Mit Winterreifen im Sommer fahren? – 3 Gründe, warum das keine so gute Idee wäre.

Von Lisa Hoffmann

Schnee, Regen, Kälte usw. – im Laufe des Jahres ändert sich das Wetter ständig und beeinflusst somit auch die Straßenverhältnisse. Mit dem Frühling gleich um die Ecke fragen sich immer mehr Autofahrer, ob sie die Winterreifen wechseln müssen oder auch im Sommer damit fahren könnten. Der Reifenwechsel wird oftmals als müßig empfunden und die Versuchung, die lästigere Prozedur zu umgehen, ist bei vielen groß. So sparen wir zum einen Kosten für die Montage und die Lagerung der Winterreifen und zum anderen haben wir einen Termin weniger zu erfüllen. Während der Wechsel nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, gibt es viele Gründe, die dafür sprechen. Welche diese sind und warum Sie mit Winterreifen im Sommer lieber nicht fahren sollten, verraten wir Ihnen im Folgenden!

Winterreifen wann wechseln Gesetz

Wer mit Winterreifen im Sommer fährt, macht – zumindest rechtlich gesehen – nichts falsch. Von reiner Bequemlichkeit bis zu den Kosten für die Montage – Gründe, die Reifen nicht zu wechseln gibt es viele. Allerdings wird unser Fahrzeug von an unseren Fahrstil und die Jahreszeit angepassten Reifen profitieren und das Fahrverhalten von Winterreifen wird bei höheren Temperaturen wesentlich schlechter. Bevor Sie gleich einen neuen Satz Sommerreifen kaufen, sollten Sie vor dem Aufziehen zuerst prüfen, ob diese noch genug Profiltiefe haben – sie muss mindestens 1,5 mm betragen. Doch wie findet man aber die perfekten Autoreifen und worauf sollte man beim Kauf achten? Falls Sie sich mit Autos nicht so gut auskennen, dann wären Sie bei reifenleader.de bestens aufgehoben. Die Webseite vertreibt Autoreifen in mehr als 28 europäischen Ländern und mit mehr als 500 Reifen-Marken in jeder Preiskategorie bietet sie eine unglaublich umfangreiche Auswahl, sodass alle Autofahrer auf ihre Kosten kommen!

Winterreifen im Sommer werden schneller abgenutzt

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Viele Fahrer glauben, dass Sie etwas Geld sparen könnten, wenn Sie mit Winterreifen im Sommer fahren. Wenn ein Reifen der härtesten Wetterbedingungen wie Schnee und Glatteis standhält, dann sollte er auch mit der Wärme gut umgehen können, oder? Nun leider ist das völlig falsch und Winterreifen verschleißen auf einer warmen Fahrbahn viel schneller. Der Grund dafür sind die weichere Gummimischung und das besondere Profil, die speziell dafür konzipiert wurden, bei niedrigeren Temperaturen stabil zu bleiben. Durch das weichere Gummi wird bei Winterreifen im Sommer eine höhere Reibung erzeugt und dadurch nutzen sie viel schneller ab.

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Je nachdem wie oft Sie Auto fahren, kann sich die Lebensdauer der Reifen sogar um bis zu 60 Prozent reduzieren. Die Folge? Sie müssen sich viel früher einen neuen Satz Winterreifen kaufen, als wenn Sie sie rechtzeitig gewechselt hätten. Doch wann sollte der Reifenwechsel am besten erfolgen, wenn dieser nicht gesetzlich geregelt ist? Nun generell halten sich viele Autofahrer an die Regel „Von O bis O“ – also von Ostern bis Oktober sind Sommerreifen die bessere Wahl. Obwohl es in einigen Teilen von Deutschland auch nach Ostern zu Schneefällen kommen kann, wäre im Flachland ein Wechsel eventuell möglich. Entscheidend für den Reifenwechsel ist also die Großwetterlage – sobald nachts keine Minusgrade mehr sind, dann können Sie ruhig die Reifen wechseln. Ganzjahresreifen, auch noch als Allwetterreifen bezeichnet, sind eine gute Alternative für alle, die nicht zwischen Winter- und Sommerreifen wechseln möchten und sind besonders gut für Gegenden geeignet, in denen der Winter nicht allzu hart ist.

Verlängerter Bremsweg und höheres Unfallrisiko

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Das weiche Material von Winterreifen gibt bei höheren Temperaturen stärker nach und als Resultat verformen sich die Profile. Diverse Tests haben bereits gezeigt, dass der Bremsweg des Autos mit Winterreifen im Sommer deutlich länger ist als mit Sommerreifen. Laut ADAC können in manchen Fällen sogar bis zu 15 Meter mehr die Folge sein und diese Tatsache birgt beim Fahren ein deutlich höheres Unfallrisiko, das nicht unterschätzt werden darf. Wenn Sie mit den Winterreifen in den Sommermonaten einen Unfall verursachen, kann es passieren, dass die Kfz-Versicherung sich weigert, die Kosten für den Schaden zu übernehmen oder Ihnen grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt wird.

Mit Winterreifen im Sommer wird der Benzinverbrauch höher

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Wenn Sie mit Winterreifen im Sommer vor allem dafür fahren möchten, um etwas Geld zu sparen, dann müssen wir Sie leider enttäuschen. Damit das Auto auch bei Glatteis stabil bleibt, ist die Gummimischung von Winterreifen weicher als die von Sommerreifen. Bei höheren Temperaturen ist dies jedoch kontraproduktiv, denn der Rollwiderstand eines Winterreifens ist auf einer warmen Fahrbahn erheblich höher. Dadurch kann sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 20 Prozent erhöhen, weshalb Sie viel häufiger als nötig tanken sollen. Zudem wirken sich Winterreifen im Sommer auch schlecht auf die Umwelt aus, denn durch den erhöhten Kraftstoffverbrauch entsteht noch mehr Feinstaub.

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