Masern-Impfquote in Deutschland ist zu gering, reicht nicht für den Schutz der Bevölkerung aus

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Kaum wurde die umstrittene Impfpflicht gesetzlich eingeführt, gibt es neue Informationen, die bereits für eine kontroverse Debatte im Netz sorgt. Die Krankenkasse Barmer berichtete vor kurzem über eine geringe Masern-Impfquote. Die Impflücken bei Kindern im Kindergarten- und Schulalter sind angeblich größer als bisher angenommen. Da die Impfquote unter 95% liegt, ist sie für eine Herdenimmunität unzureichend und die Anzahl der Erkrankungen nimmt wieder zu.

Masern-Impfquote bei Kleinkindern unzureichend für eine Herdenimmunität

Die Barmer Krankenkasse hatte die Daten von mehr als 45.000 Kindern im Rahmen einer Studie überprüft. Es wurde festgestellt, dass fast jedes fünfte Kind im Alter von 3 Jahren entweder unvollständig oder gar nicht gegen Masern geimpft wurde. Wenn die Ergebnisse der Studie auf die Gesamtbevölkerung übertragen werden, dann wird das Problem schnell klar. Bundesweit sind vermutlich über 160.000 Kinder nicht vollständig oder gar nicht geimpft. Das bedeutet, dass die Masern-Impfquote unter 90% liegt. Eine erschreckende Statistik, denn gerade Menschen mit Immunkrankheiten, Säuglinge und Schwangere können nicht geimpft werden und verlassen sich auf die sogenannte Herdenimmunität.

Viele Kinder im Schulalter wurden im Alter zwischen 12 und 14 Monaten gegen Masern geimpft. Für eine Immunität gegen die schwere Krankheit ist aber eine zweite Impfung notwendig. Sie ist sehr wichtig, denn bei ca. 10% der Kinder die Immunzellen keine Antikörper nach der ersten Impfung produzieren. Mit der zweiten Impfdosis lässt sich aber diese Impflücke schließen und auch diese Kinder sind sicher vor Masern geschützt.

Gerade diese zweite Impfdosis, die für eine lebenslange Immunität notwendig ist, fehlt aber bei vielen Kindern im Kindergartenalter.

Masern-Impfquote bei den Erwachsenen ist ebenfalls unzureichend

Masern-Impfquote Kleinkinder Säuglinge niedrig

Menschen, die zwischen 1970 und 1990 geboren sind, haben auch nur eine Impfung. Damals wurden die Kinder nur einmal geimpft. Diese erste Impfdosis ist aber für eine lebenslange Immunität unzureichend, deswegen sollten sich diese Erwachsenen beim Hausarzt beraten und wenn notwendig, ein zweites Mal impfen lassen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie sich anstecken und die Krankheit weiter verbreiten. Besonders groß ist das Risiko für Mütter mit Säuglingen.



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