Schwäbischer Wurstsalat traditionell zubereitet: So wird er lecker und authentisch!

von Anne Seidel
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Ist Ihnen ein normaler Salat zu vegetarisch und Sie hätten es gerne etwas deftiger und fleischiger? Dann ist ein Wurstsalat genau das Richtige! Und nach schwäbischer Art wird es sogar noch vielseitiger, denn dieser besteht traditionell aus zwei Wurstsorten. Wie ein schwäbischer Wurstsalat zubereitet wird?

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Wer es wirklich traditionell möchte, sollte sich an einige Grundzutaten halten. Denn ein echter Schwabe reagiert schon einmal empfindlich, wenn der Salat abweicht (oder zumindest sollten Sie ihn dann nicht “schwäbisch” nennen).

Ein schwäbischer Wurstsalat mit den richtigen Zutaten

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Welche Wurst für Wurstsalat nach schwäbischer Art?

Zwei Arten von Wurst kommen auf jeden Fall in diesen Salat: die Fleischwurst und die Schwarzwurst (Blutwurst). Ebenfalls nicht fehlen sollten die Essiggurken.

Wie viel Gramm Wurst für Wurstsalat pro Person?

Da der sättigende Salat meist auch als Beilage zu einer Hauptspeise (oder als Hauptspeise selbst) serviert wird, können Sie in etwa 150 g Wurst insgesamt pro Portion rechnen. Das ist aber keine Regel, sodass Sie die Mengen gerne auch Ihrem eigenen Geschmack anpassen können.

So bereiten Sie den Leckerbissen zu

Planen Sie neben der Zubereitungszeit auch eine Ziehzeit von etwa 3 Stunden ein.

  • je 350 g Fleisch- und Blutwurst
  • 5 Gewürzgurken
  • 2 Zwiebeln
  • 60 ml Apfelessig
  • 30 ml Gurkenwasser
  • 1 EL Senf
  • 70 ml Öl
  • 1 EL Zucker (evtl. mehr nach Geschmack)
  • Pfeffer
  • Salz
dressing für den salat aus essig, senf und Öl
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Ein schwäbischer Wurstsalat für 4 Personen ist in nur 15 Minuten gemacht!

  • Enthäuten Sie die Würste (falls nötig) und schneiden Sie sie in Streifen.
  • Schälen Sie die Zwiebeln.
  • Schneiden Sie die Zwiebeln in dünne Ringe und die Gurken in Scheiben. Falls die Essiggurken größer sind, können Sie sie zuvor auch längs halbieren, um kleinere Halbkreise zu erhalten.
  • Geben Sie Essig, Gurkenwasser und Senf in eine Schüssel, um die Marinade für den schwäbischen Wurstsalat zuzubereiten. Mischen Sie die drei Zutaten mit einem Schneebesen.
  • Geben Sie unter Rühren nach und nach das Öl dazu.
  • Würzen Sie mit Pfeffer und Salz.
  • Fügen Sie den Zucker hinzu und probieren Sie. Falls er noch nicht die richtige Süße für Ihren Geschmack hat, können Sie weiteren Zucker hinzugeben.
  • Geben Sie das Salatdressing und die kleingeschnittenen Zutaten in eine Salatschüssel, wo Sie sie gut miteinander vermischen.
  • Ein schwäbischer Wurstsalat ruht im Anschluss einige Stunden. Stellen Sie ihn für zwei Stunden in den Kühlschrank sowie anschließend für eine Stunde wieder nach draußen bei Zimmertemperatur.

Schwäbischer Wurstsalat mit Schwarzwurst: einfrieren oder besser nicht?

Sollte noch eine größere Menge nach dem Essen übrig geblieben sein, können Sie den Salat zunächst einmal für zwei oder drei weitere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Verschließen Sie ihn hierfür luftdicht in einer geeigneten Dose.

Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie den Fleischsalat innerhalb dieser Zeitspanne aufessen werden und überlegen, ihn einzufrieren? Theoretisch ist das zwar möglich, jedoch wird er nach dem Auftauen wahrscheinlich nicht mehr sonderlich gut schmecken. Aus diesem Grund ist davon eher abzuraten.

Was passt zum Salat?

Der fertige Salat mag ja äußerst lecker sein, aber was, wenn man dennoch etwas Zusätzliches dazu servieren möchte? Was passt zu Wurstsalat schwäbischer Art?

Wenn möglich, servieren Sie ein frisches Bauernbrot dazu. Alternativ eignet sich aber auch ein Baguette. Weitere geeignete Beilagen sind Bratkartoffeln, oder “Brägele”, wie sie vor Ort auch genannt werden, sowie Bibiliskäs, was nichts anderes ist als “Kräuterquark”.

Lust auf etwas Bayrisches? Wie wäre es damit?

Anne Seidel ist 1987 in Frankfurt am Main geboren, was auch Ihre Leidenschaft für Großstädte erklärt. Nichtsdestotrotz liebt sie die Natur und Aktivitäten wie Bergsteigen und Camping, weshalb sie auf Umweltfreundlichkeit großen Wert legt - auch, was den Haushalt betrifft. Durch ihr großes Interesse in verschiedensten Themenbereichen wie Garten, Kochkunst, Beauty, Gesundheit und Fitness hat sie sich viel Wissen angeeignet, das sie dank der Arbeit bei Deavita seit 2014 mit ihren Lesern teilen kann.