Warum sich das Risiko für Vorhofflimmern durch Alkohol in Mengen erhöht

Von Charlie Meier

Neue Forschungsergebnisse liefern den ersten Beweis dafür, dass die Wahrscheinlichkeit für Vorhofflimmern durch Alkohol auch in kleinen Mengen steigen kann. Darüber hinaus könnte so eine häufige Herzrhythmusstörung innerhalb weniger Stunden nach Alkoholkonsum auftreten. Die Ergebnisse könnten der vorherrschenden Meinung widersprechen, dass Alkohol herzschützend sein kann, wie die Studienautoren mitteilen. Laut ihrer Theorie, könnte die Reduzierung oder Vermeidung von Alkohol helfen, solche schädlichen Auswirkungen bei Risikopersonen zu mildern.

Die Prävalenz von Vorhofflimmern durch Alkohol verursacht?

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Im Gegensatz dazu, dass Vorhofflimmern mit starkem Alkoholkonsum verbunden ist, könnte bereits ein Alkoholgetränk ausreichen, um das Risiko zu erhöhen. Dementsprechend zeigen die neuen Studienergebnisse, dass ein Auftreten von Herzproblemen nach Alkoholkonsum weder zufällig noch unvorhersehbar ist. Stattdessen gibt es laut den Studienautoren möglicherweise identifizierbare und modifizierbare Wege, eine akute Herzrhythmusstörung dabei zu verhindern. In der Regel kann Vorhofflimmern zu einem Verlust der Lebensqualität, erheblichen Gesundheitskosten, Schlaganfall und letztendlich auch zum Tod führen. Darüber hinaus kann der chronische Alkoholkonsum ein Prädiktor für die Erkrankung sein. Die Forschung konzentrierte sich auf 100 Patienten mit dokumentiertem Vorhofflimmern, die mindestens ein alkoholisches Getränk monatlich zu sich nahmen. Jeder trug ungefähr vier Wochen lang einen Elektrokardiogramm-Monitor (EKG) und drückte immer dann einen Knopf, wenn er einen Drink in Standardgröße trank. Die Teilnehmer konsumierten während des gesamten Studienzeitraums im Median ein Getränk pro Tag.

stethoskop auf kardiogramm nach untersuchung beim kardiologen

Bei zwei oder mehr Getränken innerhalb der vorangegangenen vier Stunden während der Studie verdreifachte sich die Wahrscheinlichkeit einer Herzrhythmusstörung. Die Autoren weisen jedoch auf die Einschränkungen hin, einschließlich der Tatsache, dass Patienten möglicherweise vergessen haben, ihre Monitortasten zu drücken. Darüber hinaus war die Forschung eher auf Personen mit etabliertem Zustand, und nicht auf die allgemeine Bevölkerung, beschränkt. Die Auswirkungen scheinen aber ziemlich linear zu sein. Je mehr Alkohol die Probanden konsumierten, desto höher war das Risiko eines akuten Vorhofflimmerns. Die Beobachtungen in dieser Studie spiegeln wider, was Patienten seit Jahrzehnten berichten. Dies ist jedoch der erste objektive, messbare Beweis dafür, dass eine veränderbare Exposition die Wahrscheinlichkeit akut beeinflussen kann.

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