Osteoporose Behandlung bei COVID-19: Arzneimittel verringern Inzidenz

Autor: Charlie Meier

Abgesehen von Medikamenten, die für antivirale Therapien verwendet werden, erweist sich eine Osteoporose Behandlung bei COVID-19 ebenfalls als hilfreich. Während einige Arzneimittel wie Hydroxychloroquin nicht wie erwartet wirksam waren, werden verschiedene andere Medikamente gegen Malaria und Viren getestet. Eine häufige Verabreichung von diesem Mittel gegen Knochenschwund könnte außerdem auch vor einer Coronavirus-Infektion schützen.

Wirksamkeit einer Osteoporose Behandlung gegen Sars-CoV-2

ärzte mit schutzvisieren besprechen mit patient diagnose bei osteoporose

Einer neuen Studie zufolge könnte also eine Therapie mit Denosumab, Zoledronat und Kalzium auch die Inzidenz bei COVID-19 senken. Die Forschung wurde von Professoren des medizinischen Forschungsinstituts Hospital del Mar (IMIM), der Universität Pompeu Fabra und des Gesundheitsparks Pere Virgili durchgeführt. Demnach könnten Behandlungen zu einer Verringerung der COVID-19-Infektionsrate um 30 bis 40 Prozent führen. Laut einem der Autoren der Studie gibt es Hinweise, die diese Hypothese zulassen. Diese besagt, dass bestimmte Medikamente zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen die Naturgeschichte von COVID-19 positiv beeinflussen könnten. Dies geschehe, indem sie entweder die Inzidenz verringern oder die Häufigkeit des Fortschreitens von schwerwiegenden Fällen verringern.

coronavirus dringt in die zellen bei einer covid 19 infektion ein

Für die Studie wurden Daten von mehr als 2000 Patienten mit Osteoporose, Arthrose und Fibromyalgie sowie deren Beziehung zu COVID-19 analysiert. Die Forscher stellten bei einigen dieser Patienten eine geringe Inzidenz von COVID-19 fest. Dies führte sie dazu, dass verschiedene Behandlungen und die Entwicklung von Rheumapatienten mit nicht entzündlichen Erkrankungen sowie ihre Beziehung zur COVID-19-Infektion untersucht wurden. Der Bedarf an Krankenhausaufenthalten und die Mortalität wurden ebenfalls vom Team untersucht. Laut den Forschern können eine Osteoporose Behandlung den Körper und sein Immunsystem so beeinflussen, dass das Risiko für die Krankheit dadurch verringert wird.

Effekte einer begleitenden Therapie

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Denosumab ist ein Medikament, das auf die Verbesserung des Gleichgewichts im Skelettsystem abzielt. Es kann auch die Immunantwort durch die Aktivierung und den Unterschied einiger seiner Zellen stärken. Diese Hemmung verändert die Entzündungsreaktion und wirkt auf Zytokine, die auch bei COVID-19 eine Schlüsselrolle spielen. Zoledronat, eine weitere Arznei gegen Osteoporose, kann auch die Immunantwort modulieren und ihre Aktivität gegen SARS-CoV-2 stimulieren. Diese Studie fand außerdem auch heraus, dass diese Patienten eine andere häufige Behandlung mit Antidepressivum bei COVID-19 erhalten.

Das Medikament namens Duloxetin kann sich zum Beispiel auch positiv auf die Verringerung der Inzidenz von COVID-19 auswirken. In Anbetracht dieser Ergebnisse vermuten die Autoren der Studie, dass eine begleitende Osteoporose Behandlung weiterhin Patienten verabreicht werden sollte. Die vielversprechenden Ergebnisse mit Duloxetin erweisen sich also dabei als signifikant. Studien mit einer höheren Anzahl von Patienten sind jedoch erforderlich, um dies zu überprüfen.

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