Könnte der regelmäßige Verzehr von Kaffee und Tee das Risiko für Schlaganfall und Demenz verringern?

von Charlie Meier
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Eine neue Studie legt nahe, dass der Konsum von Kaffee und Tee einen gewissen Schutz von Schlaganfällen und Demenzerkrankungen bieten könnte. Dazu haben die Studienautoren gesunde Personen im Alter von 50-74 Jahren untersucht. Laut Forschern verursachen Schlaganfälle weltweit 10 Prozent der Todesfälle. Demenz ist ein allgemeiner Begriff für Symptome im Zusammenhang mit einer Verschlechterung der Gehirnfunktion. Dies ist ebenfalls ein globales Gesundheitsproblem mit einer hohen wirtschaftlichen und sozialen Belastung. Darüber hinaus könnten die neuen Erkenntnisse zur Vorbeugung neurodegenerativer Erkrankungen beitragen.

Die Vorteile von Kaffee und Tee für die Gehirnfunktion

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Die Wissenschaftler analysierten Daten von mehr als 360 000 Personen zwischen 2006 und 2020. Zu Beginn berichteten die Teilnehmer selbst über ihren Kaffee- und Teekonsum. Im Studienzeitraum entwickelten 5079 Studienteilnehmer eine Demenzerkrankung, während 10 053 mindestens einen Schlaganfall erlitten. Menschen, die täglich 2-3 Tassen Kaffee oder 3-5 Tassen Tee, beziehungsweise eine Kombination aus 4-6 Tassen Kaffee und Tee tranken, hatten die geringste Inzidenz von Schlaganfällen oder Demenz. Darüber hinaus sank dabei das Schlaganfallrisiko um 32 %, während das Demenzrisiko um 28 % verringert wurde. Dies verglichen die Forscher mit denjenigen, die weder Kaffee noch Tee zu sich nahmen. Dementsprechend deuten die Ergebnisse darauf hin, dass ein regelmäßiger, kombinierter Verzehr der beiden Getränke zur Verbesserung der Gehirnfunktion führen könnte.

wie sich der kaffeekonsum auf die gehirnfunktion auswirkt

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Die in dieser Forschungsarbeit verwendete britische Biobank spiegelt eine relativ gesunde Stichprobe im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung wider. Dies könnte die Möglichkeit einschränken, die neuen Assoziationen zu verallgemeinern. Außerdem entwickelten relativ wenige Menschen Demenz oder Schlaganfälle, was eine genaue Hochrechnung der Raten auf größere Bevölkerungsgruppen erschweren kann. Schließlich wäre es möglich, dass der Konsum von Kaffee und Tee vor Schlaganfall, Demenz und der damit verbundenen Symptomatik schützt. Diese Kausalität konnte das Forschungsteam jedoch aus den Assoziationen nicht ableiten. Die Autoren dieser Studie hoffen, eine vertiefte Analyse der Ergebnisse in zukünftigen Forschungen durchführen zu können. Die neuen Erkenntnisse weisen darauf hin, dass ein moderater, aber regelmäßiger Konsum von Kaffee und Tee neue Ernährungsstrategien gegen Gehirnerkrankungen ermöglichen könnte.

Charlie hat viel um die Welt gereist und mehrere Kulturen kennengelernt. Er hat sein Bachelor Abschluss in Kommunikationswissenschaft an der Uni Duisburg-Essen absolviert und beschreibt sich als leidenschaftlichen Musikfan.