Universelles Medikament könnte bei Behandlung verschiedener Krebsarten helfen

von Olga Schneider
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Forscher aller Welt suchen nach Behandlungsmethoden verschiedener Krebsarten. Könnte es aber in Zukunft ein universelles Medikament geben, das gegen die häufigsten Krebsarten wirksam ist? Neue Studien deuten jedenfalls darauf hin. Wissenschaftler aus der Universität in Cambridge, Massachusetts,  den USA, der Universität in Groningen in den Niederlanden, der TU in Kaiserslautern in Deutschland und der Abteilung für molekulare Genetik der Universität in Tel Aviv, Israel haben vor kurzem herausgefunden, dass alle Krebszellen etwas Gemeinsames haben und hoffen, dass ein Medikament diese Gemeinsamkeit angreifen kann. So könnte es in Zukunft eine Therapie gegen viele Krebsarten geben.

Könnte es ein universelles Medikament gegen Krebs geben?

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Es handelt sich dabei um ein Protein, dass die Teilung von aneuploiden Zellen im menschlichen Körper ermöglicht. Normalerweise wird die Chromosomenteilung der Zellen gestoppt, wenn sie eine zu hohe oder zu niedrige Chromosomenzahl haben. So kann verhindert werden, dass sich fehlerhafte Zellen vermehren. Das Kinesin-Motoprotein KIF18A ermöglicht allerdings die Teilung von Krebszellen. Wenn es blockiert wird, verhalten sich die aneuploiden Zellen wie “normale” fehlerhafte Zellen und können sich nicht mehr teilen.

Der Prozess der Teilung von Krebszellen ist damit jedoch noch nicht ausreichend erforscht worden. Das internationale Team hofft aber, dass in Zukunft klar wird, warum KIF18A eine Teilung ermöglicht. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Protein eine Unterbringung von allen zusätzlichen Chromosomen der Krebszellen ermöglicht. Die Forscher hoffen, durch weitere Studien die Proteinwirkung besser verstehen zu können. Das wäre ein sehr wichtiger Schritt zur eventuellen Entwicklung eines universellen Medikaments gegen viele Krebsarten.

Ein solches Medikament könnte entweder direkt das Protein blockieren oder den Prozess, an dem das Protein teilnimmt, stoppen. Im Endeffekt würde das verhindern, dass sich die Krebszellen im menschlichen Körper vermehren. Zum Zeitpunkt der Studie liegt leider kein solches Medikament vor, das die Forscher testen könnten. Aber es könnte entwickelt werden, wenn die Fachwelt die Zellteilung bei den häufigsten Krebsarten besser versteht.

Zu der Studie

Olga Schneider ist begeisterte Hobby-Gärtnerin mit Interesse am naturfreundlichen Gemüse- und Obstanbau im Nutzgarten, sowie an Pflege von Blumen und Zierpflanzen. Auf Deavita ist sie auch in den Kategorien Ordnung im Haushalt und Putztipps aktiv, wo sie Ratschläge zu umweltfreundlichen und natürlichen Hausmitteln gibt. In Ihrer Freizeit stöbert sie gerne durch Seiten über Mode, Nageldesign und Haartrends. Sie backt gerne und probiert zusammen mit ihrer Familie neue Rezepte.