Künstliche Herzpumpe bietet Patienten mit Herzinsuffizienz neue Hoffnung

Von Charlie Meier

Für die meisten Menschen mit Herzinsuffizienz ist die implantierbare künstliche Herzpumpe eine vielversprechende Behandlungsoption. Dieses medizinische Hilfsmittel bringt jedoch oft Risiken mit sich. Tatsächlich entwickeln 4 von 5 Patienten innerhalb von 2 Jahren nach der Implantation schwere Komplikationen wie Blutungen oder Schlaganfälle. Das französische Unternehmen CorWave entwickelt eine neuartige Technologie mit Membranpumpe, um solche Komplikationen zu reduzieren und die Versorgung von Herzpatienten zu verbessern.

Neuartige künstliche Herzpumpe als Implantat

krankenschwester kontrolliert den herzschlag vom patient auf einem gerät im krankenhaus

Das zum Teil von der EU finanzierte bahnbrechende Projekt des Unternehmens ist das erste dieser Art. Es zeigt über 30 Tage lang die Synchronisation einer Pumpe mit dem eigenen Herzen. Durch die Kombination dieser einzigartigen Fähigkeit mit einer außergewöhnlichen Blutverträglichkeit könnte die künstliche Herzpumpe die schwerwiegenden unerwünschten Nebenwirkungen mit aktuellen Therapien drastisch reduzieren. Gleichzeitig verbessert das Gerät außerdem auch die Lebensqualität und die Fähigkeit der Patienten zur Ausübung normaler täglicher Aktivitäten. Bisherige Komplikationen treten höchstwahrscheinlich auf, weil die heutigen implantierbaren Herzpumpen die pulsierende Bewegung des Herzens nicht reproduzieren können. Die neue Technologie unterscheidet sich durch ihre bahnbrechende Wellenmembran, die von der wellenförmigen Bewegung von Wassertieren inspiriert ist. Im Gegensatz zu aktuellen Geräten kann dieses einen natürlichen Puls erzeugen. Es ahmt außerdem auch die Blutflussraten und den Druck eines gesunden Herzens nach.

chirurg markiert die körperstelle für eine künstliche herzpumpe als implantat

Bei den durchgeführten Tests synchronisierte die neuartige Herzpumpe ihre Pulsschläge ohne Hilfe von Sensoren mit dem nativen Herzen. Das Gerät erkannte außerdem auch erfolgreich über 97 % der Herzschläge. Dies ist das erste Mal, dass eine miniaturisierte künstliche Herzpumpe diese Synchronisation erreicht. Diese Studie ist ein wichtiger Schritt, mit dem die Entwickler ihr Gerät der nächsten Generation für Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz verfügbar machen werden. In der Tat haben sie gezeigt, dass diese Pumpe in der Lage ist, synchron mit dem einheimischen Herzen zu arbeiten. Dies definiert den Stand der Technik auf dem Gebiet der mechanischen Kreislaufunterstützung neu, indem das Projekt erreicht hat, was aktuelle Geräte nicht können.

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