Rasenpflege im Februar: 5 anstehende Aufgaben für gepflegte Rasenfläche!
Die Rasenpflege beginnt bereits im Februar - mit den nächsten 5 Aufgaben, die jeder Hobby-Gärtner vor dem Start der Gartensaison erledigen sollte!
Im Februar wird es langsam Zeit für die erste richtige Rasenpflege des Jahres. Es gibt 5 wichtige anstehende Aufgaben, die die Rasenfläche langsam für die neue Gartensaison vorbereiten. Dabei ist die richtige Reihenfolge zu beachten!
Inhaltsverzeichnis
1. Laub, Geäst und Steinen entfernen
Die erste Aufgabe, die im Februar bevorsteht, ist das Entfernen vom abgefallenen Laub, Geäst und eventuell Steine.
Wenn die Hecke im Frühjahr geschnitten wird, dann fallen häufig Blätter und kleine Zweige auch auf die Rasenfläche. Unter dem Laub breiten sich dann Pilzkrankheiten aus oder die Grashalme bekommen keinen Sauerstoff und Sonnenlicht ab. Im Frühjahr sieht man die Folgen: unansehnliche gelbe Flecken, die erneut gesät werden müssen. Um dies zu verhindern, muss man bereits im Februar, noch bevor die Wachstumsphase bei Gräsern beginnt, Laub und Geäst entfernen. Nachdem die Rasenfläche vom Laub befreit ist, prüfen Sie sie auf Anzeichen von Krankheiten und Schädlingen.

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Nadeln von einigen Nadelbäumen wie Fichte können zudem das Graswachstum hemmen. Sie enthalten Gerbsäure und können den pH-Wert des Bodens senken. Gräser mögen aber keinen sauren Boden und werden vergilben. Deswegen sollte man die Nadeln regelmäßig entfernen.
Manchmal enthält der Mutterboden kleine Steine, manchmal wird Kies vom Gartenweg abgewaschen und gerät dann auf den Rasen. Diese kleinen Steine können Rasenmäher und Mähroboter beschädigen und müssen daher unbedingt vor dem ersten Vertikutieren und Mähen entweder mit einem Rechen herausgeholt oder abgesammelt werden.
2. Eingetrocknete Wurmhäufchen entfernen und Würmer umsiedeln
Vorerst: Regenwürmer sind Nützlinge im Garten. Man sollte sie deswegen auf keinen Fall aktiv bekämpfen. Manchmal aber, wenn es nach langen Regenperioden der Boden durch viele Wurmhäufchen besonders matschig und rutschig wird, lohnt es sich einen Teil der Regenwürmer umzusiedeln.
Trockene Wurmhäufchen werden gerade nicht besiedelt und können daher ruhig mit einer Harke gleichmäßig über die Rasenfläche verteilt werden.
Wenn Sie im Februar viele Wurmhäufchen (etwa über 30 pro Quadratmeter) in der Rasenfläche sehen, dann sollten Sie den Boden im Frühjahr nicht walzen. Dies wird genau das Gegenteil bringen und noch mehr Regenwürmer anlocken. Denn die kleinen Helfer fühlen sich im verdichteten Boden am besten.
3. Pflegender Schnitt für die Sträucher am Rasenrand

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Wenn Gehölze am Rasenrand wachsen, dann sollten Sie diese im Februar in Form bringen. So können Sie verhindern, dass Krankheiten von Sträuchern übertragen werden, Schädlinge in den Rasen gelangen und Blätter auf die Rasenfläche fallen.
Der richtige Zeitpunkt für pflegende Schnitte ist Ende Februar. Je nach der Pflanzenart können Sie die Triebe einkürzen oder die Sträucher komplett zurückschneiden.
Lesen Sie mehr darüber, welche Sträucher einen Schnitt im Frühjahr benötigen, in diesem Artikel.
4. Den Boden lüften (aerifizieren)
Ein verdichteter Boden ist der größte Feind der gesunden Rasenfläche. Regenwasser versickert nicht, es bildet sich Staunässe und die Wurzeln faulen. Gleichzeitig können die Grashalme Nährstoffe nicht aufnehmen. Ein verdichteter Gartenboden bedeutet auch Sauerstoffmangel in den tiefen Bodenschichten. Diese Kombination führt schnell zu kahlen Stellen im Rasen. Um dies zu verhindern, kann man noch im Frühjahr die Rasenfläche aerifizieren.
Diese Aufgabe kann man noch Ende Februar erledigen, bevor die Wachstumsphase der Gräser beginnt. Der Boden muss zudem mäßig feucht sein, damit man ihn mit einem Aerifiziergerät bearbeiten kann. Achten Sie dabei, dass Sie Löcher in regelmäßigen Abständen machen. Zudem sollte jedes Loch etwa 3 cm groß und zwischen 12 cm und 15 cm tief sein. Danach wird eine dünne Sandschicht über die ganze Rasenfläche verteilt.
5. Die Rasenfläche schützen
Ist der Monat Februar besonders kalt oder regnerisch, dann sollten Sie die Rasenfläche möglichst selten betreten. Die feinen Grashalme sind bei Minusgraden besonders brüchig. Jedes Mal, wenn man den matschigen Rasen betritt, werden die Bruchstücke in den Boden eingearbeitet. Das Ergebnis – ein verdichteter Boden, der man zusätzlich im Frühjahr lüften oder lockern muss. Ersparen Sie sich die Gartenarbeit und vermeiden Sie es, die Rasenfläche zu betreten.
Eine gute Idee ist es übrigens, einen Gartenweg so anzulegen, dass Sie Zugang zu allen Gartenecken haben. So können Sie auch die Grashalme auf Schäden, Schädlinge und Krankheiten überprüfen, ohne sie zu beschädigen.