Zink einnehmen – Könnte das Mineral vor COVID-19 schützen?

Autor: Charlie Meier

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass sich eine schützende Wirkung gegen COVID-19 ermöglichen könnte, wenn Menschen Zink einnehmen. Dies geschieht, indem das Mineral die antivirale Immunität stärkt und Entzündungen eindämmt. Darüber hinaus unterstreichen diese Ergebnisse die Bedeutung von Zink für die Verbesserung der Fähigkeit des Körpers, Infektionen zu bekämpfen.

Zink einnehmen und Immunsystem stärken

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Ernährung und Gesundheit haben viele Zusammenhänge, einschließlich der Funktion des Immunsystems. Eine gute Ernährungsweise unterstützt den Körper bei der Bekämpfung von Krankheitserregern und hilft, chronische Entzündungen nach einer Infektion zu vermeiden. Viele Menschen wissen, dass Vitamin C erhebliche Auswirkungen auf das Immunsystem hat. Ein Mangel an Vitamin hat Assoziationen mit einem höheren Risiko für Infektionen wie Lungenentzündung. Während der COVID-19-Pandemie hat das Interesse an Nahrungsergänzungsmitteln zur Unterstützung der Funktion des Immunsystems zugenommen. Obwohl keine bestimmte Nahrung oder Ergänzung eine Person daran hindern kann, sich damit zu infizieren, können bestimmte Nährstoffe die Funktion des Immunsystems unterstützen. Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung hat sich aus diesem Grund auf die Vorteile von Zink gegenüber COVID-19 konzentriert.

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Zink ist ein Mineral, das in vielen verschiedenen Lebensmitteln vorkommt. Die Ergebnisse legen nahe, dass dieses eine Schutzwirkung gegen COVID-19 haben könnte, indem es die antivirale Immunität unterstützt und Entzündungen reduziert. Ein Forscherteam aus Moskau leitete die Studie und veröffentlichte diese im Journal of Molecular Medicine. Zink ist also ein essenzielles Mineral mit einer Vielzahl von Funktionen im menschlichen Körper. Diese schließen der Unterstützung der Funktion von über 300 Enzymen ein. Menschen müssen Zink einnehmen, um einen normalen Stoffwechsel durchführen zu können und die ordnungsgemäße Funktion des Fortpflanzungs-, Herz-Kreislauf- und Nervensystems sicherzustellen. Zu den an Zink reichen Lebensmitteln gehören tierische Produkte wie Fleisch, Schalentiere, Hühnchen und angereicherte Frühstücksflocken. Bohnen, Nüsse und Samen enthalten jedoch auch Zink. Phytate in Gemüse und Getreide können aber die Absorption von Zink verringern. Daher benötigen Vegetarier und Veganer möglicherweise 50 % mehr Zink in ihrer Ernährung.

Zusammenhang mit COVID-19

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Ein Zinkmangel ist mit einem verzögerten Wachstum bei Kindern sowie einem erhöhten Infektionsrisiko verbunden. Es ist auch ein bedeutender Risikofaktor für die Entwicklung einer Lungenentzündung, die eine Folge von COVID-19 sein kann. Zink hilft auch, Entzündungen zu regulieren. Während eine Entzündungsreaktion zur Bekämpfung der Infektion erforderlich ist, ist die Überproduktion entzündungsfördernder Zytokine zu Beginn der Infektion für einige der schlimmsten Symptome von COVID-19 verantwortlich. Höhere Zinkspiegel in Zellen blockieren die Reproduktion von Rhinoviren und stimulieren die Interferon-Alfa-Produktion. Dieses Signalmolekül fordert benachbarte Zellen auf, ihre antivirale Abwehr zu initiieren. Eine andere Studie zeigte, dass Zink das Enzym blockiert, das für die Replikation des Coronavirus verantwortlich ist, das zum SARS-Ausbruch von 2002 führte. Interessanterweise erhöht Chloroquin, das einige Mediziner zu Beginn der Pandemie als Behandlungsoption vorgeschlagen haben, die Zellaufnahme von Zink. Dies könnte einigen seiner positiven Wirkungen zugrunde liegen.

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Eine Studie aus dem Jahr 2020 zeigte, dass Ärzte, die Patienten mit Zink und Hydroxychloroquin behandelten, mehr Patienten entließen und weniger Menschen an COVID-19 starben. Die Forscher stellen auch klar, dass Zink zwar das Risiko von Atemwegserkrankungen und deren Komplikationen verringert, jedoch nicht genügend Daten vorliegen, um Empfehlungen zur Zinkaufnahme und zu COVID-19 abzugeben. Es ist auch erwähnenswert, dass der Konsum von überschüssigem Zink nachteilige Auswirkungen haben kann, einschließlich Übelkeit, Appetitlosigkeit und Magenkrämpfen. Langfristig hat zu viel Zink Assoziationen mit einer geringen Immunität. Das Papier, das darauf hinweist, dass Hydroxychloroquin oder Chloroquin COVID-19 behandeln könnten, wurde jedoch inzwischen zurückgezogen. Die neuesten Ratschläge warnen vor der Verwendung eines dieser Medikamente, da das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen besteht.

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