Wie Mobbing unter Geschwistern die psychische Gesundheit beeinträchtigt

Von Charlie Meier

Eine neue Studie legt nahe, dass Mobbing unter Geschwistern in der Adoleszenz zu psychischen Beeinträchtigungen führen könnte. Die Ergebnisse zeigen, dass junge Menschen infolgedessen unter einer schlechten psychischen Gesundheit und einem beeinträchtigten Wohlbefinden in der Pubertät leiden. Darüber hinaus nimmt mit der Häufigkeit solcher Verhaltensweisen auch die Schwere der Symptome in den späten Teenagerjahren zu.

Kann das Mobbing unter Geschwistern ihre Psyche beeinträchtigen?

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Die Studienautoren fanden heraus, dass unabhängig davon, ob die Person Opfer oder Täter war, langfristige Auswirkungen auf die Psyche aufweist. Frühere Forschungen zeigen ebenfalls, dass problematische Geschwisterbeziehungen ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung psychischer Probleme während der Adoleszenz sein können. Bisher war jedoch nicht bekannt, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Fortbestehen von Mobbing unter Geschwistern und der Schwere der Symptomatik gibt. Die Forscher haben eine ganze Reihe von psychischen Gesundheitszuständen umfassend untersucht, die sowohl positiv, als auch negativ waren. Besonders bemerkenswert war die Feststellung, dass selbst diejenigen, die ihre Geschwister gemobbt haben, aber selbst nicht gemobbt wurden, Jahre später eine schlechtere psychische Gesundheit hatten. Für die Studie hat das Forschungsteam Daten aus Kohortenstudien verwendet. Diese Forschungsarbeit haben sie Anfang der 2000er Jahre ins Leben gerufen, um das Leben von Kindern im neuen Jahrhundert zu untersuchen.

junge menschen als ehepaar stehen unter stress zu hause

Junge Menschen füllten im Alter von 11 und 14 Jahren Fragebögen zum Thema Mobbing aus. Dann beantworteten haben sie im Alter von 17 Jahren weitere Fragen zu ihrer psychischen Gesundheit und ihrem Wohlbefinden. Eltern füllten ebenfalls Fragebögen zu den psychischen Problemen ihrer Kinder aus, als sie 11, 14 und 17 Jahre alt waren. Angesichts der gesammelten Daten schlagen die Autoren dieser Studie Maßnahmen zur Prävention und klinische Interventionen vor. Diese sollen darauf abzielen, psychische Probleme zu reduzieren und eine positive psychische Gesundheit in der späten Adoleszenz zu fördern. Darüber hinaus könnten aufwachsende Kinder möglicherweise von der Reduzierung dieser Art von Verhalten durch Geschwister in der frühen Adoleszenz profitieren.

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