Schutzimpfung gegen Grippe – Was Sie wissen sollten

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Im Herbst, wenn es ist kühler und feuchter und damit steigt auch das Risiko krank zu werden. Während eine Erkältung keine größere Gefahr darstellt, den gewohnten Alltag kaum beeiflusst und leicht von Ihrem Arzt und mit den richtigen Medikamenten behandelt werden kann, gibt es noch eine weitere Krankheit, die typisch für diese Saison ist und vielen Sorgen bereitet. Gemeint ist die Grippe oder auch Influenza genannt. In den meisten Fällen sorgt sie dafür, dass man Bettruhe braucht und, wie man so schön sagt, lahmgelegt ist. Mit ihr ist ganz und gar nicht zu spaßen. Sie kann nämlich fatale gesundheitlich Folgen haben und sogar zum Tod führen. Am besten kann hierbei die Schutzimpfung gegen Grippe vorbeugen.

Die Schutzimpfung gegen Grippe – Was spricht dafür und was dagegen?

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Doch die Schutzimpfung gegen Grippe, die jedes Jahr von den Ärzten empfohlen wird und unsere Gesundheit schützen soll, weckt in der Gesellschaft Diskussionen und hauptsächlich zwei Meinungen. Während die einen ihr vertrauen und sich jedes Jahr pünktlich zum Herbst impfen lassen, sind die anderen eher misstrauisch und unsicher oder weisen sie sogar ganz einfach zurück. Letztere sind dieser Meinung aufgrund verschiedener Theorien, wonach die Schutzimpfung gegen Grippe unterschiedliche Krankheiten auslösen und sogar tödliche Folgen haben soll. Bei diesem Misstrauen besteht aber die Gefahr, dass Kinder an Krankheiten sterben, für die es seit Jahrzehnten eigentlich Impfungen gibt und das nur, weil manche Eltern glauben, dass der Körper sein Immunsystem stärken muss, indem er Krankheiten selbstständig bekämpft. Das führt außerdem dazu, dass gefährliche, um nicht zu sagen tödliche, Viren verbreitet werden und Epidemien entstehen.

Da der Herbst bereits gekommen ist, ist das Thema der Schutzimpfung gegen Grippe sehr aktuell. In Bezug auf die Grippe gibt es so einige Dinge, die jeder wissen sollte, um die Grippe passend zu behandeln. Nicht zu unterschätzen sind aber auch die Komplikationen, die nach der Grippe auftauchen können.

Schutzimpfung gegen Grippe – Was genau ist die Grippe?

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Der Unterschied zwischen der Grippe, die zu Infektionen der Atemwege führt, und anderen Infektionen der Atemwege ist, dass sie den Organismus stärker beeinflusst und aus der Bahn bringt, sodass eine Heilung zu Hause erforderlich ist. Eine geöwhnliche Erkältung, beispielsweise, hindert uns nicht daran, mit den alltäglichen Dingen weiterzumachen. Der Grippevirus ist äußerst ansteckend und der Krankheitszustand selbst kann sich zu jeder Zeit und schnell verschlechtern.

Es besteht desweiteren das Risiko einer bakteriellen Infektion, zusätzlich zur Vireninfektion. Und genau diese Kombination ist so gefährlich für die Atemwege und die Lungenfunktion, als auch den Organismus. Vorallem bei Patienten über 65 Jahren und Kindern können die Folgen fatal sein.

Schutzimpfung gegen Grippe – Sollten wir uns impfen lassen?

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Deshalb ist es auch so wichtig, dass man schon im Vorraus Maßnahmen nimmt. Das gilt vorallem für die oben genannten Risikogruppen. Die Schutzimpfung gegen Grippe wirkt gegen den Grippestamm, der sich jedes Jahr verändert. Natürlich gibt es auch Medikamente gegen die Grippe, die dann Ihren Nutzen haben, wenn man bereits krank ist. Mit ihrer Einnahme muss aber schon 24 bis 48 Stunden nach den ersten Symptomen begonnen werden, sonst ist ihre Wirkung minimal. Dennoch sind sie lange nicht so wirkungsvoll wie die Schutzimpfung gegen Grippe.

Sie sollten desweiteren wissen, dass diese Grippe und die dazugehörige Impfung nichts mit den anderen Arten von Grippe zu tun hat. So kann diese Schutzimpfung gegen Grippe Sie, beispielsweise, nicht vor der Schweinegrippe schützen. Dafür gibt es wiederum eine andere Art von Impfung. Genauso wirkt die Grippeschutzimpfung nicht gegen andere Mikroorganismen.

Welche Arten von Schutzimpfung gegen Grippe gibt es?

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Im Prinzip gibt es zwei Arten von Grippeimpfungen. Bei der einen werden in Form einer Spritze tote Grippeviren in den Organismus gespritzt. Bei der zweiten Variante, der nasalen Schutzimpfung gegen Grippe, wird ein Nasenspray verwendet, dass lebendige, aber abgeschwächte Viren enthält. Die Viren selbst werden durch eine Technologie erhalten, die Eier verwendet.

Schutzimpfung gegen Grippe – Warum müssen wir uns jedes Jahr impfen lassen?

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Das Komplizierte bei der Grippe ist, dass die Viren sich jedes Jahr verändern. Es entsteht ein neuer Virenstamm. Das ist auch der Grund dafür, dass die Schutzimpfung gegen Grippe jedes Jahr erneuert werden muss. Der Körper besitzt nämlich nur eine Immunität gegen den aktuellen Virenstamm, jedoch nicht gegen den Stamm des darauffolgenden Jahres.

Und hier kommen die Wissenschaftler ins Spiel. Damit also jedes Jahr eine passende Schutzimpfung gegen Grippe hergestellt werden kann, müssen die Wissenschaftler vorraussehen, welche Art von Viren im nächsten Jahr für Epidemien verantwortlich sein werden, sowie auf welche Weise sie sich verändern werden, also was der nächste Virenstamm sein wird. Das sind Experten, die sich genauestens mit den Eigenschaften und den Besonderheiten des Grippevirus auskennen. Und wie Sie wissen, ist es bisher immer möglich gewesen, eine passende Schutzimpfung gegen Grippe zu schaffen. Wenn Sie sich also impfen lassen, dann wirkt diese Impfung nur gegen den Virenstamm für den sie bestimmt ist und das auch erst nach 2 Wochen.

Aktive und inaktive Impfstoffe – Was ist das?

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Aktive und inaktive Impfstoffe bezeichnen die Lebend- und Totimpfung. Demnach werden bei der inaktiven Impfung tote Krankheitserreger (in diesem Fall Grippeviren) intramuskulär gespritzt. Gelangt der Virus in den Organismus, reagiert das Immunsystem, indem es Antikörper produziert, was ihm leichter fällt, da die Viren ja bereits tot sind. Auf diese Weise ist der Organismus beim Anstecken mit dem lebenden Virus vorbereitet und besitzt ausreichend Antikörper, um sie ohne Verzögerung zu bekämpfen und den Körper schützen. Somit bleibt die Grippe aus. Und genau das stellt die Schutzimpfung gegen Grippe dar. Es wird nur die nötige Menge an Viren in den Körper geleitet, mit denen der Körper das Immunsystem stärken kann, indem er die nötigen Antikörper bildet.

Auch die aktiven Impfstoffe werden intramuskulär in den Körper gespritzt. Jedoch sind die Krankheitserreger in diesem Fall lebendig und abgeschwächt. Das Prinzip bei dieser Art der Schutzimpfung gegen Grippe ist aber das gleiche. Die sogenannte Lebendimpfung erfolgt meist über den Oberarm, wobei die Stelle vorher gut desinfiziert wird.

Schutzimpfung gegen Grippe – Wann sollten wir uns impfen lassen?

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Im Prinzip gilt, dass Sie die Impfung auf jeden Fall so früh wie möglich in Anspruch nehmen sollten. Falls Sie es aber vergessen haben oder keine Zeit hatten zum Arzt zu gehen, ist die Schutzimpfung gegen Grippe auch noch Ende November und sogar Dezember möglich. Das hängt aber auch von der epidemiologischen Situation ab.

Sie sollten wissen, dass der Körper nach der Impfung ausreichend Zeit braucht (15 bis 20 Tage), um eine Immunität gegen die Grippe zu bilden (das gilt auch für alle anderen Impfungen). Da der Körper nach der Schutzimpfung gegen Grippe 3 bis 4 Wochen braucht, um ausreichend Antikörper zu produzieren, mit die er gegen die „echte“ Grippe ankämpfen kann, sollte die Impfung mindestens einen Monat vor des erwarteten Beginns der Grippeepidemie erfolgen. Es ist außerdem sehr wichtig, dass Sie gesund sind, wenn Sie die Schutzimpfung gegen Grippe erhalten. Am besten eignet sich Ende November für die Grippeimpfung. Der Grund dafür ist, dass man zu dieser Zeit meistens noch gesund ist und der Körper noch ausreichend Zeit hat, um die nötigen Antikörper zu produzieren.

Die Schutzimpfung gegen Grippe wirkt ein Jahr. Am stärksten ist die Immunität aber in den ersten sechs Monaten.

Schutzimpfung gegen Grippe – Welche Nebeneffekte existieren?

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Nebeneffekte sind keine übliche Erscheinung bei der Schutzimpfung gegen Grippe. Sie kommen nur in Einzelfällen vor und zeigen sich in Form von Schmerzen an der Einstichstelle, Muskelschmerzen, hohe Temperatur und Unwohlsein.

Bei der nasalen Schutzimpfung gegen Grippe, die meistens bei Kindern angewandt wird, kann es zu Kopfschmerzen, Schnupfen, Halsschmerzen und Husten kommen. Bei Kindern ist eine leicht erhöhte Temperatur möglich, sowie Schmerzen in den Muskeln. Gefährlich sind aber nur Fälle, bei denen es sich um eine allergische Reaktion handelt.

Wir hoffen, wir haben Ihnen einen guten Überblick verschaffen können und Ihnen die Entscheidung, ob Sie sich impfen lassen oder nicht, erleichtert. Im Prinzip gibt Ihnen die Schutzimpfung gegen Grippe eine Garantie für Gesundheit. Sollten Sie sich immer noch nicht sicher sein, können Sie sich mit Ihrem Arzt beraten und ihn darum bitten, Ihnen die Vor- und Nachteile zu erläutern.



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