Fenster putzen: Wie man Streifen mit schwarzem Tee und Zeitung entfernt

von Olga Schneider
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Fenster putzen gehört zu den wichtigsten Aufgaben für März in meinem Haushalt. Dabei fällt es mir immer schwer, die großen Fensterflächen und die Schiebetüren im Wohnbereich streifenfrei zu putzen. Gerade an einem sonnigen Tag, wenn die Feuchtigkeit schnell verdunstet, hinterlässt das Putzwasser oft hässliche Streifen. Und auch der Trick mit dem Zeitungspapier hatte bis vor einem Jahr nichts gebracht. Dann stellte ich plötzlich fest, dass ich meine Fensterscheiben falsch geputzt habe.

Fenster putzen: Bei Sonne entstehen häufig Streifen

Fenster putzen bei Sonne ohne Streifen

Die Fenster werden schnell schmutzig und müssen mindestens einmal im Monat geputzt werden. In den Wintermonaten ist dies allerdings nicht immer möglich. Oft muss ich im Frühjahr mit stark verschmutzten Fensterscheiben kämpfen. Aus meiner Erfahrung hilft dann nur eins: Ärmel hochkrempeln und die Fenster putzen.

Der richtige Zeitpunkt zum Fenster Putzen

Im Prinzip kann man die Fenster bei Sonne problemlos putzen, solange das Licht nicht direkt auf die Oberfläche fällt. Fenster, die nach Westen ausgerichtet sind, liegen morgens im Schatten. Fenster mit östlicher Ausrichtung putze ich nachmittags oder sehr früh morgens. Ideal zum Fensterputzen ist übrigens ein wolkiger Tag wie heute.

Schwarzer Tee, Essiglösung, Zeitungspapier: Diese Hausmittel bekommen Fenster streifenfrei

Fenster mit Seifenwasser putzen Anleitung

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Dabei habe ich bereits ein System und ein Hausmittel hilft mir, selbst bei Sonne die Scheiben streifenfrei zu bekommen. Ich gehe wie folgt vor:

1. Vorbereitungen: Die Gardinen abnehmen, waschen und trocknen lassen. Schwarzen Tee zubereiten und abkühlen lassen.

2. Einen kleinen Eimer mit 4 Liter lauwarmem Wasser befüllen und 4 TL Weißwein- oder Apfelessig ins Wasser geben. Ich versuche immer das Wasser zuerst zu entkalken, denn Kalk hinterlässt ebenfalls Spuren.

3. Eine große weiche Bürste nehmen, in die Essiglösung tauchen und damit alle Spinnennetzen und großflächige Verschmutzungen abschrubben. Dann spüle ich die ganze Fensterscheibe nur mit Wasser ab.

Fenster ohne Streifen mit schwarzem Tee polieren

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4. Ich beginne immer mit den Fensterrahmen, da sich dort sehr viel Schmutz ansammelt und ich nicht möchte, dass das schmutzige Wasser auf meine sauberen Fenster abtropft. Ich verwende für die Fensterrahmen Seifenwasser. Die Zubereitung des Hausmittels ist denkbar einfach: ich löse 1/3 Spülmittel in 4 Liter warmes Wasser und putze damit gründlich die Fensterrahmen. Sind sie etwas vergilbt, dann schrubbe ich sie ein zweites Mal mit Zahnpasta für weiße Zähne, lasse sie etwa 15 Minuten einwirken und wische sie dann mit einem feuchten Putzlappen ab

5. Ich beginne dann, die Fensterscheiben zu putzen. Falls diese nicht zu stark verschmutzt sind, tränke ich ein Mikrofasertuch im schwarzen Tee und wische die Oberflächen mit Zickzack-Bewegungen ab. Sind die Fensterflächen stark verschmutzt, putze ich sie zuerst mit Seifenwasser und poliere dann mit schwarzem Tee. Wirklich sehr hartnäckige Verschmutzungen kann man auch mit Spiritus entfernen – bei mir hat aber Spülmittel immer gut funktioniert.

6. Ich versuche immer möglichst großflächig zu arbeiten und dann abtropfendes schmutziges Wasser noch während des Schrubbens abzuwischen.

7. Anschließend poliere ich die Oberflächen mit Zeitungspapier und entferne so alle übriggebliebene Streifen.

Ehrlich gesagt, putze ich meine Fenster dann im Frühling nicht so regelmäßig, wie ich es mir wünsche. Spätestens Juni ist bei mir dann Zeit, die Fensterscheiben abzuwischen und zu polieren. Dies gelingt mir allerdings deutlich schneller als der Frühjahrsputz und ich plane dafür etwa 2 Stunden.

Unsere Top 3 Putzmittel inklusive Bonus-Tipp finden Sie in diesem Artikel.

Olga Schneider

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Olga Schneider ist gelernte Kommunikationswissenschaftlerin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, enthusiasierte Hobby-Gärtnerin und begeisterte Blogerin in Bereichen Haushalt, Backrezepte und Modetrends.
Olga liebt ihren grünen Garten. Dort hat sie ein Gemüsebeet, mehrere Blumenbeete und eine kleine Rasenfläche. Die positive Erfahrung in ihrer kleinen Gartenoase gab ihr einen richtigen Motivationsschub, ihr Wissen in diesem Bereich durch Kontakt mit Baumschulgärtnern zu vertiefen und mehr über die Zusammenhänge beim Gemüse- und Obstanbau im Nutzgarten, sowie bei der Pflege von Blumen und Zierpflanzen zu erfahren. Der Austausch mit Garten-Experten erweiterte ihren Horizont zusätzlich und vertiefte ihr Interesse an der naturfreundlichen Gartengestaltung. Das kreative junge Team von Deavita hat ihr die perfekte Möglichkeit gegeben, ihre neue Leidenschaft mit den Lesern zu teilen.
Neben den Gartenartikeln ist sie auch in den Kategorien Ordnung im Haushalt und Putztipps aktiv. Dort teilt sie gerne ihre Erfahrung als Mama und gibt nützliche Ratschläge zu umweltfreundlichen und natürlichen Putzmitteln, sowie zu verschiedenen Putztechniken, mit denen man Zeit und Mühe sparen kann.
In Ihrer Freizeit ist Olga eine begeisterte Modeliebhaberin, die abends gerne durch zahlreiche Influencer-Seiten stöbert und das eine oder andere Wochenende bei virtuellen Treffen mit anderen Modebloggern verbringt. Sie hat vertieftes Interesse an den neuesten Modetrends und versucht sie umzusetzen. Sie teilt, äußerst sympathisch, ihre Liebe zu Mode, Nageldesign und Haartrends, in ihren Beiträgen zu diesen Themen.
Olga backt gerne zusammen mit ihrer Familie und probiert mindestens einmal im Monat neue Rezepte zu Hause oder mit ihren Kollegen. Selbstgemachte Desserts und Kuchen gehören für sie einfach selbstverständlich zum Nachmittagskaffee dazu.
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Seit mehr als 10 Jahren versucht sie, zu Hause nur mit naturfreundlichen Putzmitteln zu reinigen und probiert verschiedene Hausmittel.
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Ist seit 11 Jahren als Autor bei Deavita tätig und hat mehr als 2450 Beiträge zu verschiedenen Themen rund um Gartengestaltung, Haushalt, Mode und Rezepte erstellt.

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Olga Schneider hat Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Medienkommunikation absolviert. Während des Studiums hat sie an mehreren multikulturellen Projekten teilgenommen und ein Praktikum in Polen erfolgreich abgeschlossen. Die Reisen durch Europa haben Ihr Interesse für Architektur und Design geweckt. In ihrer Freizeit gärtnert sie leidenschaftlich und beschäftigt sich gerne mit Gartenkunst.