Wie Gewohnheiten für Ordnung im Haushalt sorgen: Nützliche Tricks, die die Hausarbeit erleichtern

Von Ada Hermann

Wie schön es doch wäre, wenn sich der Haushalt von allein machte! Denn im Gegensatz zu dem bekannten Schlager, wo es heißt „Das bisschen Haushalt“ sind Pflege und Erhalt von Vorhandenem durchaus ein Ganztagsjob – noch dazu, wenn im Haushalt Kinder oder Tiere leben. Und trotz aller Emanzipation leistet die Frau immer noch den Löwenanteil dieser unbezahlten Care-Arbeit, und zwar oft neben ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit.

Routine hilft für mehr Ordnung im Haushalt

Aufteilung der Hausarbeit auf beide Partner im Haushalt

Egal, ob es darum geht, die Terrasse oder den Balkon vor Saisonbeginn gründlich zu reinigen oder um die täglichen, erhaltenden Handlungen, die davor bewahren, dass man im Chaos versinkt – man kann einiges tun, sich die Arbeit zu erleichtern. Denn fest steht: Einen Haushalt zu erhalten und zu versorgen, erfordert einiges an Zeitbedarf. Neben der fairen Aufteilung der Hausarbeit auf beide Partner, und, wenn es größere Kinder gibt, auch auf diese, kann man sich Methoden zu Nutze machen, die den Haushalt zwar immer noch nicht „wie nebenbei“ laufen lassen, dafür aber zur Routine werden. Und wie man weiß: Alles, was Routine ist, geht schneller von der Hand, denn man muss nicht mehr darüber nachdenken. Wie das tägliche Joggen oder seine Alternativen, das dank Routine zur Gewohnheit werden kann, lässt sich auch in Sachen Haushalt der innere Schweinehund überlisten.

Der Zwei-Minuten-Trick

Zwei Minuten Trick gegen Unordnung zu Hause

Wie man gründlich Ordnung hält, indem man etwa auf ballastfreien Minimalismus à la Marie Kondo setzt, lässt sich überall nachlesen. Was weniger Beachtung findet, ist die Umstellung von Alltagsgewohnheiten. Ein Beispiel: Manche haben sich angewöhnt, ihre getragene Wäsche abends neben den Wäschekorb zu werfen. Es würde nicht wirklich mehr Mühe machen, und der zusätzliche Zeitbedarf betrüge einen Sekundenbruchteil, die Wäsche direkt in den Korb zu geben. Damit könnte man unschöner Haufenbildung vorbeugen und dem Bad – oder wo auch immer der Wäschekorb steht – wie von selbst einen gepflegteren Look verpassen. Darum sollte man sich ab sofort die Zwei-Minuten-Regel angewöhnen: Jede Hausarbeit, die weniger als geschätzte zwei Minuten dauert, wird sofort, wenn sie ins Auge fällt, erledigt. Das Aufhängen herumliegender Mäntel, das Wegräumen abgestellter Rucksäcke ist so schon einmal kein Thema mehr.

Alles hat seinen Platz und ein weiterer Minutentrick

Herumliegende Dinge lassen die Wohnung unordentlich aussehen

Eines der größten Probleme im Haushalt sind herumliegende Dinge. Nichts lässt eine Wohnung oder ein Haus so schnell so unordentlich aussehen, wie zufällig abgelegte und nie weggeräumte Dinge. Ob im Hausflur noch die Skier herumstehen, die man nach der Rückkehr aus dem Winterurlaub nie weggeräumt hat oder ob das Wohnzimmer zur Aufbewahrung ausgemusterter Kratzbäume dient, obwohl man auf der Katze zwischenzeitlich einen modernen Katzenspielplatz gebaut hat – all diese Dinge, die keinen Platz haben, trüben den Blick und auch das Befinden.

Gewohnheiten sorgen für Ordnung im Haushalt jedes Ding hat einen Platz


Es ist erwiesen, dass ein Zuhause umso erholsamer ist, je mehr Luft zum Durchatmen man hat. Beherzigt man die Zwei-Minuten-Regel, kann man schon viel gegen das Chaos tun – aber letzten Endes wird man um ein gründliches Ausmisten nicht drumherum kommen, denn herumliegende Gegenstände ziehen einander magisch an. Und je mehr herumliegt, desto schwerer findet sich die Motivation, aufzuräumen. Deshalb sollte ab sofort gelten: Jedes Ding hat einen Platz. Und nach seiner Benutzung geht es sofort wieder auf diesen Platz. Was aber, wenn man einfach keinen Platz für noch mehr Dinge hat? Hier hilft eine weitere Regel: Für jedes neue Ding muss ein altes (besser: zwei) gehen.

Fünf Minuten Regel für Ordnung im Haushalt jeden Tag schnelle Hausarbeiten erledigen

Um dauerhaft freie Flächen und damit auch einen freien Geist zu gewinnen, kann eine weitere Minuten-Regel helfen, in diesem Falle die Fünf-Minuten-Regel: Zu einem fest definierten Zeitpunkt am Tag, das kann gleich morgens sein, aber auch direkt vor dem Abendessen oder Feierabendfilm, widmet sich jedes Familienmitglied fünf Minuten lang einer Haushaltsaufgabe. In fünf Minuten lässt sich ein Zimmer saugen, man kann Betten machen, den Geschirrspüler ausräumen, die Toilette reinigen etc. Mittels dieser täglichen Gewohnheit sammelt sich zum Wochenende kein Arbeitsberg mehr an und das Ordnunghalten im Haushalt fällt künftig leichter.

Betten machen nimmt nur wenig Zeit in Anspruch


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