Nasentropfen gegen Coronavirus: Nasenspray schützt vor COVID-19

Autor: Charlie Meier

Forscher aus San Francisco haben eine neue Studie auf der wissenschaftlichen Plattform bioRxiv veröffentlicht, die neu entwickelten Nasentropfen gegen Coronavirus gewidmet ist. Das Team ist davon überzeugt, dass sich eine Person durch das neue Nasenspray vor der gefährlichen COVID-19-Infektion schützen kann. Der gebürtige deutsche Biochemiker Peter Walter teilte mit, dass er und seine Kollegen das neue Medikament AeroNabs genannt haben. Sie haben das Präparat in einem Labor in den USA entwickelt. Das Hauptziel besteht darin, das Virus damit bereits in der Nasenhöhle anzugreifen, damit es sich nicht weiter im Körper replizieren kann.

Könnten Nasentropfen gegen Coronavirus wirken?

arzt hält nasentropfen gegen coronavirus in der hand

Vor dem deutschen Fernsehsender ARD erklärte der Professor, dass der Name aufgrund von bestimmten, in ein Aerosol verwandelten, Molekülen entstand. Das Team hat es geschafft, Aerosole mit dem Wirkstoff als Dämpfe zu erzeugen. Beim Einatmen gelangen diese tief in die Lunge, wo sie das Virus neutralisieren können, bevor es in die Körperzellen gelangt. Der amerikanische Wissenschaftler, dessen Kandidatur für den Nobelpreis für Medizin bereits mehrfach diskutiert wurde, hofft, dass dieses Präparat einen 24-Stunden-Schutz gegen Coronavirus-Infektionen bieten kann. Sein Team hat im Labor künstliche Proteinmoleküle hergestellt, die den sogenannten Nanokörpern ähneln. Sie können Krankheitserreger, die verschiedene Krankheiten verursachen, irreführen. Die Idee der Wissenschaftler besteht darin, die Moleküle an die koronale Form des Coronavirus zu binden und es auf diese Weise zu hemmen. Das Molekül verfügt dementsprechend über Bänder, die sich an das Virus binden können.

sich in der luft verbreitende aerosole coronaviren in luftpartikeln enhalten bei covid 19 nasenspray wirksam

Aber wie funktioniert der Abwehrmechanismus der Nasentropfen gegen Coronavirus? Um diesen Prozess zu veranschaulichen, beschrieb Walter den Infektionsweg. Das Virus gelangt über die Nasenhöhle in den Körper, wo es menschliche Zellen angreift. Dann dringt es tief in die Lunge ein, wo es sich vermehrt. Wenn die Forscher also die Coronaviren in der Nasenhöhle halten können, werden die von ihnen hergestellten AeroNabs gute Arbeit leisten, so der Professor. Ein weiteres Plus ist, dass der betreffende Stoff leicht in großen Mengen hergestellt werden kann und dass seine Produktion der von Insulin ähnlich ist. Wenn seine Wirksamkeit in zukünftigen klinischen Studien nachgewiesen wird, kann es in den kommenden Monaten auf den Markt kommen. Professor Walter sagt, sein Team befände sich bereits in Gesprächen mit Herstellern.




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