den unterschiedlichsten Aromen verfügt. Eine gute Tasse morgens sorgt dafür, dass wir fit und gut gelaunt in den Tag starten. Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Sie zu Hause den perfekten Kaffee kochen könnten? Er sollte gut nuanciert sein, aber ohne einen bitteren Nachgeschmack. Kräftig aber nicht allzu stark. Es gibt unglaublich viele Zubereitungsarten – vom ursprünglichen türkischen Kaffee über den klassischen Handfilter bis hin zu den modernen Kaffeevollautomaten. Welche für Sie am besten geeignet ist, hängt natürlich davon ab, wie Sie Ihren Kaffee gerne trinken. Doch auf dem Weg zu dem besten Kaffeeerlebnis könnte man einiges falsch machen. Welche sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Kaffeesorten? Welche Bohnen für welchen Kaffee am besten geeignet sind? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen verraten wir Ihnen in diesem Artikel!

Leckeren Kaffee kochen – die Grundlagen

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Frische Kaffeebohnen sorgen für frischen Geschmack – Kaffee schmeckt am besten, wenn er so frisch wie möglich ist. Wir empfehlen Ihnen immer ganze Bohnen zu verwenden, da sie die Aromen effektiver und länger bewahren als gemahlener Kaffee. Beim Öffnen der Verpackung können Sie gleich überprüfen, ob die Kaffeebohnen gut sind. Ein Bruch bezeichnen diejenigen, die nicht der Normstruktur entsprechen. Schlechter schmeckt das nicht, weist aber darauf hin, dass die Qualität nicht besonders hoch ist. Ein Schädlingsbefall erkennen Sie, wenn Sie kleine Bisslöcher in den Kaffeebohnen sehen. Kaufen Sie auch nicht auf Vorrat – eine Packung sollten Sie innerhalb von 4 bis 6 Wochen verbrauchen und beim vorgemahlenen Kaffee sogar binnen 2 Wochen.

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Wenn Sie sich regelmäßig einen leckeren Kaffee kochen möchten, dann lohnt es sich für Sie auf jeden Fall, in eine gute Kaffeemühle zu investieren. Sie ist für die echten Kaffeeliebhaber ein Muss und sorgt für den perfekten Genuss. Der Grund dafür ist ganz einfach – wenn Sie die Kaffeebohnen erst kurz vor dem Aufbrühen malen, bleiben die meisten Aromen enthalten. Doch soll es eine Hand Kaffeemühle oder lieber eine elektrische? Die Hand Mühlen werden anhand Ihres Mahlwerks unterschieden. Die am meisten verbreiteten sind diese mit einem Scheiben- oder Kegelmahlwerk. Mit einer Mühle mit verstellbaren Mahlwerk lässt sich der Kaffee unterschiedlich fein zermahlen.

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  • Das verwendete Wasser spielt eine sehr große Rolle für die Qualität des Kaffees. Wenn Ihr Leitungswasser einen starken Geruch oder Geschmack hat, sollen Sie zu gefiltertem Wasser greifen.
  • Die richtige Lagerung – Damit das Aroma besser erhalten bleibt, sollten Sie am besten nur die ganzen Bohnen und nicht der bereits gemahlene Kaffee lagern. Wenn doch dies der Fall ist – investieren Sie in eine gut verschließbare Keramikdose. Da Kaffee lichtempfindlich ist, sind die durchsichtigen Plastikbehälter eher ungeeignet. Im Kühlschrank oder in der Nähe von anderen Lebensmittel dürfen Sie es auch nicht aufbewahren, das es Gerüche anzieht.

Verschiedene Zubereitungsarten zum Kaffee kochen – türkische Mokka Kaffee

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Der türkische Kaffee, auch Mokka genannt, ist wahrscheinlich die traditionsreichste und älteste Art zum Kaffee kochen. Seit 2013 ist diese Zubereitungsart sogar als immaterielles UNESCO Weltkulturerbe eingetragen. Typisch dabei ist, dass der Kaffee in einem kleinen Kännchen mit langem Stil gekocht wird. Dieses Kännchen ist noch als Cezve oder Ibrik bekannt und ist traditionell aus Kupfer oder Messing gefertigt. Arabischer Mokka wird oftmals mit Kardamom gewürzt und ungesüßt getrunken, während dem türkischen meist Zucker hinzugefügt wird.  Der Schaum gilt als die Krönung des türkischen Kaffees und bei der Zubereitung wird immer darauf geachtet, dass er nicht verloren geht. Darüber hinaus hat Mokka einen ziemlich hohen Koffeingehalt – eine Tasse mit 50 ml enthält circa 130 mg Koffein, während zum Beispiel 130 ml Filterkaffee ungefähr 80 bis 110 mg.

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So wird ein Mokka zubereitet:

  • Das Allerwichtigste ist, dass die Kaffeebohnen so fein wie möglich gemahlen werden sollen. Man kann sogar vom Kaffeestaub reden und dabei wird eine besonders starke Extraktion erzielt.
  • Pro Tasse werden etwa 7 Gramm (circa 2 gehäufte Teelöffel)  und 1 TL Zucker genommen.
  • Die gewünschte Anzahl an Tassen Wasser in die Kanne geben. Danach kommt Zucker rein und erst dann der Kaffee.
  • Alles gut durchrühren, bevor es auf den Herd kommt – beim Kochen wird es nicht mehr gerührt.
  • Den Cezve für circa 3 Minuten auf mittlerer Temperatur erhitzen.
  • Die Kanne vom Herd nehmen und den Schaum vorsichtig auf die Tassen verteilen.
  • Danach die Ibrik wieder auf den Herd stellen und der Kaffee ein zweites Mal aufschäumen. Achten Sie darauf, dass er nie kocht – sonst wird er viel zu bitter.
  • Bevor Sie es genießen, sollten Sie 2-3 Minuten warten bis sich der Kaffeesatz vollständig gesetzt hat.

So wird einen guten Filterkaffee gekocht

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Wer kennt ihn denn nicht – den guten, alten Filterkaffee? Der Papierfilter wurde bereits im Jahr 1908 von Frau Melitta Benz erfunden. Nach vielen durchgeführten Experimenten stand 1936 die wohl beste Form fest – die bekannte Filtertüte, was heute noch ein geschützter Begriff der Firma Melitta ist. Dieser wird in ein kleines Gefäß gesteckt und am besten kurz mit heißem Wasser abgespült – so wird er gut vorgewärmt und ein eventueller Papiergeschmack  wird ausgespült. Wie viel Kaffeepulver Sie dafür benötigen hängt natürlich von Ihrem persönlichen Geschmack ab, die empfohlene Menge liegt jedoch zwischen 4 und 7 Gramm pro 100 ml Kaffee. Danach wird Wasser darüber gegossen und dieses sickert dann durch die gemahlenen Kaffeebohnen in das darunter stehende Gefäß. Das Prinzip ist eigentlich das gleiche wie bei einer Kaffeemaschine.  Wir raten Sie davon ab, kochendes oder zu heißes Wasser zu verwenden – die ideale Temperatur liegt zwischen 80 und 90 Grad. Je heißer das Wasser ist, desto mehr Giftstoffe werden frei gespült und der Kaffee schmeckt viel zu bitter. Ist das Wasser aber nicht warm genug, können sich die Aromen nicht entfalten und sorgen für einen faden und leicht säuerlichen Geschmack.

Filter Kaffee kochen – Anleitung

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Auch die Geschwindigkeit, mit dem Sie das Wasser gießen, spielt eine große Rolle. Wenn Sie es in einem Schwung in den Kaffeefilter schütten, ist das Ergebnis ein sehr milder Kaffee. Je langsamer Sie es tun, desto mehr Aromastoffe entfalten sich und Sie bekommen einen leckeren, starken Kaffee. Welches der richtige Mahlgrad für einen Filterkaffee hängt von Ihnen ab. Je feiner Sie die Bohnen mahlen, desto dichter ist das Pulver im Filter. Daher dauert es auch länger, bis das Wasser gesickert ist. Hierdurch verlängert sich die Extraktionszeit und das Wasser löst mehr Öle und Koffein aus dem Kaffeepulver.

  • Mahlen Sie die Kaffeebohnen kurz vor dem Aufbrühen.
  • Bringen Sie das Wasser zum Kochen und legen Sie die Filtertüte ein. Kaffeepulver einfüllen.
  • Zuerst nur das Pulver mit ein wenig Wasser anfeuchten, bis es vollständig bedeckt ist und für 30 Sekunden ziehen lassen.
  • Das Wasser kreisen und möglichst langsam gießen. Durch die kreisenden Bewegungen, wird das Kaffeepulver gleichmäßig und schonen extrahiert.
  • Steht der Kaffee zu lange im Wasser, wird es überextrahiert und damit auch bitter.

Kaffee kochen mit dem French Press

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Die French Press wurde im 18. Jahrhundert in Frankreich erfunden. Bei dieser Methode wird das mit Kaffeepulver versetzte Wasser mithilfe von einem Metallsieb gedrückt. Ein richtig zubereiteter Kaffee mit French Press ist ein wahrer Genuss! Der Sieb ist um einiges gröber und daher empfehlen wir auch einen groben Mahlgrad – erzielen Sie eine Partikelgröße wie zum Beispiel bei Grieß. Je feiner der Kaffee gemahlen ist, desto stärker werden die einzelnen Partikel extrahiert, was wiederum für einen bitteren Geschmack sorgt.

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So wird einen Kaffee mit der French Press zubereitet:

  • 60-70 Gramm Kaffeemehl auf 1 Liter Wasser sind ideal.
  • Die French Press mit heißem Wasser ausspülen.
  • Kaffee in die Kanne geben und 150 ml Wasser aufgießen. Die beste Wassertemperatur ist circa 90 Grad.
  • Nach einer kurzen Ziehzeit von 30 Sekunden das restliche Wasser auffüllen und alles nochmal für genau 4 Minuten ziehen lassen.
  • Danach mit einem Löffel die Schaum- und Kaffeepulverschicht auf der Oberfäche abschöpfen, den Stempel aufsetzen und sehr langsam und vorsichtig den Kaffeesatz auf den Boden drücken.

Die moderne Aero Press zum Kaffee kochen

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Die Aero Press ist eine relativ neue Art zum Kaffee kochen. Sie auch recht preiswert und für einen Singlehaushalt ideal. Es handelt sich dabei um eine Kombination aus Filterkaffee und French Press und der Kaffee wird mit einem Stempel durch ein Filterpapier gepresst. Der einzige Unterschied zu French Press ist, dass das Papier richtig viele Kaffeeöle- und fette herausfiltert, was für einen sehr klaren und feinen Kaffee sorgt.

Kaffee mit der Aero Press zubereiten:

  • Etwa 17 Gramm fein gemahlener Kaffee (etwa wie Speisesalz) reichen für eine Tasse von 200 ml.
  • Ein Teil des Wassers in den Brühzylinder füllen, gut umrühren und die Aero Press vollständig auffüllen. Als Temperatur empfiehlt es bei dieser Methode etwas kühleres Wasser, um die 80 Grad circa.
  • Nach 30 Sekunden Ziehzeit den Filter einsetzen und die Aero Press verschließen.
  • Schnell herumdrehen und auf eine Tasse oder Kanne stellen.
  • Den Kolben langsam hinunter drücken.

Karslbader Kanne für einen unvergesslichen Kaffeegenuss

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Die Karlbader Kanne arbeitet mit einem Porzellansieb und bewirtete noch vor dem ersten Weltkrieg Gäste in Deutschland und Österreich. Ein Papierfilter brauchen Sie dafür nicht und das verwendete Porzellan ist auch vollkommen geschmacksneutral. Wir empfehlen Ihnen, den Kaffee in der gröbsten Einstellung zu mahlen. So wird das Pulver nicht durch das zweilagige Porzellansieb rieseln. Das Prinzip ist hier genauso wie bei dem Filterkaffee: 10 Gramm Pulver erstmal mit ein wenig Wasser anfeuchten, 30 Sekunden warten und den Rest dazugeben. Die Papierfilter saugen viele der Aromastoffe auf, die aber mit einer Karlsbader Kanne direkt im Getränk landen und für einen unverfälschten Geschmack sorgen.

Den perfekten Espresso Kaffee kochen mit einer Espressomaschine

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Ein richtig leckerer und gut zubereiteter Espresso zählt für viele Menschen zu den schönsten Momenten des Tages. Die Zubereitungsart entstand erst Mitte des 19. Jahrhunderts in Mailand und wurde ausschließlich nur mit Wasserdampf zubereitet und direkt an der Theke serviert. Die ersten Espressomaschinen wurden im Jahr 1901 von der italienischen Firma Bezzera gebaut. Der Begriff bezeichnet nicht ein schell zubereitetes Getränk, sondern einen speziell und ausdrücklich für den Gast frisch zubereiteten Kaffee. Für einen Espresso von circa 25 ml wird heißer Wasser bei einem Druck von 9 bar für 30 Sekunden durch das Kaffeemehl gepresst. Wobei die optimale Menge Kaffee 7 Gramm beträgt. Durch den hohen Druck werden mehr Inhaltsstoffe und Aromen aus den Kaffee herausgelöst, was bei keiner anderen Zubereitungsmethode möglich ist. Und genau das ist der Grund für den intensiven Geschmack eines Espressos.

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Eine gute Espressomaschine ist ein absolutes Muss für jeden, der einen guten Espresso trinken möchte. Sie übernimmt alle Aufgaben für Sie – bringt den benötigten Druck mit und auch das Wasser müssen Sie nicht selbst kochen.

Anleitung für einen besonders leckeren Espresso:

  • Im Allgemeinen reagiert Kaffee empfindlich auf Temperaturänderungen. Das gilt sogar noch mehr für den Espresso und deswegen empfehlen wir Ihnen, Ihre Tasse erstmal mit heißem Wasser vorzuwärmen.
  • Den Kaffee sehr fein malen. Merken Sie sich die Faustregel – je kürzer die Kontaktzeit mit dem Wasser, desto feiner der Mahlgrad!
  • Den Siebträger füllen – circa 16 Gramm sind ausreichend. Mit dem Tamper festdrücken und in die Maschine einsetzen.
  • Ein guter Espresso sollte für 25-25 Sekunden durchlaufen. Wenn dies nicht der Fall ist, passen Sie den Mahlgrad an.

Kaffeevollautomaten für verschiedene Kaffeegetränke

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Wenn Sie nicht lange auf Ihren leckeren Kaffee morgen warten wollen oder ab un zu mal gerne Cappuccino, Latte Machiatto usw. auf dem Balkon trinken, dann sind Sie mit einem Kaffeevollautomaten gut beraten. Alles, was Sie im Grunde machen sollen ist, Wasser in den Tank zu geben, Kaffeebohnen in den Behälter geben, den Knopf drücken und schon ist die Maschine startklar. Was allerdings viele Leute oftmals vergessen, sind die vielen Dinge, die noch eingestellt werden müssen. Der richtige Mahlgrad zum Beispiel ist genauso wichtig wie bei den anderen Zubereitungsmethoden. Die meisten Vollautomaten haben eine Art Regler mit einer großen und kleine Kaffeebohne, mit welchem Sie den Mahlgrad jederzeit verändern können. Welcher der Richtige für Ihre Kaffeemaschine ist, finden Sie am besten durch die Laufzeit eines Espressos heraus. Die optimale Zeit liegt zwischen 10 und 15 Sekunden.

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Einige Kaffeevollautomaten haben die Option, die Wassermenge selber zu definieren. Wenn dies bei Ihnen auch der Fall ist, empfehlen wir Ihnen 35-40 ml für einen Cappuccino oder Espresso und 100-110 ml für einen Café Creme. Wenn die Kaffeemaschine eine Temperaturänderung erlaubt, dann stellen Sie diese auf 95 Grad ein.

Kaffee kochen – welche Kaffeebohnen?

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Beim Kaffee liegt die Hauptauswahl zwischen den Sorten Robusta und Arabica. Sie werden aus verschiedenen Kaffeepflanzensorten hergestellt und liefern unterschiedliche Aromen. Robusta macht circa 40% des weltweiten Kaffees aus und Arabica die restlichen 60%.  Sie enthält weniger Zucker als Arabica aber auch weitaus mehr Koffein – etwa 2,8% gegenüber 1,5%.  Beachten Sie aber, dass der Koffeingehalt nichts mit dem Geschmack zu tun hat. Arabica Kaffeebohnen sind sehr aromatisch und haben einen hohen Anteil an Kaffeeölen. Sie sind von leicht fruchtig-beerigen Nuancen und einer feinen Süße gekennzeichnet. Robusta hat hingegen einen eher erdigen, holzigen Geschmack mit mehr Bitterkeit und weniger Säure.

Die perfekte Röstung zum Kaffee kochen

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Der Geschmack und die Farbe der Kaffeebohnen wird von der Röstdauer und Rösttemperatur bestimmt. Je länger sie geröstet werden, desto intensiver schmecken sie und die Farbe fällt dunkler aus. Das liegt daran, dass bei einer längeren Röstung komplexere Aromen freigesetzt werden. Im Allgemeinen sollte die Temperatur aber nicht zu hoch sein, da die Kaffeebohnen sonst verbrennen – zwischen 100 und 260 Grad für eine Dauer von bis zu 20 Minuten gelten als Faustregel. Man unterscheidet zwischen 3 Arten von Röstungen, die sich für verschiedene Kaffeegetränke eignen.

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  • Light Roasts empfehlen wir Ihnen, immer frisch zu mahlen und leicht quellen zu lassen. Sie sind besonders für schwarzen Kaffee ohne Milch geeignet, denn nur so kann man den besonderen Geschmack richtig schätzen.
  • Medium Roasts schmecken sowohl bei dem klassischen Filterkaffee, als auch bei einem Latte Macchiatto.
  • Dark Roasts sind auch für alle Kaffeegetränke geeignet.
  • Der Unterschied zwischen Kaffeebohnen und Espressobohnen liegt bei der Röstung. Die Espressobohnen bleiben länger im Röster aus und dadurch werden sie viel dunkler. Das längere Erhitzen sorgt für ausgeprägte Röstaromen und sorgt dafür, dass die Säuren der Bohnen zerfallen. Aus genau diesem Grund gilt Espresso als besonders säurearm.

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