Das Mandala – Ursprung, Bedeutung & Anwendung des Trends im Alltag

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Wohl kaum einer hat noch nicht von ihnen gehört. Wer die einzigartigen Ausmalbilder bisher noch nicht ausprobiert hat, hat sie doch zumindest schon einmal gesehen. Und derzeit sind die Ausmalbücher mit Mandalas, die die Seele entspannen und Stress abbauen sollen, ganz besonders beliebt. Wenige wissen jedoch, was genau hinter der Kunst steckt und was der Begriff genau bedeutet. Für alle, die daran interessiert sind, haben wir einige Informationen über das Mandala zusammengestellt, die Sie sicher als interessant empfinden werden. Und mit ein wenig Hintergrundwissen werden Sie sicher gleich noch mehr Spaß am Ausmalen haben oder zumindest Lust darauf bekommen! Erfahren Sie alles über den Ursprung und die Bedeutung des Mandalas und auch über die heutigen Trends und Anwendungen in Bezug auf dieses Thema.

Mandala Bedeutung

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Das Wort bedeutet soviel wie Kreis oder auch Kreisbild und „vom Zentrum ausgehend“. Grund dafür ist die Kreisform der Mandalas, die heute zwar auch durch andere Formen ersetzt wird, aber ursprünglich und auch hauptsächlich das Bild formt. Hierbei ist immer ein Mittelpunkt festzustellen. Um diesen Mittelpunkt werden dann die Muster und Motive verteilt. Der Begriff stammt aus dem indischen Sanskrit. In Tibet gibt es wiederum einen anderen Begriff für die Bilder und zwar „kyilkhor“. Übersetzt wird es „Zentrum mit Umkreis“.

Die Symbolik

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Die genaue Symbolik unterscheidet sich je nach der Kultur, in der das Bild verwendet wird. So hat das Dreieck in Tibet eine Bedeutung, während es in den östlichen Kulturkreisen eine andere besitzt. Im Großen und Ganzen ist die ursprüngliche Bedeutung aber religiös oder esoterisch. Kombiniert werden die Motive aber auch mit einfachen dekorativen, um ein komplettes Bild zu schaffen. In China und Japan werden meistens auch Schriftzeichen statt Bilder verwendet. Je nach Religion dienten die Mandalas entweder zu Meditationszwecken oder wurden ursprünglich zur Heilung in Zeremonien eingesetzt. Die Mandala-Bilder sind oft geometrisch gestaltet und stellen in ihrem Ursprung das Weltall, die Erde und die Unterwelt dar.

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Die ersten Mandala-Motive wurden in Felsen entdeckt. Es wird vermutet, dass diese vor 25 000 bis 30 000 Jahren entstanden. Nach Europa gelangten sie bereits im Mittelalter, wo sie für die Gestaltung der Kirchen in Form von Rosetten verwendet wurden. Und was bis dahin noch religiös war, ist heute lediglich eine Möglichkeit der Entspannung und Freizeitgestaltung. Obwohl die Mandalas natürlich auch in der heutigen Zeit noch zu religiösen Zwecken genutzt werden, finden sie auch im Alltag ganz unreligiös eine wichtige Funktion.

Die Grundformen

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  • Der Kreis bedeutet innere Energie, Weltraum und Seele, Harmonie, Konzentration.
  • Das Dreieck steht ebenso für Harmonie, aber auch  für Vitalität und Wandlung.
  • Das Quadrat ist ein typisch tibetanisches Symbol und steht für die Tempel der Götter.
  • Der Stern bedeutet Geistlichkeit und Freiheit.
  • Das Herz symbolisiert zum einen natürlich die Liebe, aber auch Glück, Vereinigung und Sonnenwärme.

Diese Formen erhalten zusätzliche oder bestimmte Bedeutungen je nachdem, in welche Richtungen sie zeigen. So bedeutet ein nach unten gedrehtes Dreieck Weiblichkeit und Unterbewusstsein, während es nach oben Männlichkeit und Kreativität bedeutet. Zeigt es in die Mitte, soll es eine Wirkung gegen die Aggression gegen das eigene Ich haben.

Weitere häufige Symbole sind:

  • Das Auge, das sowohl das eigene Ich, als auch das Auge Gottes symbolisieren kann.
  • Die Blume steht für Schönheit, Vergänglichkeit und Seele.
  • Das Kreuz ist die Verbundenheit von Himmel und Erde und auch von Leben und Tod.
  • Das Rad symbolisiert die Dynamik und den Elan.
  • Der Regenbogen ist wiederum das Band zwischen Menschen und Gottheit.

Bedeutung der Farben

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Auch die verschiedenen Farben haben ihre eigenen Bedeutungen und können beim Ausmalen in Betracht gezogen werden, wenn Sie etwas bestimmtes mit Ihrem Kunstwerk ausdrücken möchten.

  • Weiß steht für Reinheit, Licht und Leere.
  • Schwarz und auch Grau haben gleiche Bedeutungen, zu denen Erneuerung, Unbezwingbarkeit, Verlassenheit, Tod und Mysterium gehören.
  • Auch Rot kann sowohl positive, als auch negative Bedeutungen haben. So kann die Farbe für Liebe, Leidenschaft, Kraft und Lebenslust, aber auch für Wut und Triebhaftigkeit stehen.
  • Die kalte Farbe Blau symbolisiert Entspannung, Gelassenheit und Frieden, sowie Langeweile, Leere und Lähmung.
  • Mit Gelb können Sie Heiterkeit, Erleuchtung, Entfaltung und Weisheit, aber auch Neid, Angst und Selbstüberschätzung darstellen.
  • Grün steht wiederum für Wachstum, Hoffnung, Natur, Ehrgeiz, Macht und auch Unehrlichkeit.
  • Violett bedeutet Magie, Spiritualität, Inspiration, Melancholie, Buße, Verzicht und Leid.

Zahlen in den Mandalas

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Selbst Zahlen können in den Mandala-Bildern vorkommen, wobei jede davon ihre eigene Bedeutung hat. So ist die Zahl 5 beispielsweise von großer Bedeutung im Buddhismus. Die Bedeutung einiger weniger Zahlen finden Sie im Folgenden.

  • Die Nummer Eins ist der Anfang und Ursprung, Gott und menschliche Persönlichkeit.
  • Drei bedeutet Vitalität, Antrieb, Selbsterkenntnis und Ruhe.
  • Die Zahl 5 symbolisiert die Mitte und Liebe und die Harmonie von Yin und Yang. Im Buddhismus bedeutet sie unter anderem die vier Himmelsrichtungen und den Mittelpunkt.
  • Acht ist die Ordnung und das Gleichgewicht, die Unendlichkeit und die Wiedergeburt.

Das Mandala heute

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Wer an Mandalas denkt, stellt sich bestimmt sofort Mandala Vorlagen, die individuell ausgemalt werden können. Das ist auch nicht falsch. Es gibt solch ein Mandala für Erwachsene, aber auch mit Motiven, die besser für Kinder geeignet sind. Doch ist längst nicht die einzige Anwendung der hübschen Motive. Denn auch fertig ausgemalte Kreise werden gern als Dekoration genutzt, wobei sie dann einen bestimmten Effekt auf unsere Laune, Kreativität und Konzentration haben können. Ob hierfür selbst gestaltete Bilder verwendet werden oder fertig gekaufte spielt keine Rolle.

Je nach Farbgestaltung können die Bilder eine unterschiedliche Wirkung auf die Menschen haben. Deshalb sind sie vor allem als Dekoration in Büros sehr beliebt. Sie spenden Kraft und Harmonie. Die Motive werden nicht nur als Wandbilder sondern auch zum Gestalten von Kleidung und Steinen verwendet. Selbst Teppiche, Tischdecken, Topflappen und andere Wohnaccessoires gibt es in dieser außergewöhnlichen Form.

Mandala-Bilder selbst gestalten

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Das Ausmalen selbst hat einen psychologischen Nutzen. Sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene wird diese Art der Beschäftigung genutzt. Die Bilder zum Ausmalen sollen innere Ruhe schaffen und das Unterbewusstsein ordnen. Durch die Art und Weise wie die Motive ausgemalt wurden, erhalten Psychologen wichtige Informationen über die jeweilige Person. Doch nicht nur in psychologischer Hinsicht ist das Ausmalen von Vorteil.

Auch als einfache Freizeitbeschäftigung ist es sehr nützlich. Es hilft zu entspannen, was vor allem bei gestressten Personen sehr nützlich ist. Das fertige Mandala ist außerdem ein Grund stolz zu sein und kann als Deko verwendet werden. Ob Sie ein ausgedrucktes Motiv farbig gestalten oder selbst ein Mandala erstellen, spielt hierbei keine Rolle. Der Gedankenfluss beruhigt sich während dieser Aktivität und auch die Kreativität und Konzentration werden gefördert, was nicht nur bei Kindern von Vorteil sein kann.

Das Mandala Tattoo

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Wem das Motiv auf einem Blatt Papier oder auf einer Leinwand nicht ausreicht, der entscheidet sich heutzutage auch gern für ein Tattoo mit Mandala-Motiv. Schon im alten Indien und bis in die heutige Zeit werden die Motive für Henna-Tattoos genutzt. Dass die Kreisform nicht zwingend ist, wird bei dieser Körperkunst noch einmal gut deutlich. So kann ein Halbkreis oder ein Quadrat und jede andere beliebige Form gestaltet werden. Nicht selten werden Mandalas auch in Tier- und anderen Motiven integriert.

Besonders gut machen sich solche Tattoo-Motive auf größeren Körperstellen, die am besten auch relativ flach sind. Dann können die verschiedenen Muster und geometrischen Motive am besten zur Geltung kommen. Deshalb sind sie oft auf Oberarmen, Oberschenkeln oder auf dem Rücken zu finden. Ziel dieser Tattoos ist auch wie beim Motiv auf Papier für Entspannung und Ruhe zu sorgen. Mit Farben und bestimmten Symbolen können Sie auch eine beliebige, verschlüsselte Nachricht mit einbauen.



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