Schminktipps ab 60: Was ist ein Make-up Primer und ist er wirklich notwendig?

von Ramona Berger
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Frei übersetzt heißt Pimer “Grundierung”. Ein Make-up Primer ist also eine Basis für Foundation und Co. Sie denken sich vielleicht: “Noch eine Schicht Make-up für mein Gesicht? Niemals!” Gerade ältere Frauen haben oft Angst vor Foundation und denken, sie werden zu angemalt aussehen. Doch Primer sind farblos oder milchig und bieten jede Menge Vorteile für die Haut ab 50. Sie nehmen den Glanz weg, schaffen eine glatte Grundlage fürs Make-up, die Foundation hält länger… und so weiter. Was Sie noch über die Anwendung der Primer wissen müssen, erklären wir im Artikel.

Schminken ab 60: Wofür ist der Make-up Primer gut?

primer für langanhaltendes make up ab 60

Ein Make-up Primer bildet eine schützende Barriere über der Haut. Er dient in erster Linie dazu, den Teint auszugleichen, die Hautoberfläche zu glätten, damit das Make-up gleichmäßiger aufgetragen werden kann, und dafür zu sorgen, dass es länger hält. Das Ziel ist es, eine glatte Basis (Primer) zu schaffen, bevor die endgültige Schicht (Foundation) aufgetragen wird. Hier ist ein schnelles und einfaches 5-Minuten-Makeup-Tutorial, bei dem die Grundierung der erste Schritt für einen makellosen Look ist.

warum primer unter make up ab 60

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Hier ein kurzer Überblick über die Vorteile eines Make-up Primers:

  • Ihr Make-up bleibt länger makellos schön und fixiert – und ist eine echte Hilfe bei extremen Wetterbedingungen.
  • Die Foundation lässt sich dann leichter und gleichmäßiger auftragen.
  • Absorbiert Fett und nimmt der Haut den Glanz.
  • Hilft, sichtbar große Poren zu reduzieren.
  • Je nach Art des Primers wirkt er als Hautbild-Verfeinerer.
  • Hilft beim Auffüllen von Linien, Falten und anderen Unebenheiten, so dass Sie weniger Foundation verwenden müssen.
  • Je nach Art des Primers kann er der Haut mehr Leuchtkraft verleihen.
  • Er kann verhindern, dass das Make-up “cakey” aussieht. (Wenn sich das Make-up in den Poren oder in feinen Linien absetzt)
  • Schafft eine Schutzbarriere, die alle Pflegeprodukte, die Sie während Ihrer täglichen Hautpflege verwenden, einschließt.

make up primer vorher nachher

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Inzwischen gibt es auch viele Primer, die uns bei einer Vielzahl von Hautproblemen helfen – von Mattigkeit über Rötungen und Porenprobleme bis hin zu trockener oder öliger Haut.

Einige zusätzliche Tipps rund um den Beauty-Helfer

warum ist make up primer gut für frauen ab 60

Es gibt noch ein paar andere Dinge bei der Auswahl des richtigen Primers ab 60 zu beachten. Viele Make-up-Primer enthalten Polymere auf Silikonbasis wie Dimethicon, weil sie eine besonders glättende Wirkung haben. Wenn Sie jedoch mit zystischer Akne oder anderen Hautproblemen zu kämpfen haben, sollten Sie einen Patch-Test durchführen oder einen Arzt konsultieren, da manche Menschen allergisch auf Dimethicone reagieren.

Es gibt auch viele Primer, die auf hautfreundlichen Inhaltsstoffen oder pflanzlichen Stoffen basieren, frei von Parabenen sind und viele Vitamine und Mineralien enthalten. Und einige Primer haben auch einen Lichtschutzfaktor (SPF).

Wir empfehlen Ihnen, in den Make-up-Geschäften verschiedene Produkte zu testen, um herauszufinden, welcher sich auf Ihrer Haut am besten anfühlt und für Sie am besten funktioniert.

Make-up Primer richtig auftragen

für was benutzt man make up primer

Viele Visagisten empfehlen, die Make-up-Grundierung aus verschiedenen Gründen mit den Fingerspitzen aufzutragen. Durch die Wärme der Finger kann das Produkt mit der Haut verschmelzen und ein natürlich wirkendes Ergebnis erzielen.

Wenn Sie die Grundierung mit den Fingern auftragen, können Sie das Produkt in die Haut einarbeiten, was die Durchblutung der Haut anregt und fördert.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, etwas von dem Primer in Ihre flüssige Foundation einzumischen. So erhalten Sie eine dünnere Deckkraft, die aber dennoch gut hält.

Wann sollte der Primer aufgetragen werden?

schminken ab 60 - was ist ein primer

Jetzt fragen Sie sich vielleicht, wann genau Sie bei Ihrer Hautpflege- und Make-up-Routine einen Primer auftragen sollten. Der beste Zeitpunkt ist immer nach der Tagescreme und vor dem Auftragen der Foundation. Wenn Sie ein separates SPF-Produkt verwenden, sollten Sie den SPF nach der Feuchtigkeitscreme und vor dem Primer auftragen.

Und wie Sie Rouge und Bronzer richtig auftragen, um Ihre fahle Haut zum Strahlen zu bringen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Ramona Berger

Ramona ist in Frankfurt geboren und aufgewachsen. Eine kleine zweijährige Tochter namens Kaia erfüllt ihr Leben. Ihre Leidenschaft für Zumba und die Natur bringt sie regelmäßig in Bewegung und gibt ihr Kraft.

Interessen

Für Ramona kommt es beim Umgang mit dem Alltagsstress vor allem auf eines an: gute Planung. Sie ist ständig auf der Suche nach neuen Mama-Hacks, Kochtipps oder Ideen für die Essenszubereitung – alles, was das Leben einfacher und effizienter machen kann.

Trotz begrenztem Raum in der Stadt liebt sie das Gärtnern und hat ihre Terrasse im Hinterhof in ein kleines Paradies verwandelt. Sie legt Wert darauf, die Ansprüche jeder Pflanze zu kennen und zu beachten, da nur so ein gutes Gedeihen und Entwickeln möglich ist. Besonders zufrieden ist sie, wenn sie die Früchte ihrer Pflege sehen kann.

Ramona interessiert sich auch für Entwicklungsideen für Kleinkinder und findet immer kreative Wege zum Spielen und Basteln, oft mit einfachen Haushaltsgegenständen.

Sie ist der Meinung, dass eine Frau nicht nur Mutter ist und daher die neuesten Trends in Mode, Make-up und Kosmetik verfolgt.

Gute Ernährung ist ein weiterer wichtiger Aspekt für Ramona, da sie glaubt, dass ein gut balancierter Teller mit Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten der Baustein für unsere Gesundheit ist. Sie interessiert sich für neue Forschungen und Studien in diesem Bereich.

In ihrer Freizeit liebt sie Wandern und empfiehlt besonders den GrünGürtel-Rundwanderweg um Frankfurt herum, der wunderschöne Naturlandschaften bietet.

Erfahrung

Seit 2013 ist Ramona Teil der Redaktion von Deavita und hat über 2000 Beiträge zu verschiedenen Themen geschrieben. Jedes Thema wird gründlich recherchiert und ist oft mit Beispielen oder wissenschaftlichen Erkenntnissen untermauert. Sie hat auch Interviews mit Experten geführt, um ihren Lesern fundierte und praxisnahe Informationen zu bieten.

Ausbildung:

Ramona hat Psychologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg studiert. Zusätzlich hat sie an verschiedenen Workshops und Kursen teilgenommen, die Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Mediation und Konfliktlösung sowie Gesundheit und Work-Life-Balance behandeln.

Kontakt: [email protected]

X: @RamonaBerger15