Nebenwirkungen nach Impfung gegen COVID-19 sind bei Frauen stärker?

Autor: Charlie Meier

Die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention behaupten, dass Frauen mehr Nebenwirkungen nach Impfung gegen Infektionen mit Sars-CoV-2 als Männer haben. Laut den Experten ruft das Östrogen bei Coronavirus im weiblichen Körper eine stärkere Reaktion des Immunsystems auf Impfstoffe hervor. Sie fügen jedoch auch hinzu, dass Frauen nicht zögern sollten, sich impfen zu lassen. Dies liegt daran, dass die möglichen Folgen der Krankheit weitaus schlimmer als die Nebenwirkungen der Impfung sein könnten.

Häufige Nebenwirkungen nach Impfung gegen Coronavirus

häufigere nebenwirkungen nach impfung gegen covid 19 bei frauen als bei männern

Studien ergaben, dass nach den ersten verabreichten Impfstoffdosen Berichte über Nebenwirkungen bei Frauen häufiger auftraten. Tatsächlich stammten 79 Prozent der gemeldeten Beschwerden von Frauen, obwohl nur 61 Prozent weibliche Personen diese erhielten. Die Studienergebnisse beziehen sich jedoch nicht auf Experten für Infektionskrankheiten. Sie weisen lediglich darauf hin, dass Frauen seit Jahren empfindlicher auf andere Impfungen reagieren. Experten vermuten, dass insbesondere bei Frauen vor der Menopause, die Östrogenspiegel dazu beitragen, die Immunantwort auf Krankheiten und damit auf Impfstoffe zu aktivieren. Männer hingegen haben mehr Testosteron, das die gleiche Reaktion etwas dämpfen oder verlangsamen kann. Einfach ausgedrückt, reagieren Frauen im Allgemeinen aktiver auf Impfstoffe, da ihr Körper schneller und stärker ist. Dies gilt dann, wenn es darum geht, das zu aktivieren, was der Impfstoff dem Körper einführt. Darüber hinaus geht es bei Infektionskrankheiten stets um die Immunantwort und nicht um den Fehler, so die Studienautoren.

östrogen bei frauen ruft eine aktivere reaktion des immunsystems bei impfstoff gegen coronavirus hervor

In der Vergangenheit haben Impfstoffe gegen Gelbfieber, Influenza und andere Krankheiten ebenfalls eine stärkere Reaktion bei Frauen hervorgerufen. Östrogen ermutigt den Körper, mehr T-Zellen zu produzieren. Dies sind die Reaktorzellen, die Menschen schützen, wenn sie einen Impfstoff eingeführt bekommen. Die Herausforderung besteht nun darin, diese Informationen weiterzugeben, ohne Bedenken oder Gründe zur Vermeidung des COVID-19-Impfstoffs zu äußern. Diese Nebenwirkungen nach Impfung sind laut den Forschern vorübergehend und meistens innerhalb von 24 Stunden verschwunden. Diese Studie, die Teil der laufenden Verfolgung der Impfstoffkampagne und ihrer Auswirkungen ist, sollte daher niemanden davon abhalten, sich impfen zu lassen. Darüber hinaus sind Impfstoffe gegen COVID-19 ein wichtiges und derzeit einziges Instrument zur Prävention der Krankheit und der daraus folgenden Komplikationen.

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