Tinnitus heilen: Neue Methoden sollen die Beschwerden lindern

Tinnitus heilen neue Methoden Schmerzen lindern

Patienten mit Tinnitus kennen Stille nicht mehr. Es summt, brummt, pfeift und rauscht im Ohr, ohne dass die Geräuschquelle lokalisiert werden kann. Was genau die lästige Geräuschempfindlichkeit verursacht, ist heutzutage immer noch nicht klar. Bestimmte Verhaltenstechniken können den Betroffenen helfen, sich an die Ohrgeräusche zu gewöhnen. Es gibt aber keine effektive Therapie gegen die Störung der Hörfunktion. Jetzt geben den Patienten neue Studien Hoffnung: Zwei innovative Methoden sollen die Beschwerden der Patienten lindern können.

Tinnitus heilen: Mit Hirntraining die Beschwerden lindern

Die Ursachen für die Störung der Hörfunktion sind immer noch nicht vollständig geklärt. Die Wissenschaftler vermuten, dass die meisten Betroffenen starkem Lärm ausgesetzt wurden, was ein Absterben der Haarzellen im Innenohr verursachte. Dabei wurden auch die Vernetzungen zwischen Gehirn und Gehör beschädigt. Da keine oder deutlich weniger elektrische Impulse zum Gehirn übertragen werden konnten, wurden seine Nervenzellen überaktiv. Im Endergebnis nimmt der Patient summende Ohrgeräusche wahr, die gar nicht existieren, sondern als Folge der Überbelastung der Hirnzellen entstehen. Selbst taube Menschen können also die störenden Geräusche hören.

Einen Ausweg könnte eine neue Methode bieten, die zur Zeit von der Universitätsklinik in Zürich getestet wird. Mit Neurofeedback wird eine Therapie bezeichnet, die zur Linderung der Kopfschmerzen bei einer Migräne entwickelt wurde. Ein Computerspiel programmiert die Nervenzellen um, während zahlreiche Sensoren den Forschern Informationen darüber geben, wie das Gehirn des Patienten auf die Reize antwortet.

Tinnitus heilen: Kann ein Protein die Krankheit auslösen?

Tinnitus heilen Geräusche nicht existiert Diagnosestellung

Die Theorie der absterbenden Haarzellen gewinnt immer mehr Anhänger, sie kann aber nicht erklären, warum ein Teil der Patienten keinem starken Lärm ausgesetzt wurde und trotzdem an chronischem Tinnitus leidet. Ein Forscherteam der Universität in Arizona könnte die Antwort auf diese Frage geben. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein Protein die Krankheit auslöst. Sie haben bei Labormäusen mit Tinnitus den Spiegel des TNF-Proteins gemessen und mit diesem von gesunden Mäusen verglichen. Die Werte bei Labormäusen mit Tinnitus waren deutlich höher als bei gesunden Labormäusen. Die Forscher konnten das Protein mit Medikamenten blockieren und die Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten. Nach wenigen Wochen waren die Labormäusen komplett geheilt.

Zu der Studie des Forscherteams aus Arizona



Bild einbetten

Code kopieren, um das Bild einzubetten: Großes Bild: Kleines Bild: BB-Code:
Fertig
OR

Eigene Ideenbücher erstellen
Entdecken Sie viel Schönes, wie 75658 andere User es tun
KONSTENLOSEN
NEWSLETTER ERHALTEN
Die schönsten Bilder Mehr als 55369 gespeicherte fotos

Deavita.com ist für alle, die immer neugierig sind, was das Leben zu bieten hat. Unser informatives Lifestyle-Portal befasst sich mit aktuellen Themen rund ums Haus und Garten, mit Schönheits- und Mode-Trends, Rezepten, DIY-Projekten, moderner Kunst und mehr. Hier finden Sie alles - von praktischen Wohntipps und Einrichtungsideen über gesunde Ernährung und Diäten, bis hin zu leckeren Rezepten, mit denen Sie Ihre Familie und Freunde überraschen können. Auf Deavita.com erscheinen täglich zahlreiche nützliche Artikel, die auf Sie warten. Lassen Sie sich auf unseren Seiten inspirieren!