Warum Kalium fürs Herz so gesund ist und wie eine natriumarme Ernährung vor Herzerkrankungen schützt

Von Charlie Meier

Aktuelle Studienergebnisse legen nahe, dass weniger Natrium und mehr Kalium fürs Herz und seine Gesundheit eine empfehlenswerte Ernährungsoption sind. Die Studienautoren verbinden eine salzarme Ernährung mit einem geringeren Risiko für Herzerkrankungen. Die neuen Erkenntnisse sollten zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Reduzierung des Salzgehalts und Erhöhung des Kaliumgehalts im Tagesmenü beitragen.

Salzarme Diät und Kalium fürs Herz

natriumarme ernährung mit kalium fürs herz als gesunde alternative zu diäten

Natrium ist einer der Bestandteile von Kochsalz und kommt natürlich in einigen Nahrungsmitteln vor. Kommerziell verarbeitete, verpackte und zubereitete Lebensmittel enthalten jedoch auch häufig viel höhere Mengen an Salz. Kalium kommt natürlich in Früchten wie Bananen, Blattgemüse, Bohnen, Nüssen, Milchprodukten und stärkehaltigem Gemüse vor. Es hat außerdem auch eine entgegengesetzte Wirkung zu Natrium und hilft dabei, die Blutgefäße zu entspannen und die Natriumausscheidung zu erhöhen, während es gleichzeitig den Blutdruck senkt, so die Forscher. Sie analysierten in der vorliegenden Forschungsarbeit individuelle Urinproben auf Natrium und Kalium als Ausscheidungsprodukte des Körpers. Dazu untersuchte das Team auch die Häufigkeit von Herzerkrankungen, einschließlich koronarer Herzkrankheit, Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Analyse ergab, dass bei den Teilnehmern das Risiko für Herzkrankheiten um 18 % stieg, als sich die Natriumausscheidung um 1000 mg pro Tag erhöhte. Umgekehrt waren diese Risiken bei Erhöhung des ausgeschiedenen Kaliums mit 1000 mg täglich um 18 % niedriger.

kardiologe untersucht patientin mit stethoskop

Darüber hinaus war ein höheres Verhältnis von Natrium zu Kalium signifikant mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden, schloss das Team. Die untersuchten Urinproben sind einfache Tests, die in jedem Büro durchführbar wären. Diese könnten Zahlen, Metriken und Daten über Patienten auf individueller Ebene anzeigen. Auf diese Weise wären Mediziner möglicherweise besser gerüstet, um ungesundes Essverhalten ändern zu können. Dabei müssen Menschen nicht unbedingt auf den Geschmack von Lebensmitteln verzichten. Die täglichen Mahlzeiten lassen sich noch mit natriumarmen Alternativen, Kräutern und Gewürzen verbessern. Dementsprechend unterstreicht diese Studie, wie wichtig es ist, einen zuverlässigen Biomarker zu verwenden, um die gewohnheitsmäßige Natriumaufnahme zu messen und den Zusammenhang mit dem kardiovaskulären Risiko zu bewerten.

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