Digital Detox: Was ist das und viele nützliche Tipps im Überblick!

Im Bett, beim Essen oder sogar beim Treffen mit Freunden – wir alle haben unser Handy fast immer in der Hand. Digital Detox, oder auf Deutsch gesagt „Digitale Entgiftung“ gewinnt in letzter Zeit immer mehr an Popularität. Dabei geht es vor allem darum, für einen gewissen Zeitraum offline zu gehen und auf digitale Medien und elektronische Technologien wie Smartphones, Laptops, Internet und Fernseher zu verzichten. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben bereits bestätigt, dass der übermäßige Medien-Konsum schädlich ist und sowohl unsere Gesundheit als auch unser Sozialleben negativ beeinflussen kann. Wie genau funktioniert aber ein Digital Detox, sowie viele hilfreiche Tipps finden Sie gleich in unserem Artikel!

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Für viele Menschen ist die ständige Nutzung von Handy oder Laptop ein großer Teil des Alltags. Laut einer Studie der Nielsen Company verbringt der durchschnittliche Erwachsene etwa insgesamt 11 Stunden am Tag vor dem Fernseher, am Computer oder Handy. Eine weitere Forschung ergab, dass 60% der Leute ihre Handys durchschnittlich 80 mal täglich entsperren. Sie haben das Gefühl, dass Sie möglicherweise „handy-süchtig“ sind? Oder Sie möchten einfach ein wenig Zeit für sich selbst, ohne dabei gestört zu werden? Dann sollten Sie vielleicht eine digitale Entgiftung in Erwägung ziehen. Während „Technologie-Sucht“ nicht ofiziell als Störung anerkannt wird, glauben viele Experten, dass der exzessive Gebrauch ein sehr großes Risiko für unsere psychische und physische Gesundheit darstellt.

Digital Detox – Der übertriebene Handykonsum ist stressig

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Menschen können sich oftmals ein Leben ohne technische Geräte nicht vorstellen, dabei haben Forschungen und Umfragen ergeben, dass ein hoher Konsum zu einem anhaltenden Stress führen kann. In einer von der Organisation „Common Sense Media“ durchgeführten Umfrage gaben 50% der Jugendlichen an, dass sie sich von ihren Smartphones abhängig fühlen. Ganze 78% der Befragten überprüfen mindestens einmal pro Stunde ihre Handys. Die ständige Notwendigkeit E-Mails, Nachrichten oder Beitrage auf den sozialen Medien zu checken, setzt uns unter Druck und kann zu Schlafstörungen, starken Kopfschmerzen und depressiven Symptomen führen.

Die Verwendung von elektronischen Geräten kann zu Schlafstörungen führen

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Jeder kennt es – man liegt schon im Bett und möchte noch einen schnellen Blick auf Facebook oder Instagram werfen. Jedoch kann sich die Verwendung von Handys oder Laptops kurz vor dem Schlafengehen negativ auf die Schlafqualität und -quantität auswirken. Eine in der Schweiz durchgeführte Studie ergab, dass Menschen, die mit ihren Handys ins Bett gehen, deutlich weniger und schlechter schlafen. Laut derselben Studie kann die Verwendung von elektronischen Geräten nachts zu einer Gewichtszunahme führen. Noch ganz kurz unsere Nachrichten zu überprüfen mag auf den ersten Blick harmlos klingen, jedoch kann es Angstzustände oder andere psychische Störungen verursachen.

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Eine in der „University of Pensilvania“ durchgeführte Studie hat bestätigt, dass die tägliche Nutzung von Social-Media Websites wie Facebook, Instagram oder Snapchat zu einem verminderten Wohlbefinden und Selbstwertgefühl führen kann. Oftmals vergleichen wir uns anhand von Fotos mit Freunden und Bekannten oder sogar Promis und glauben, dass diese ein aufregenderes und interessanteres Leben führen. Ein Digital Detox ist eine gute Möglichkeit dafür, sich auf das Wesentliche und Schöne in unserem eigenen Leben zu konzentrieren.

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Es gibt einen bestimmten Namen für unseren Drang, ständig Handys überprüfen. FOMO steht für „Fear Of Missing Out“ und steht für die Angst, etwas Wichtiges zu verpassen. Die Menschen sind so sehr auf das Summen, Blinken oder Klingeln ihrer Smartphones konzentriert, dass sie auch dazu greifen, wenn gerade überhaupt nichts passiert. Dieses Gefühl, ständig auf dem Laufenden sein zu müssen, kann negative Folgen für Ihr Privat- oder Arbeitsleben haben. Selbst wenn Sie zu Hause oder im Urlaub sind, kann es manchmal schwierig sein, die E-Mails nicht zu lesen oder auf die Nachrichten von einem Kollegen nicht zu antworten.

Zeichen, dass Sie die Nutzung von elektronischen Geräten reduzieren sollten

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  • Sie geraten in Panik, wenn Sie Ihr Telefon nicht finden können.
  • Sie können dem Wunsch, Ihr Handy alle paar Minuten zu überprüfen, nicht widerstehen.
  • Sie fühlen sich depressiv oder wütend, nachdem Sie etwas Zeit in den sozialen Medien verbracht haben.
  • Sie konzentrieren sich zu sehr darauf, wie viele Likes oder Kommentare Ihre Fotos oder Beiträge haben.
  • Sie haben Angst, dass Sie etwas Wichtiges verpassen werden, wenn Sie Ihr Smartphone nicht regelmäßig überprüfen.
  • Sie bleiben oft lange wach oder stehen früh auf, um auf dem Handy zu spielen.
  • Sie haben Probleme, sich auf etwas zu konzentrieren, wenn das Telefon nicht in Ihrer Nähe ist.

Wie klappt ein Digital Detox am besten? – Hilfreiche Tipps

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Ein Digital Detox heißt jedoch nicht unbedingt, komplett auf die Verwendung von Ihrem Handy oder Laptop zu verzichten. Bei diesem Prozess geht es viel mehr darum, Grenzen zu setzen und sicherzustellen, dass Sie die Geräte so verwenden, dass sie Ihre psychische und körperliche Gesundheit eher fördern und nicht schädigen.

  • Seien Sie realistisch – In der heutigen digitalisierten Welt sind viele Menschen während der Arbeit auf die Verwendung von elektronischen Geräten angewiesen. Wenn Sie auch dazu gehören, können Sie am Ende des Tages eine „Mini-Entgiftung“ machen. Richten Sie eine so genannte handyfreie Zeit zum Beispiel von 21 bis 8 Uhr ein, in der Sie das Handy einfach ausschalten und liegen lassen. Das ist eine wunderbare Möglichkeit, Ihre Hobbys wie Sport oder Lesen in Ruhe zu genießen.
  • Flugmodus einschalten – Sie verwenden Ihr Smartphone als Wecker oder möchten beim Training Musik hören? Dann stellen Sie sicher, dass Sie nicht durch Telefonanrufe, Nachrichten oder Push-Benachrichtigung abgelenkt werden und aktivieren Sie den Flugmodus.

Digital Detox was ist das Handy schlecht für die Gesundheit

  • Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass die Beschränkung der Nutzung von sozialen Medien auf ungefähr 30 Minuten täglich, unser Wohlbefinden verbessert und Symptome von Depression und Einsamkeit verringert. Schalten Sie das Handy aus, wenn Sie essen – egal ob allein oder mit Freunden, wenn Sie ins Bett gehen oder wenn Sie an einem wichtigen Projekt arbeiten.
  • Smartphone-freie Räume in der Wohnung – Laut einer Umfrage der „LMU München“ gaben 85% der Befragten an, dass sie ihr Smartphone immer in greifbarer Nähe haben und es sogar von einem Raum in den anderen tragen. Entscheiden Sie sich also für ein Zimmer in Ihrer Wohnung, das als handyfreie Zone gilt. Perfekt dafür eignen sich zum Beispiel das Schlaf- und das Esszimmer oder auch die Küche. Studien haben ergeben, dass das bloße Vorhandensein des Telefons, auch wenn wir es nicht aktiv nutzen, die Gesprächsqualität mit anderen Menschen verringert. Dieses Phänomen wird auch noch als das „iPhone-Effekt“ bezeichnet.

Digital Detox Tipps wie auf Handy verzichten




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