Stimmbänder entzündet nach COVID-19: Was führt zum postviralen Symptom?

Autor: Charlie Meier

Nervenschäden, die auftreten, wenn die Stimmbänder entzündet werden, könnten der Grund sein, warum manche Menschen, die sich von COVID-19 erholen, nach dem Abschütteln des Coronavirus monatelang an mysteriöser Atemnot leiden. Diese sollen sich während des Sprechens über den Atemweg verengen und in der vorbeiziehenden Luft vibrieren. Dadurch wird auch der Klang einer Stimme erzeugt. Wenn der Betroffene jedoch nicht spricht, ziehen sich die Stimmbänder zurück, damit die Luft besser in die Lunge strömen kann. Bei einigen Patienten scheint COVID-19 jedoch den Nerv zu schädigen, der die Sprache reguliert. Dies kann dazu führen, dass ihre Stimmbänder die Atmung behindern, selbst wenn sie nicht sprechen.

Wie werden Stimmbänder entzündet, nachdem eine Heilung vorliegt?

hustende patientin wird von ärztin nach symptomen von coronavirus untersucht

Laut letzten Beobachtungen sollten also Patienten mit Coronavirus darüber nachdenken, wann Sie plaudern. Jedes Mal, wenn sie einen Satz beenden, sollten sich ihre Stimmbänder öffnen, damit sie Luft holen können. Wenn sich diese jedoch aufgrund der Infektion nicht öffnen, werden diese Patienten nach dem vierten Satz kurzatmig, weil sich so die Atemwege schließen. Die gute Nachricht ist, dass so eine Art von Atemproblemen leicht durch eine übliche Sprachtherapietechnik behandelt werden kann. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel behaupten die Autoren, sie hätten 18 ehemalige COVID-19-Patienten durch eine Kombination aus Sprachtherapie und Ernährungsumstellung erfolgreich behandelt. Dabei haben sie Lebensmittel vermieden, die so eine Nervenreizung verschlimmern könnten.

position von kehlkopf und stimmlippen im menschlichen körper

Der Vagusnerv verläuft bis zum Gehirn und kontrolliert die Stimme, das Schlucken, Atmen und Husten. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Verletzung des Vagusnervs die Stimmbänder entzündet und sie sich dann nicht zurückziehen und den Luftstrom behindern. Wenn der Vagus vom Virus beschädigt wurde, funktioniert er also nicht normal. Eine der Manifestationen dieses Zustands ist Atemnot mit oder ohne Husten. Darüber hinaus verwirrte dieses Symptom bei gelegentlichen COVID-19-Patienten die Ärzte. Die Betroffenen haben weiterhin Atemnot, obwohl die durch die Virusinfektion verursachte Entzündung verschwunden ist und bildgebende Untersuchungen keine dauerhafte Lungenverletzung zeigen. Um zu sehen, ob die Stimmbänder entzündet waren und was die Ursache dafür sein könnte, durchsuchten die Mediziner mit einer winzigen Kamera die Nase von 18 Patienten mit lange nach der Heilung anhaltenden Symptomen, um ihre Atemwege näher zu betrachten.

Ergebnisse der Untersuchung

stimmbänder entzündet als anhaltendes symptom nach covid 19 infektion

Die Kamera zeigte, dass bei allen Patienten die Stimmbänder entzündet waren und sich nicht richtig zurückgezogen hatten. So eine Art von Stimmbanddysfunktion wird durch Umschulung der Atemwege behandelt. Dies ist eine Reihe von Übungen zur Verbesserung der Funktion der Atemmuskulatur. Das Team forderte in der Studie die Patienten außerdem auf, saure Lebensmittel, die den Vagusnerv reizen können, zu vermeiden. Dies schloss aromatisierte und künstlich gesüßte Getränke aus Dosen oder Flaschen, Zitrusfrüchte, Tomatensauce, Essig und Wein ein. COVID-19-Patienten, die auch nach dem Abklingen ihrer anderen Symptome weiterhin an Atemnot leiden, könnten also so eine Möglichkeit in Betracht ziehen und diese mit ihrem Arzt besprechen. Darüber hinaus wäre eine vagale Neuropathie eines der Dinge, die Atemnot verursachen könnten. Diese würden jedoch nicht auf die häufigsten Behandlungen für Atemnot nach einer COVID-Infektion ansprechen.

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