Orchidee düngen mit Milch: So wenden Sie das pflegende Wundermittel für gesunde Pflanzen richtig an!

von Anne Seidel
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Verschiedenste Hausmittel, Tipps und Tricks rund um fie Orchideenpflege kursieren im Netz und darunter auch so einige interessante Mittel zum Düngen als Alternative zum Orchideendünger aus dem Handel. Von Bier über Bananenschalen und Tee bis hin zu Bittersalz scheint so ziemlich alles dabei zu sein und manche sind mehr, manche weniger effektiv. Haben Sie schon von der Anwendung von Milch zu diesem Zweck gehört? Dann möchten Sie sicher mehr erfahren! Wir erklären, ob man die Orchidee mit Milch düngen kann.

Milchdünger für die Orchideenpflege – Ja oder nein?

Orchidee düngen mit Milch - Wie und wie oft anwenden

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Auch wenn es anfangs etwas merkwürdig klingen mag, ist es bei näherem Betrachten gar nicht mal so unlogisch, dass Kuhmilch und Co. vorteilhaft auch für Pflanzen sein können. Schließlich enthalten sie reichlich nützliche Nährstoffe wie verschiedene Vitamine, Eiweiß (und die darin enthaltenen Aminosäuren), Phosphor, Kalzium, Flourid oder Jod. Alles Mineralstoffe, die auch Pflanzen brauchen.

Die erwähnten Stoffe fördern das Wachstum Ihrer Pflanze, denn sie sind Bestandteile, die für die Zellbildung wichtig sind.

Milch enthält aber auch Fette, die die Pflanze nicht so gut verwerten kann und auch eigentlich gar nicht benötigt. Deshalb brauchen Sie keine fettreiche Milchsorte zu verwenden. 1,5 %ige reicht vollkommen aus. Es spielt auch keine Rolle, ob Sie frische Milch vom lokalen Landwirten verwenden oder aber H-Milch aus dem Supermarkt. Der einzige Unterschied ist, dass die H-Milch durch den Erhitzungsprozess ein wenig weniger Vitamine enthält. All die anderen Mineralstoffe sind jedoch in gleicher Menge bei beiden Varianten enthalten.

Ist pflanzliche Milch ebenfalls geeignet?

Allerdings! Da in Pflanzenmilch üblicherweise dieselben Nährstoffe enthalten sind, sind sie als Alternative ebenfalls bestens geeignet, ganz egal, ob Mandelmilch, Reismilch oder Sojamilch und Co.

Wie Sie Bananenschalen verwenden, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wie Orchidee düngen mit Milch?

Wasser mit fettarmer Milch mischen und Orchideen gießen

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Andererseits wissen wir auch, dass Milch recht schnell verdirbt. Würde es nach einer Weile nicht furchtbar riechen, wenn wir Milch als Flüssigdünger einsetzen? Nicht, wenn Sie es richtig machen. So sollten Sie die Orchidee düngen mit Milch, um all die positiven Effekte daraus zu ziehen:

  • Die Milch verwenden Sie nicht pur, sondern Sie verdünnen sie mit Wasser im Verhältnis 1:5, (z. B. 100 ml Milch und 500 ml Wasser). Sie dürfen auch etwas stärker verdünnen, im Verhältnis 1:8.
  • Die Pflanze tauchen Sie in dieses Wasser oder gießen sie damit.
  • Sie können auch die Blätter stattdessen oder zusätzlich dazu mit dem Gemisch besprühen.

Wie oft kann man die Orchidee düngen mit Milch?

Pflanzenmilch oder Tiermilch als Orchideendünger verwenden

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Sie brauchen bei diesem natürlichen Düngemittel keine Angst haben, dass Sie Ihre Pflanze überdüngen könnten. Zum einen, weil die Konzentration in der Milch nicht hoch ist und zum anderen, weil Sie das Ganze durch das Wasser zusätzlich verdünnen und reduzieren. Dementsprechend können Sie alle vier bis sechs Wochen Ihre Orchidee düngen mit Milch.

Übrigens! Wenn das Gemisch mit direkter Sonneneinstrahlung kombiniert wird (also wenn die Pflanze nach dem Gießen beispielsweise in der Sonne steht), bekommt es zusätzlich eine desinfizierende Wirkung. Jedoch sollten Sie hierbei vorsichtig sein, da Orchideen direkte Sonne auf Dauer nicht vertragen. Jedoch erweist sich dieser Tipp bei anderen Pflanzen oder im Garten als ganz nützlich.

Anne Seidel ist 1987 in Frankfurt am Main geboren, was auch Ihre Leidenschaft für Großstädte erklärt. Nichtsdestotrotz liebt sie die Natur und Aktivitäten wie Bergsteigen und Camping, weshalb sie auf Umweltfreundlichkeit großen Wert legt - auch, was den Haushalt betrifft. Durch ihr großes Interesse in verschiedensten Themenbereichen wie Garten, Kochkunst, Beauty, Gesundheit und Fitness hat sie sich viel Wissen angeeignet, das sie dank der Arbeit bei Deavita seit 2014 mit ihren Lesern teilen kann.