Könnte das regelmäßige Trinken von Kaffee gegen Alzheimer wirken und kognitiven Problemen vorbeugen?

von Charlie Meier
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In einer neuen Studie konnten Wissenschaftler zeigen, wie der erhöhte Konsum von Kaffee gegen Alzheimer wirkt und neurodegenerative Prozesse verhindert. Dies sind gute Nachrichten für diejenigen, die den Tag nicht ohne den Wachmacher starten können. Die kürzlich durchgeführte Langzeitstudie legt nahe, dass das Trinken größerer Mengen des Getränks die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung neurodegenerativer Erkrankungen verringern könnte.

Das Potenzial von Kaffee gegen Alzheimer als Vorbeugungsmittel

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Die Studienautoren untersuchten, ob sich der regelmäßige Kaffeekonsum bei den Teilnehmern über ein Jahrzehnt positiv auf die Kognition auswirken würde. Die Probanden ohne Gedächtnisstörungen wiesen bei hohem Kaffeeverzehr zu Beginn der Studie ein geringeres Risiko für kognitive Beeinträchtigungen auf. In der Regel gehen kognitive Probleme oft der Alzheimer-Krankheit voraus. Darüber hinaus führte das Trinken von mehr Kaffee zu positiven Ergebnissen in Bezug auf bestimmte Bereiche der kognitiven Funktion. Dies galt insbesondere für die exekutive Funktion, die Planung, Selbstkontrolle und Aufmerksamkeit umfasst. Ein höherer Kaffeekonsum schien außerdem auch mit einer Verlangsamung der Akkumulation des Amyloid-Proteins im Gehirn verbunden zu sein. Dies ist nämlich ein Schlüsselfaktor bei der Entwicklung der neurodegenerativen Erkrankung. Laut den Studienautoren könnte dies dementsprechend die einfache Vorbeugungsmaßnahme ermöglichen, den Konsum von Kaffee gegen Alzheimer einzusetzen. Diese könnte besonders bei Menschen, die noch keine Symptome der Krankheit aufweisen, nützlich sein.

ältere person mit demenzerkrankunge bei kaffeezubereitung auf dem herd

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Die aktuellen Ergebnisse dieser Forschungsarbeit könnten laut den Autoren zur Entwicklung neuer Richtlinien beitragen. Denn das Hinzufügen einer weiteren Tasse Kaffee pro Tag wäre angesichts der neuen Erkenntnisse für Risikopersonen empfehlenswert. Eine Verdoppelung der gewöhnlichen täglichen Menge von 240 ml könnte laut den Studienautoren nach 18 Monaten das Risiko für kognitiven Verfall signifikant verringern. Die Forscher müssen jedoch noch genauer bestimmen, welche Bestandteile des Kaffees hinter seinen scheinbar positiven Auswirkungen auf die Gesundheit des Gehirns stecken. Obwohl sie Koffein mit den Ergebnissen dieser Studie in Verbindung gebracht haben, zeigen vorläufige Untersuchungen, dass es möglicherweise nicht der einzige Beitrag zur möglichen Verzögerung der Alzheimer-Krankheit ist.

Charlie hat viel um die Welt gereist und mehrere Kulturen kennengelernt. Er hat sein Bachelor Abschluss in Kommunikationswissenschaft an der Uni Duisburg-Essen absolviert und beschreibt sich als leidenschaftlichen Musikfan.