Vitamine für Immunsystem bei COVID-19 – So schützen Sie Ihre Atemwege

Autor: Charlie Meier

Eine Analyse aus repräsentativen Langzeitstudien ergab, dass bei Atemwegserkrankungen besonders Vitamine für Immunsystem als Vorbeugungsmaßnahme wie beispielsweise bei Coronavirus dienen könnten. Die Ergebnisse rechtfertigen so eine weitere Untersuchung zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen und Regionen im Hinblick auf die aktuelle COVID-19-Pandemie.

Vitamine für Immunsystem, die bei Atemwegserkrankungen helfen

nahrungsergänzungsmittel und supplementierung bei sars cov 2 kann atemwege schützen

Die Ernährung spielt eine Schlüsselrolle bei der Verringerung des Risikos mehrerer Infektionen. Die Art und Weise, wie so eine Maßnahme die Immunität stärkt, ist jedoch komplex und nicht vollständig verstanden. Es wurde bereits angenommen, dass die Vitamine A, E, C und D das normale Funktionieren des Immunsystems unterstützen. Experten glauben, dass solche Vitamine für Immunsystem auch dazu beitragen können, Infektionen der Atemwege abzuwehren. Die Forscher wollten daher untersuchen, ob so eine Vitaminaufnahme im Körper sowohl aus der Nahrung als auch aus Nahrungsergänzungsmitteln mit der Prävalenz von Atemwegserkrankungen in einer national repräsentativen Stichprobe britischer Erwachsener zusammenhängt. Sie stützten sich auf Informationen von 6115 erwachsenen Teilnehmern von 2008 bis 2016, die drei oder mehr Tage Diät-Tagebücher ausgefüllt hatten.

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Dies war eine fortlaufende Umfrage, die jährlich Informationen über alle Lebensmittel und Getränke sammelt. Diese werden von rund 1000 zufällig ausgewählten Personen, die in Privathaushalten in ganz Großbritannien leben, konsumiert. Atemwegserkrankungen wurden so von den Teilnehmern gemeldet und von einem Kliniker diagnostiziert. Sie waren weit gefasst und umfassten sowohl infektiöse als auch nicht infektiöse Zustände wie Erkältungen, chronisch obstruktive Lungenerkrankungen und Asthma. Die Forscher untersuchten nur die Nahrungsaufnahme und Nahrungsergänzungsmittel. Dabei wurden auch potenziell einflussreiche Faktoren wie Alter, Geschlecht, Gewicht, Rauchen, Haushaltseinkommen und Gesamtenergiezufuhr berücksichtigt. Insgesamt gab es also 33 Fälle von Atemwegserkrankungen. Die Befragten waren im Allgemeinen älter und gaben seltener an, regelmäßig Vitamin A, E, C oder D als Präparate einzunehmen.

Studienergebnisse

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Es gab zuerst keinen offensichtlichen Zusammenhang zwischen Körpermasseindex, Vitaminaufnahme und Atemwegserkrankungen. Es war also nicht möglich, Assoziationen bei COVID-19 und Vitamin C festzustellen, da keiner der Erwachsenen mit Atemwegserkrankungen angab, so ein Vitamin eingenommen zu haben. Die Aufnahme von Vitamin A und E sowohl aus der Nahrung als auch aus Nahrungsergänzungsmitteln war jedoch mit einer geringeren Prävalenz von Atemwegserkrankungen bei Erwachsenen in Großbritannien verbunden. Zu den wichtigsten Nahrungsquellen für Vitamin A gehören Innereien wie Leber, Vollmilch und Käse sowie Karotten, grünes Blattgemüse und orangefarbene Früchte. E-Vitamine für Immunsystem kommen aus pflanzlichen Ölen, Nüssen und Samen. Die Aufnahme von Vitamin D aus Nahrungsergänzungsmitteln, jedoch nicht aus der Nahrung, war mit weniger Beschwerden der Atemwege verbunden. Dies veranlasste die Forscher dazu, darauf hinzuweisen, dass das Ergebnis der aktuellen wissenschaftliche Debatte über den Wert der Nahrungsergänzung mit Vitamin D entspricht.

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Diese Studie legt also nahe, dass eine Supplementierung für die Aufrechterhaltung eines angemessenen Vitamin-D-Spiegels von entscheidender Bedeutung ist. Die Forscher warnen jedoch davor, dass dies eine Beobachtungsstudie ist. Als solche kann diese die Ursache, aufgrund derer die Anzahl der Atemwegserkrankungen gering war, nicht feststellen. Das bedeutet, dass keine Rückschlüsse auf die Coronavirus-Pandemie gezogen werden können, so die Studienautoren. Weitere Forschungsarbeiten sind erforderlich, um die Auswirkungen der aktuellen Studie im Zusammenhang mit der Pandemie anhand von Daten zu bewerten. Trotzdem werden Mikronährstoffmängel häufig als Hauptursache für die Belastung durch Unterernährung und schlechte Gesundheit übersehen. Dies stellt während der COVID-19-Pandemie eine zusätzliche Herausforderung dar.

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