Dos and Don’ts in Südostasien: Was du für deine Reise unbedingt wissen solltest

Auch wenn das Corona-Virus aktuell die Schlagzeilen bestimmt und von jeglichen Aktivitäten außerhalb der eignen vier Wände abgeraten wird, werden auch wieder Zeiten kommen in denen man wieder dem Reisen nachgehen kann. Wir haben uns mit der Destination Südostasien beschäftigt. Eine Reise durch Südostasien bietet einige Gelegenheiten, in ein Fettnäpfchen nach dem anderen zu treten und sich Ärger mit den Landsleuten einzuhandeln. Zumindest dann, wenn du dich nicht mit den Gepflogenheiten auskennst und deine Reise völlig unvorbereitet antrittst. Mit diesen „Dos and Don’ts“ bist du optimal gerüstet und kannst deinen Trip in die Länder Südostasiens in vollen Zügen genießen.

Dos and Don’ts in Südostasien : Angebrachtes Verhalten gegenüber Einheimischen

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In Südostasien ist einiges anders als bei uns in Europa. Doch wie überall auf der Welt, gibt es auch hier besondere Umgangsformen, spezielle Eigenheiten, ungewöhnliche Rituale und Tabus.
Um dir unangenehme Situationen beim Kontakt mit Einheimischen zu vermeiden, musst du also genau wissen, welche Sitten und Umgangsformen in den einzelnen Ländern Südostasiens herrschen und was du unbedingt lassen solltest. Nicht alles davon wird sich mit deinen bisherigen Denkweisen vereinbaren lassen, aber mit ein bisschen Einfühlungsvermögen wirst du das schaffen.

Dos and Don’ts in Südostasien: Lächeln, was das Zeug hält

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Generell im Leben, aber speziell in Südostasien hilft ein Lächeln ungemein dabei, Unstimmigkeiten aus dem Weg zu räumen. Grundsätzlich solltest du so oft es geht ein freundliches Lächeln auf den Lippen haben. Lächeln gehört hier zu den Grundpfeilern der Kultur. Südostasiaten lächeln für ihr Leben gern und machen sich Sorgen um dich, wenn du es nicht tust.

Zurückhaltung statt Überheblichkeit

Die meisten Asiaten sind bescheiden und zurückhaltend. Deswegen solltest du ebenfalls eine gewisse Zurückhaltung zeigen und dich am britischen Understatement orientieren. Wenn du deine eigene Person oder dein Können in den Vordergrund stellst oder prahlst, wirkt das auf die Menschen dort befremdlich.
Auch auf Gesten, die als überheblich gelten könnten, solltest du lieber verzichten: Die Arme vor dem Körper verschränken, die Hände in die Hüften stemmen oder mit dem Finger auf Personen zeigen kann als unhöflich oder sogar als Beleidigung empfunden werden.

Ruhe und Gelassenheit

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In Südostasien ticken die Uhren langsamer als bei uns. Um einen schönen Urlaub zu verbringen, solltest du dich von deiner Ungeduld verabschieden und gelassener werden. Dort kennt man keine Hektik und die Menschen werden durch Ungeduld eher verunsichert.
Allgemein geht es in den südostasiatischen Ländern viel ruhiger und gelassener zu als bei uns in Europa. Die Menschen hier sprechen generell leiser, daher ist es angebracht, sich als Gast auch ruhiger zu verhalten. Mit Gelassenheit und Freundlichkeit kommst du in Südostasien viel eher ans Ziel als mit Wutschnauben und lauten Diskussionen.
Wenn du mit deinem Anliegen gerade nicht weiterkommst, solltest du es lieber gut sein lassen und es später noch einmal versuchen, anstatt deinem Ärger lautstark Luft zu machen. Wer die Beherrschung verliert, erreicht nur das Gegenteil. Kritik, sollte sie auch noch so gut gemeint sein, musst du vorsichtig äußern, da sie oft persönlich genommen wird.

Dos and Don’ts in Südostasien: Angemessene Begrüßung

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Zur Begrüßung jemanden auf die Wange zu küssen, wie das etwa in der Schweiz üblich ist, oder ein kräftiges Händeschütteln, wie es allgemein in Europa verbreitet ist, ist in den südostasiatischen Ländern eher unbekannt. Außerdem gilt die linke Hand als unrein und wird daher nicht beim Essen oder zur Begrüßung verwendet. Daran solltest du dich ebenfalls halten und selbst als Linkshänder andere nur mit der rechten Hand begrüßen.
Am besten ist es aber, du orientierst dich daran, wie du von den Einheimischen willkommen geheißen wirst. Das kann von Land zu Land variieren. Zum Beispiel reicht man sich in einigen Gegenden Indonesiens zur Begrüßung die Hände, der kräftige Druck fällt aber weg. Manchmal wird die Hand des anderen auch an die eigene Brust geführt.

Dos and Don’ts in Südostasien: Keinen Körperkontakt in der Öffentlichkeit

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Die Südostasiaten sind in Sachen Körperkontakt allgemein etwas zurückhaltender, zumindest in der Öffentlichkeit. Sich auf der Straße zu küssen, sich zu umarmen oder Händchen zu halten, selbst zwischen Ehepaaren, ist vielerorts nicht gern gesehen. Dagegen sind Händchenhalten und Umarmungen zwischen zwei Männern oder zwei Frauen gängige Zeichen für Freundschaft – Homosexualität ist dabei normalerweise nicht im Spiel.
Auch wichtig: Einem Einheimischen kumpelhaft auf die Schulter zu klopfen, kann als Beleidigung oder zumindest herablassende Geste empfunden werden. Was du außerdem lassen solltest, ist einen Einheimischen am Kopf zu berühren, denn der gilt als heilig. Streichle also auch keinem fremden Kind über den Kopf.

Tischsitten in Thailand, Kambodscha und Co.

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Südostasiaten sind sehr gastfreundlich und dabei immer herzlich, großzügig und ungezwungen. Spontane Einladungen zum gemeinsamen Essen sind hier normal. Deswegen solltest du dich mit den Sitten und Verhaltensweisen bei Tisch ein bisschen auskennen.

Respektiere die Gastfreundschaft

Respekt gegenüber den Gastgebern beginnt in den südostasiatischen Ländern schon vor der Haustür: Denk daran, vor dem Betreten eines Hauses deine Schuhe auszuziehen. Das ist ein religiöses Ritual, das du unbedingt beachten solltest.
Du solltest auch wissen, welchen Stellenwert die Pünktlichkeit im jeweiligen Land hat:
• In Kambodscha, Indonesien und Singapur legt man zum Beispiel großen Wert auf Pünktlichkeit.

• In Thailand hingegen ist es eher üblich, deutlich später zu Verabredungen zu erscheinen. Zwei Stunden Verspätung sind hier kein Problem. Wenn du pünktlich da bist, sorgt das bei den Thais eher für Hektik, weil sie nicht so früh mit dir gerechnet haben.

Bei einer privaten Einladung wird dir sicherlich Kaffee oder Tee angeboten. In Indonesien gehört es zum Anstand das Getränk erst zu berühren, wenn dich der Gastgeber ausdrücklich dazu auffordert. Besonders höflich ist es, die zweite Aufforderung abzuwarten und dann gemeinsam mit dem Gastgeber zu trinken.

Dos and Don’ts in Südostasien: Beim Essen

Reisen in Südasien Essen in Restaurants und auf der Straße

Wer in Südostasien nach traditioneller Art essen möchte, also direkt von der Hand in den Mund – sollte nur mit der rechten Hand essen. Die linke gilt als unrein und sollte daher nicht benutzt werden.
Anders als bei uns, sind Schmatzen und anderen laute Geräusche beim Essen in Südostasien normal und gelten nicht als negativ. Dementsprechend fällt uns Europäern die Umstellung – zumindest den meisten. Auch wichtig: Es gilt in Südostasien als unhöflich, neue Gerichte kategorisch abzulehnen, ohne sie probiert zu haben. Teilweise wird ein solches Verhalten auch sehr persönlich genommen.
• Auf den Philippinen gilt es als höflich, etwas von dem Essen auf dem Teller zurück zu lassen. Damit zeigst du, dass du satt geworden bist.

• In Malaysia dagegen darfst du deinen Teller getrost leer machen und dir Nachschlag geben lassen.

• In Kambodscha ist es üblich jedes Mal mitanzustoßen, wenn eine Person sein Glas zum Tost hebt. Dabei wird laut „Chulmui“ gerufen und das kann sehr häufig passieren.

Die Sache mit dem Trinkgeld

Reisen in Südasien Tipps zum Besuch von hinduistischen Kirchen

Was das Trinkgeld nach dem Essen im Restaurant angeht, sind in den einzelnen Ländern Südostasiens verschiedene Verhaltensweisen üblich.
• In Singapur zum Beispiel solltest du lieber darauf verzichten, Trinkgeld zu geben. Das hat in dem Fall mit dem Kampf gegen Korruption zu tun und Singapur zeigt sich in der Hinsicht als echtes Vorbild. Deswegen sind Trinkgelder sind Zuwendungen an offizielle Stellen nicht gerne gesehen.

• Auch in Malaysia sind Trinkgelder nicht üblich. In den Restaurants wird ein Zuschuss zu der Rechnung kalkuliert.

• In den Restaurants auf den Philippinen sollten Sie Trinkgeld, ungefähr 10% vom Rechnungsbetrag geben. Wenn du im Hotel eincheckst und ein Page für dich dein Gepäck aufs Zimmer bringt, ist es angebracht, etwa 20 philippinische Pesos zu geben. Auch Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrer freuen sich über einen kleinen Bonus.

• Die Indonesier erwarten kein Trinkgeld, sind aber demgegenüber auch nicht abgeneigt. In den meisten Hotels und Restaurants wird automatsch ein Trinkgeld von fünf bis zehn Prozent zum Rechnungsbetrag addiert. Wenn du mit dem Service besonders zufrieden warst, kannst du natürlich gerne noch etwas dazugeben.
In den kontinentalen Ländern, also Myanmar, Laos, Thailand, Vietnam und Kambodscha, ist es eher nicht üblich, Trinkgeld zu geben. Im Gegenteil – teilweise wird es sogar als Beleidigung aufgefasst. Grundsätzlich hat es sich – vor allem in den touristischen Gebieten – aber schon eher eingebürgert, dass Trinkgelder gegeben werden.

Dos and Don’ts in Südostasien: Erlaubte und unerlaubte Souvenirs

Reisen in Asien Tipps zum Kauf von Souveniren

Gerade bei längeren Reisen in weit entfernte Länder möchte man viele Erinnerungsstücke mit nach Hause nehmen. Besonders beliebt sind landestypische Dinge, die es in der Heimat nicht gibt. Die Mitnahme ist aber nicht immer so ganz unproblematisch. Deshalb klären wir auf, welche Souvenirs du ohne Weiteres mit nach Hause nehmen kannst und welche bedenklich sind.

Buddha-Souvenirs

In Thailand, Laos, Myanmar und Kambodscha, also den südostasiatischen Ländern, in denen der Buddhismus vorherrscht, sind Buddha-Statuen und -Abbildungen allgegenwärtig. Da ist es natürlich sehr verlockend, ein solches landestypisches Souvenir zum idealen Mitbringsel zu erklären. Sei dir aber bewusst: Der Buddha ist heilig und nicht bloß eine Dekofigur. Auch, wenn er immer wieder auf Märkten zum Kauf angeboten wird.
Vor allem bei Buddha-Köpfen kannst du bei der Gepäckkontrolle Schwierigkeiten bekommen. Achte beim Kauf darauf, dass deine Buddha-Figur nicht antik ist und lass dir das im Geschäft möglichst schriftlich bestätigen. Bei kleinen, normalen Figuren, die respektvoll transportiert werden, solltest du am Flughafen kein Problem sein.
Was aber nicht gern gesehen ist, sind Buddha-Tattoos, vor allem unterhalb der Gürtellinie. Verdecke solche Tattoos, ansonsten kannst du sogar ausgewiesen werden.

Dos and Don’ts in Südostasien: Fotos machen

Reisen in Südasien Besuch von Sehenswürdigkeiten

Selbst bei Fotos musst du vor Ort ein paar Dinge beachten, die dich als Urlauber sonst teuer zu stehen kommen können.
Was du definitiv nicht fotografieren darfst, sind Militäranlagen und -objekte. Wo du ebenfalls auf Fotos verzichten solltest:
• in Behörden
• auf Polizeistationen
• am Zoll und
• an der Einwanderungsbehörde
Teilweise ist es auch untersagt, religiöse Gebäude von innen zu fotografieren. Achte auf entsprechende Hinweisschilder und frage im Zweifelsfall nach. Manchmal ist ein kleines Trinkgeld fällig.
Wenn du Aufnahmen von Menschen machen möchtest, solltest du zumindest in Tempelanlagen und Moscheen vorher um Erlaubnis bitten und es respektieren, wenn jemand nicht fotografiert werden möchte. Auch bei stattfindenden Zeremonien solltest du vorher das Einverständnis einholen.
Wenn du dich an die Regeln hältst, kannst du problemlos die Kamera zücken – so brauchst du keinen Konflikt mit dem Zoll zu fürchten. Schließlich sind Fotos auf jeder Reise die schönste Art, die Erinnerungen festzuhalten. Dabei entstehen einzigartige Momentaufnahmen – und aus denen kannst du großartige personalisierte Souvenirs gestalten.
Eine Möglichkeit für ein solches persönliches Mitbringsel sind Grußkarten, die du mit deinen ganz persönlichen Fotos bedrucken lassen kannst. So bekommst du ein individuelles Souvenir, das obendrein keine Probleme am Zoll verursacht. Möchtest du zudem nicht noch umständlich nach passenden Briefmarken unterwegs suchen, kannst du eine solche Karte auch per Direktversand an Freunde und Verwandte schicken.

Dos and Don’ts in Südostasien: Geeignete Souvenirs

Souveniren kaufen in Asien Tipps für Touristen

Das zweitbeliebteste Mitbringsel aus Südostasien sind Textilwaren wie Seidenschals und maßgeschneiderte Anzüge. Um lange Freude an deinem Souvenir zu haben, solltest du vor dem Kauf gründlich die Qualität prüfen.
Auch bei Gewürzen, Tee und Kaffee macht die Qualität den Unterschied zwischen reiner Küchendeko und brauchbaren Geschenken. Von Billigwaren vom Straßenmarkt ist es abzuraten. Hinzu kommt, dass einige der Gewürze oder Tees gar nicht aus dem Land kommen, oder nur in minderer Qualität dort wachsen. Tätige deinen Einkauf für diese Mitbringsel lieber in einem Geschäft und informiere dich ob es das Produkt in dem Land überhaupt gibt.

Dos and Don’ts in Südostasien: Verbotene Mitbringsel

Reisen in Südasien Tipps für Touristen

Markenfälschungen sind rechtlich gesehen ein heikler Einkauf. Doch normalerweise hat der Zoll nichts dagegen einzuwenden, wenn du ein falsches Versace-Shirt oder eine gefälschte Rolex im Koffer hast. Wenn die Warenmenge allerdings den privaten Bedarf übersteigt, weil du zum Beispiel Kleidung in verschiedenen Größen und in größeren Mengen gekauft hast, machst du dich strafbar. Denn am Zoll wird so etwas in der Regel als gewerbsmäßige Einfuhr eingestuft.
Außerdem solltest du bei Souvenirs vorsichtig sein, die von seltenen Tieren, Pflanzen und Hölzern stammen, weil sie unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen können. Das bedeutet, dass sie nicht aus den Reiseländern ausgeführt und in die Schweiz nicht ohne Genehmigung eingeführt werden dürfen – auch nicht für den Privatgebrauch.
Darunter fallen:
• Lederwaren von Reptilien
• Korallen, Muscheln und anderes Strandgut
• Elfenbeinschnitzereien
• Snake-Wine
• Produkte aus Ramin-Holz
• lebende Tiere
• exotische Felle
• nationales Kulturgut
Auch bei Lebensmitteln solltest du lieber vorsichtig sein.

Dos and Don’ts in Südostasien: Wichtige Benimmregeln für deine Tour durch Südostasien

reisen in Kamboscha und Thailand Tipps für Sehenswürdigkeiten Buddhismus

Wie schon erwähnt, ist es in Südostasien verpönt, einen Einheimischen am Kopf zu berühren, wie etwa einem Kind über den Kopf zu streicheln, da dieser als heilig gilt. Es gibt aber noch weitere Benimmregeln in Bezug auf den Glauben und die königliche Familie, die du unbedingt kennen und beherzigen solltest.

Das solltest du über den Buddhismus wissen

Sehenswürdigkeiten in Asien Buddha Statuen

Der Buddhismus ist die Hauptreligion in vielen asiatischen Ländern. Dazu zählen unter anderem Thailand, Laos und Myanmar. Abgesehen von der richtigen Bekleidung, zu der du gleich noch mehr erfährst, gelten ein paar Regeln, wenn du einen buddhistischen Tempel betrittst:
• Gehe mit dem rechten Fuß voran in den Gebetsraum eines Tempels, ohne auf die Türschwelle zu treten, und verlasse ihn mit dem linken Fuß zuerst.
• Verhalte dich ruhig, um andere Personen nicht beim Beten zu stören.
• Verhalte dich immer respektvoll gegenüber Buddha-Statuen und Mönchen und zeige nicht mit deinen nackten Füßen oder mit dem Finger auf sie und berühre sie nicht.

Das solltest du über den Hinduismus wissen

Der Hinduismus ist die drittgrößte Weltreligion und auch eine der ältesten. Da der Buddhismus aus dem Hinduismus heraus entstanden ist, gelten für hinduistische Gebäude ähnliche Regeln.
• Laufe nicht vor betenden Menschen herum.
• Fotografiere betende Menschen nur mit ihrem Einverständnis und achte auf eventuelle Fotografier-Verbote.
• Achte auf Hinweisschilder, denn bestimmte Bereiche in den Tempeln dürfen nicht betreten werden.
• Verhalte dich angemessen, schreie nicht herum und lache nicht laut.
• Betrete ein Tempelgelände nicht, wenn du auf irgendeine Weise eine offene Wunde am Körper hast, aus der Blut austreten kann.

Respekt gegenüber der königlichen Familie

Natürlich solltest du als Tourist immer davon absehen, in irgendeiner Weise schlecht über das Staatsoberhaupt zu reden – egal, in welchem Land du unterwegs bist. Auf Reisen in Südostasien solltest du in den Ländern mit einem König besonders vorsichtig sein. Das betrifft Thailand, Kambodscha und Malaysia.
Achte jederzeit darauf, dich respektvoll gegenüber der königlichen Familie des jeweiligen Landes zu verhalten, denn sie genießt ein hohes Ansehen bei der Bevölkerung. Die Majestätsbeleidigung ist hier eine sehr ernstzunehmende Straftat. Damit du keine Schwierigkeiten bekommst, solltest du mögliche Konfliktsituationen in diesem Zusammenhang unbedingt vermeiden. Das bezieht sich auch auf Statuen oder Abbildungen des Königs, wie zum Beispiel auf den Geldscheinen und Plakaten.

Dos and Don’ts in Südostasien: Angemessene Kleidung

Bevor du einen Tempel betrittst, musst du in der Regel deine Schuhe ausziehen. Ob das erforderlich ist, siehst du daran, ob bereits Schuhe vor dem Eingang stehen. Im Zweifelsfall solltest du das Verhalten der Einheimischen nachahmen.
Doch auch, was deine übrige Kleidung angeht, solltest du ein paar Dinge beachten: Als Europäer bist es gewohnt, dich bei warmen Temperaturen so leicht wie möglich zu kleiden. Das ist natürlich nachvollziehbar, kann aber in vielen Teilen Südostasiens, vor allem abseits der touristischen Gebiete, für dich zum Problem werden. Speziell dann, wenn es um den Besuch religiöser Einrichtungen oder um Behördengänge geht.
Wie in europäischen Kirchen ist in religiösen Gebäuden in Südostasien lange Kleidung Pflicht, auch wenn es noch so warm ist: In Moscheen und Tempeln dürfen Schultern und Knie nicht zu sehen sein. Kurze Röcke und Hosen, kurzärmelige Hemden und Oberteile sind nicht angebracht. Frauen müssen zusätzlich ihren Kopf mit einem Schal bedecken.

Dos and Don’ts in Südostasien: Richtiges Verhalten auf der Strasse

Reisen in Asien Tipps für Tranpsort für Touristen

Wenn auf Reisen bist, wirst du viel unterwegs sein – ob nun mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, mit einem Mietfahrzeug oder zu Fuß. Schließlich willst du so viel wie möglich von Südostasien zu sehen bekommen. Von einem Ort zum anderen zu gelangen, ist dank der guten Anbindungen normalerweise kein Problem. Trotzdem solltest du auf ein paar Dinge achten.

Verkehrsmittel nutzen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du in Südostasien von A nach B gelangst. Die Anbindungen sind in der Regel sehr gut und die Preise fallen oft günstig aus. Beliebte Transportmittel sind auch das Taxi oder das für Südostasien typische Tuk-Tuk. Allerdings solltest du bei der Fahrt mit Taxi oder Tuk-Tuk genau aufpassen.
Wie überall auf der Welt, kommt es auch in den Ländern Südostasiens immer mal wieder zu Betrugsfällen, zum Beispiel was die Preise für eine Fahrt mit dem Taxi oder dem Tuk-Tuk angeht. Manche Fahrer – natürlich bei Weitem nicht alle – werden versuchen dich abzuzocken. Da ist Vorsicht gefragt. Du solltest zwar nicht zu misstrauisch sein, aber es kann nicht schaden, sich vorher über gängige Preise zu informieren und sich mit anderen Reisenden auszutauschen.

Dos and Don’ts in Südostasien: Selber fahren

Einen Roller zu mieten, gehört für viele zum Urlaub in Südostasien einfach dazu. Bevor du dich mit dem Zweirad auf Entdeckungstour begibst, solltest du aber ein paar Dinge beachten. Natürlich solltest du einen Führerschein haben und niemals ohne Helm fahren.
Dazu kommt, dass du gerade in einem fremden Land besonders vorausschauend fahren und immer gut auf das Geschehen auf der Straße achten solltest. Damit du das Risiko für einen (selbstverschuldeten) Unfall so gering wie möglich halten kannst, solltest du schon etwas Erfahrung im Rollerfahren haben und es dir gründlich überlegen, ob du mit der Verkehrslage zurechtkommst.

Dos and Don’ts in Südostasien: Zu Fuß unterwegs

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Wenn du zu Fuß durch die Straßen Südostasiens unterwegs bist, solltest du deine Wertsachen wie Bargeld, wichtige Dokumente und Technik-Gegenstände immer nah bei dir tragen. Achte besonders darauf, wertvolle Gegenstände in Richtung Straße nicht offen preiszugeben und sie immer gut festzuhalten. In einigen Orten sind sogenannte Snatch Thieves unterwegs, die dir ungesicherte Wertgegenstände vom Motorrad aus entreißen und sich dann aus dem Staub machen.
Was außerdem wichtig ist: Gebe Bettlern oder Kindern niemals Geld, wenn du auf den Straßen Südostasiens unterwegs bist. Kinder werden dadurch nur darin bestärkt nicht zur Schule zu gehen, weil sie mit dem Betteln mehr Geld verdienen würden als wenn sie in der Zeit in der Schule sitzen. Viele Kinder gehören organsierten Gruppen an. Diese Gruppen werden von Erwachsenen angeleitet, die die Kinder ausbeuten.

Bilder: adobe.stock.com und envato.com




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