Аltersbedingte Makuladegeneration – Potenzielle Behandlung in Sicht?

Autor: Charlie Meier

Die Makula sorgt für scharfes Sehen und Lesen. Jedoch ist altersbedingte Makuladegeneration bei älteren Menschen eine häufige Erkrankung. So ein progressiver Zustand ist die häufigste Ursache für Blindheit bei Personen über 65 Jahren. Fast 30 % der Personen über 75 Jahre sind ebenfalls davon betroffen. Leider hat sich bisher keine Behandlung für so eine Art der Erblindung als wirksam erwiesen. An der Universität Gent wird derzeit jedoch an einer Therapie mit Augentropfen geforscht, die den Auslöser dieser erblindenden Krankheit bekämpfen könnte.

Mittel gegen altersbedingte Makuladegeneration

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Glykierte Proteine ​​reichern sich im Alter an, wenn sie unter der Netzhaut älter werden. Diese ​​verursachen eine lokale Entzündung und schädigen Gefäße und Neuronen. Infolgedessen haben die Patienten Schwierigkeiten zu lesen, weil sie schwarze Flecken oder Verzerrungen sehen. Augenärzte erkennen diesen Zustand leicht an gelblichen Flecken auf Farbbildern oder als fluoreszierende Flecken auf einem Scan. In späteren Stadien fließen diese Punkte so zusammen, dass der Patient eine “trockene” altersbedingte Makuladegeneration entwickelt. So ist die betroffene Person teilweise erblindet und kann nicht mehr lesen. Bisher waren Patienten und Augenärzte machtlos, da für diese Erkrankung kein Gegenmittel verfügbar war.

augenarzt untersucht patient auf glakom grüner star

Forscher der Universität Gent testeten im Forschungsexperiment Augentropfen, die das dort entwickelte Protein Fructosamin-3-Kinase (FN3K) enthielten. FN3K ist ein natürliches Protein, das die Glykation von Proteinen im gesamten Körper steuert. Die Wissenschaftler behandelten so die Augen von Mäusen mit diesem Protein. Sie stellten dann fest, dass die Flecken unter der Netzhaut im Gegensatz zu den mit Licht behandelten kontralateralen Augen vollständig fehlten. Weltweit sind heute 196 Milliarden Menschen von altersbedingter Makuladegeneration betroffen. Bis 2040 werden voraussichtlich 288 Milliarden Menschen davon betroffen sein. Viele verstehen den Unterschied zwischen den Arten der Erkrankung oder was sie tun können, um die Auswirkungen zu verringern, nicht. Die Forscher der Universität Gent hoffen, diese Menschen bereits in einem frühen Stadium behandeln zu können. Hierfür sind klinische Studien geplant.

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