Multiple Sklerose: Neue Behandlungsmethoden geben den Patienten Hoffnung

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Multiple Sklerose ist eine chronische Entzündung des zentralen Nervensystems. Die Krankheit ist besonders in der Anfangsphase schwer zu diagnostizieren und verläuft bei jedem Betroffenen über die Jahre individuell. Die vielfältige Symptomatik und der schubartige Verlauf erschweren deutlich nicht nur die Diagnostizierung, sondern auch die Behandlung. Neue Therapiemethoden, die die Krankheit noch in den frühen Stadien zu bremsen versprechen, geben Patienten mit Multiple Sklerose Hoffnung.

Multiple Sklerose: Die Behandlung beginnt gleich nach der Diagnosestellung

Die Multiple Sklerose ist eine komplizierte Krankheit. Je nachdem, in welchem Stadium sich der Patient befindet, muss sie anders behandelt werden. Im ersten Stadium entzünden sich die Nerven, im zweiten beginnt das Immunsystem darauf zu reagieren. Im letzten Stadium beginnen die Nervenzellen auszusterben.

Am Anfang verläuft die Erkrankung schubartig, dann kann sie mit Medikamenten sogar über Jahrzehnte hinweg gut kontrolliert werden. Wird der Betroffene in der späteren schleichenden Phase diagnostiziert, dann lässt sich der Krankheitsverlauf kaum beeinflußen.

Neue Studien beweisen, dass je schneller ein Patient nach dem ersten Auftreten der Symptome behandelt wird, desto effektiver die Therapie ist. Bei den Probanden, die damit noch vor dem ersten Schub begonnen haben, ließ sich ein Krankheitsausbruch für lange Zeit verzögern. Der Grund ist ganz einfach: Ein prompter Therapiebeginn verhindert, dass die Nervenzellen aussterben  und dass das Nervensystem dauerhaft beschädigt wird.

Multiple Sklerose: Zwei alternative Behandlungsmethoden geben Hoffnung

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Die Behandlungsmethoden, die Patienten mit Multiple Sklerose angeboten werden, sind sehr vielfältig. Eine Kombination aus Medikamenten und Übungen erweist sich für die meisten Betroffenen als ausreichend, um die Krankheit unter Kontrolle zu bringen. Zwei neue Methoden versprechen die Erkrankung auch bei Patienten in der schleichenden Phase zu stoppen.

Eine Stammzellentherapie in Kombination mit Chemotherapie soll die Krankheit für viele Jahre stoppen können. Die Behandlung verbirgt aber große Risiken, vor allem deswegen, weil die Patienten nach der Chemotherapie für Infektionen und Viren besonders anfällig sind. Rund 13 % der Testpersonen, die sich dieser alternativen Therapie unterzogen haben, sind an den Nebenwirkungen gestorben.

Eine Forschergruppe an der Universitätsklinik in Heidelberg hofft, den Patienten bald eine schonende Alternative bieten zu können. Die Wissenschaftler arbeiten momentan an einer Behandlungsmethode, die die Überlebensfähigkeit von Nervenzellen verbessern kann. So ließen sich nicht nur neue Schäden verhindern, sondern auch bereits bestehende Schäden des zentralen Nervensystems reparieren.

Zu der Studie für Stammzellentherapie und Chemotherapie



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