Leinwanddruck, Gallery Wall und innovative Hängung – Ideen für Ihre Wandgestaltung

Von Ramona Berger

Bilder erzeugen Atmosphäre, Emotionen, Raumklima und Wohnflair – kurz: Sie machen den eigenen Wohnraum zum individuellen Gesamtkunstwerk. Für jede leere Wand gibt es das ideale Motiv in der richtigen Konstellation und in der optimalen Größe. Lassen Sie sich hier inspirieren!

Von der Idee zur fertigen Wandkunst

individuelle Komposition an der Wand selber planen

Richtig in Szene gesetzt, werden Bilder, Fotografien, Postkarten, Kunstdrucke oder Zeichnungen zum wirkungsvollen Kunstwerk: Sei es im Rahmen oder einfach mit Klebestreifen angebracht, auf Leinwand oder Alu-Dibond, einzeln oder als ganze Bildergruppe. Damit die individuelle Komposition an der Wand optimal gelingt, kommt es jedoch auf das passende Konzept an.

Wandfarbe, Raum und Lichtverhältnis – Wandkunst im Einklang mit dem Wohnkonzept

Skyline in der Nacht auf Alu-Dibond mit Hintergrundsbeleuchtung im Wohnzimmer

Sei es der liebevolle Charme eines Landhauswohnzimmers, die klare Modernität des Bauhaus-Stils, der raue Chic des Industrial Stils oder die modern-behagliche Atmosphäre des Skandi-Chic: Soll Wandschmuck eindrucksvoll wirken, dann muss er das gesamte Einrichtungskonzept berücksichtigen. Setzen Sie Ihre Wandkunst also in ein spannendes Verhältnis zur Einrichtung!

Bildergalerie entlang der Treppe

Ob Sie Ihre Wohnfarben lieber mit Komplementärtönen kontrastieren oder mit Motiven im gleichen Farbspektrum harmonieren, bleibt ganz Ihrem persönlichen Geschmack überlassen. Folgende Grundsätze können jedoch Orientierung bieten: Kühle Farben bringen eine angenehme Frische in dunklere Räume, während warme Farbtöne helle Zimmer behaglicher werden lassen. Ist die Wand farbig gestrichen, sollte der Wandschmuck die verwendeten Farben berücksichtigen – oder einfach im edlen Schwarzweiß-Stil gehalten sein.

Das richtige Bild für die gewünschte Raumwirkung

Ein großformatiger Druck kann den ganzen Raum bestimmen


Können Sie sich die Wirkung eines Motivs auf der leeren Wandfläche vorstellen? Welche Größe ist passend, in welcher Höhe und in welcher Konstellation sollte das Bild seinen Platz finden? Mit diesen und ähnlichen Fragen nähern Sie sich der gewünschten Raumwirkung des Wandschmucks. Ein Wandbild im Querformat wirkt beispielsweise an einer breiten Wand besonders gut, während ein Bild im Hochformat an einer schmalen Wand besser zur Geltung kommt. Darüber hinaus betonen hochformatige Bilder die Raumhöhe und vergrößern den Raum dadurch optisch. Lassen Sie sich all diese Aspekte in Ruhe durch den Kopf gehen, bevor Sie die Wandgestaltung angehen. An die Wand gehaltene, in der entsprechenden Größe zugeschnittene Platzhalter aus Pappe oder Papier helfen dabei, die spätere Wirkung des Bildes einschätzen zu können.

Das passende Material macht die wahre Magie!

Das richtige Bild für die gewünschte Raumwirkung

Der eigene Wohnraum ist ein Ort des Wohlbefindens und der Inspiration. Haben Sie ein Motiv gefunden, das Sie immer wieder aufs Neue inspiriert? Dann geben Sie ihm einen gebührenden Raum. Ob verträumtes Portrait, stimmungsvolles Landschaftsbild oder abstrakte Zeichnung: Großformatig und auf Leinwand wirken all diese Motive hochwertig, imposant und klassisch. Seien Sie also ruhig mutig! Auf Portalen wie myposter.de können Sie die Motive für Ihren persönlichen Inspirationsraum online nach den eigenen Vorstellungen gestalten. Grundsätzlich gilt dabei: Ein Foto auf Leinwand braucht rechts und links genügend Platz bis zur nächsten Wand, damit es nicht zu dominant erscheint. Darüber hinaus sollte beim Aufhängen ein ausreichender Betrachtungsabstand eingeplant werden, damit das Bild jederzeit in Gänze erfasst werden kann.

Imposantes Einzelmotiv oder Gallery Wall?

Gallery Wall in Petersburger Hängung im Esszimmer


Ein großformatiger Druck kann den ganzen Raum bestimmen. Was häufig eindrucksvoll und wirkmächtig erscheint, ist nicht immer so gewünscht. Wem eine leichtere Optik vorschwebt, der entscheidet sich für eine flexible Gallery-Wall – also eine vielgestaltige Bilderwand. Die ausgewählte Bildersammlung wird dabei zunächst auf dem Boden in die gewünschte Anordnung gebracht, bevor sie an die Wand geht. Hören Sie dabei eher auf Ihr Bauchgefühl als auf starre Gestaltungsregeln: Manchmal machen gerade die ungewöhnlichen Kontraste, die unterschiedlichen Größen, Materialien und Motive die inspirierende Qualität einer Gallery Wall aus.

Mehrere Bilder aufhängen – mit Kreativität, Eigensinn oder Gallery Wall Layout

Mehrere Bilder aufhängen wie Gallery Wall

Haben Sie die gewünschten Wandmotive auf dem Boden in ein harmonisches Wirkungsverhältnis gesetzt? Mit dem zentralen Bild beginnen Sie nun die eigentliche Hängung. Machen Sie sich dabei Gedanken über die Augenhöhe des Betrachters und legen Sie davon ausgehend das höchste und das niedrigste Bild fest. Dabei gilt: Gehen Sie bei einer freien Wand eher von einer Betrachtung im Stehen aus, im Sitzbereich von einer entsprechend niedrigeren Höhe.

Wandbilder mit Tieren fürs Babyzimmer

Wie Sie die Bilder vom zentralen Bild ausgehend anordnen, bleibt ganz Ihren persönlichen Wünschen überlassen: Bei einer Galeriehängung werden die Wandbilder beispielsweise bündig zur oberen Kante ausgerichtet. Sie orientieren sich beim Hängen also an einer gedachten Oberkante und ordnen alle weiteren Bilder nach unten hin an. Dabei etablieren Sie Linien, die das Auge führen. Die Petersburger Hängung geht dagegen von einer Anordnung unterschiedlicher Motivgrößen anhand von ganz freien Linien aus, unabhängig von Ober- beziehungsweise Unterkanten. Alternativ bleibt natürlich auch die Anordnung nach Bildgröße, um den Blick des Betrachters zu leiten – oder die Hängung nach einem im Vorfeld festgelegten Muster.

Hauptsache ist: Sie fühlen sich von Ihrer ganz persönlichen Wandgestaltung inspiriert und genießen Ihr individuelles Wohnambiente.

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