Demenz vorbeugen: Die Weltgesundheitsorganisation veröffentlicht zum ersten Mal Leitlinien zur Prävention

Demenz vorbeugen geistig körperlich fit halten

Können Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte Demenzerkrankungen begünstigen? Das behauptet zumindest die Weltgesundheitsorganisation, die zum ersten Mal eine Liste der Faktoren, die Demenz auslösen können, veröffentlichte. In den Leitlinien rät sie die Regierungen, Maßnahmen zu ergreifen, um das Demenz-Risiko zu senken. Mehr als 40 Millionen Menschen leiden weltweit an Demenz oder Alzheimer. Gerade in Europa warnen die Wissenschaftler davor, dass sich diese Zahl in den nächsten Jahren verdoppeln oder sogar verdreifachen kann.

Demenz vorbeugen: Sport, Rauchverzicht und gesunde Ernährung halten unser Gehirn fit

Sport und aktive Bewegung als Vorbeugungsmaßnahme gegen Demenz. Menschen, die aktiv im Alltag bleiben und sich viel bewegen, sind weniger vor Demenz gefährdet. WHO empfiehlt daher, unabhängig vom Alter Sport zu treiben und täglich spazieren zu gehen. Die physische Aktivität bringt das Gehirn auf Hochtouren. Selbst Patienten mit Demenz können bestimmte Übungen zur Verbesserung der Gehfähigkeit machen.

Demenz vorbeugen Maßnahmen Weltgesundheitsorganisation empfiehlt

Rauchverzicht wird auch als eine wichtige Vorbeugungsmaßnahme aufgelistet. Rauchen könnte die Krankheit auslösen und gilt als ein Risiko-Faktor.

Gesunde Ernährung und, falls notwendig, eine Gewichtsreduzierung sind in den Leitlinien ebenfalls als Vorbeugungsmaßnahmen aufgelistet. WHO rät zu einem mediterranen Speiseplan. Saisonales Obst und Gemüse, Fisch und Vollkornbrot sollten auf dem Menü stehen. Von fetthaltigen Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel einigen Käse-Sorten, ist dagegen abzuraten.

Demenz vorbeugen: Kognitives Training ist sehr wichtig

Kognitives Training. Anspruchsvolle Hobbys, kulturelle Aktivitäten und viel Lesen helfen, das Gehirn im Alter weiterhin fit zu halten. Wer außerdem sozial auch nach der Rente aktiv bleibt, und sich regelmäßig mit anderen Menschen trifft, ist weniger von Demenz gefährdet.

Das größte Risikofaktor bleibt jedoch das zunehmende Alter. Menschen bis 65 Jahre sind deutlich weniger gefährdet. Ab 65 Jahren leidet jeder Vierte an Gedächtnisstörungen. Ab dem 90. Lebensjahr leidet jeder zweite an Demenz.

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