Lebensmittel mit Omega 3 minimieren Todesrisiko nach einer Herzattacke

Autor: Charlie Meier

Ein Forscherteam hat gezeigt, dass Lebensmittel mit Omega 3 Fettsäuren sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs, die Membran des Herzens stärken. Dies kann helfen, die Prognose für die Überlebenschancen im Falle eines Myokardinfarkts zu verbessern. Um zu diesen Schlussfolgerungen zu gelangen, verwendeten die Forscher Daten von 950 Patienten. Die Spiegel im Blut dieser Personen wurden so bestimmt, als sie zur Behandlung nach einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert wurden.

Vorteile der Lebensmittel mit Omega 3 Fettsäuren

rosenkohl und fetter fisch in kombination mit nahrungsergänzungsmittel mit omega 3 fettsäuren senken todesrisiko nach herzinfarkt

So eine Messung zeigt genau, wie viel dieser Fette die Patienten in den Wochen vor dem Herzinfarkt, gegessen hatten. Die Patienten wurden nach ihrer Entlassung drei Jahre lang überwacht. Das Forscherteam beobachtete, dass ein hoher Omega-3-Spiegel im Blut zum Zeitpunkt des Infarkts, der in den Wochen davor aufgebaut wurde, mit einem geringeren Risiko für Komplikationen verbunden war. Eicosapentaensäure (EPA) ist eine Art Omega 3 Fettsäure, die vor allem in fetten Fischsorten vorkommt. Wenn Menschen also regelmäßig fettigen Fisch essen, wird EPA in die Phospholipide in den Membranen der Kardiomyozyten eingebaut. Dementsprechend schützt sie diese vor einer Vielzahl von Stressoren für das Herz. Diese Anreicherung der Membranen begrenzt so den Schaden, der im Falle eines Herzinfarkts verursacht wird.

lebensmittel mit omega 3 fettsäuren pflanzlicher ursprung reich an alphalinolensäure

Die wesentliche Neuheit dieser Studie ist also, dass sie auch auf andere Lebensmittel mit Omega 3 fokussierte. So eine wäre zum Beispiel solche mit pflanzlichem Ursprung, bekannt als Alphalinolensäure (ALA). Dies ist ein Fett, das sowohl in Walnüssen als auch in Sojabohnen und ihren Derivaten enthalten ist. Es ist jedoch weit weniger gut als Omega-3-Fettsäuren aus Meeresprodukten untersucht. Die Forscher beobachteten also, dass EPA und ALA nicht miteinander konkurrieren, sondern sich gegenseitig ergänzen. Während hohe EPA-Werte mit einem geringeren Risiko einer Krankenhausrückübernahme aus kardiovaskulären Gründen verbunden sind, sind höhere ALA-Werte mit einem verringerten Todesrisiko verbunden.

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Antoni Bayés, klinischer Direktor für Kardiologie bei Germans Trias, sagt, dass die Einbeziehung von marinen und pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren in die Ernährung von Patienten mit einem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine integrative Strategie zur Verbesserung ihrer Lebensqualität und ihrer Prognose bei Herzinfarkt ist. Aleix Sala, ein Forscher am IMIM-Hospital del Mar und verantwortlich für die Blutuntersuchung bei dieser Studie, fügte hinzu, dass dieser Artikel so wichtig ist, weil er die komplementären (und nicht wettbewerbsfähigen) Wirkungen der beiden Arten von Omega-3 hervorhebt.

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