Wie die übermäßige Mediennutzung Jugendliche psychisch beeinträchtigt

Von Charlie Meier

Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigt, dass eine übertriebene Mediennutzung Jugendliche angesichts ihrer kognitiven Fähigkeiten und ihres geistigen Wohlbefindens negativ beeinflusst. Kinder und Teenager sollten laut den Studienautoren die regelmäßige Zeit vor dem Bildschirm mit körperlichen Aktivitäten abwechseln. Die Forscher haben die schädlichen Auswirkungen der Bildschirmzeit auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen untersucht. Darüber hinaus analysierten sie zwei verbrachte Stunden mit digitalen Geräten pro Tag bei Mädchen und vier Tagesstunden bei Jungen.

Könnte zu viel Mediennutzung Jugendliche beim Denken stören?

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Für die globale Studie sammelten die Autoren Daten von mehr als 577 000 Jugendlichen. Die untersuchten Personen waren aus Familien mit hohem Einkommen im Alter von 13 bis 15 Jahren aus 42 Ländern. Die Studienergebnisse zeigten, dass es in der ersten Stunde der täglichen Bildschirmnutzung einige Vorteile gab. Wie die Nachteile der Mediennutzung Jugendliche beeinflussen, hatte jedoch andere Erkenntnisse geliefert. In der Freizeit wirkten sich diese auf das psychische Wohlbefinden bei Mädchen bereits nach 75 Minuten, und bei Jungen nach 105 Minuten aus. Zu den Auswirkungen einer übermäßigen Bildschirmzeit gehören außerdem Depressionen, Fettleibigkeit, schlechte Lebensqualität, ungesunde Ernährung und verminderte körperliche und kognitive Fähigkeiten. Dagegen kann regelmäßiger Sport die körperliche Fitness, die kardiovaskuläre Gesundheit, die Knochengesundheit, die akademische Leistung, die exekutive Funktion und die psychische Gesundheit verbessern sowie die Gewichtszunahme reduzieren. Die Kombination von Sportaktivitäten und reduzierter Mediennutzung zeigte einen allmählichen positiven Effekt auf das psychische Wohlbefinden bei allen Geschlechtern.

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Die Nutzung digitaler Medien bei Teenagern hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen, wie die Forscher berichten. Unzureichende körperliche Aktivität ist bei dieser Altersgruppe ein störender Risikofaktor. Der starke Zusammenhang zwischen Bildschirmnutzung und körperlicher Aktivität in Verbindung mit psychischem Wohlbefinden kann die globale psychische Belastung steigern. Diese Forschungsarbeit trägt zur globalen Debatte über das Ausmaß der Mediennutzung von Teenagern bei. Darüber hinaus baut diese Studie den Druck auf, die Bildschirmzeit für die Freizeit zu reduzieren und die Bewegung für die Gesundheit und das Wohlbefinden dieser pädiatrischen Bevölkerungsgruppe zu erhöhen.

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