Bluthochdruck in der Lebensmitte kann zu Hirnschädigungen im Alter führen

Bluthochdruck senken Demenz Alzheimer vorbeugen neue Studie

Wer zwischen seinem 20. und 50. Lebensjahr an Hypertonie leidet, ist von Hirnschädigungen im Alter gefährdet. Das beweist eine neue Studie, die von Wissenschaftlern des Colleges für Neurologie in London, Großbritannien durchgeführt wurde. Der Bluthochdruck in der Lebensmitte kann bereits nach wenigen Jahren die Blutgefäße im Gehirn beschädigen und das Risiko für eine spätere Demenzerkrankung deutlich erhöhen. Aufgrund einer Gehirnschädigung können bei manchen Menschen sogar epileptische Anfälle im Alter auftreten.

Bluthochdruck in der Lebensmitte ist besonders gefährlich

Mehr als 500 Probanden nahmen an der Studie teil. Die Forscher maßen ihren Blutdruck, Hirnscans wurden regelmäßig durchgeführt, die Teilnehmer wurden für Alzheimer und Demenz getestet. Die Wissenschaftler wollten prüfen, ob das Gehirn gesunder Menschen mit dem zunehmenden Alter weniger schrumpft als dieses der Menschen mit hohem Blutdruck. Nach einem Vergleich der Patientenakten mit den Testergebnissen konnten sie feststellen, dass in der Tat bei Menschen mit Hypertonie die Blutgefäße nach dem 40. Jahr stark beschädigt wurden, was zu Veränderungen der Gehirnstruktur später im Leben führte. Diese Probanden erlitten nach ihrem 60. Lebensjahr häufiger Minischlaganfälle und wiesen als Folge ein erhöhtes Risiko für Demenz auf. Als besonders gefährlich wurde der Bluthochdruck zwischen 40 und 50 Jahren geschätzt. Die Forscher erklärten noch einmal in Ihrem Bericht, dass der Bluthochdruck bei jungen Menschen (zwischen 20 und 30 Jahre) zu Gehirnveränderungen führt.

Bluthochdruck in der Lebensmitte sollte frühzeitig behandelt werden

Bluthochdruck in der Lebensmitte mesen Tests durchführen Demenz vorbeugen

Wenn der Bluthochdruck bei jungen Menschen frühzeitig unter Kontrolle gebracht wird, dann kann einer Demenzerkrankung später im Leben vorgebeugt werden. Die Wissenschaftler raten deswegen dazu, dass die Hausärzte bereits ab dem 40. Lebensjahr den Blutdruck ihrer Patienten  regelmäßig messen. Je früher die Hypertonie diagnostiziert und behandelt wird, desto besser. Junge Menschen müssen in den meisten Fällen keine Medikamente nehmen, sondern können einfach ihre Ernährung umstellen. Bei älteren Patienten ist es oft notwendig, bestimmte Arzneimittel einzunehmen, um den Bluthochdruck dauerhaft unter Kontrolle zu bringen.

Zu der Studie des Colleges für Neurologie in London, Großbritannien



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