Könnten bestimmte Lebensmittel statt Medikamente Infektionen der oberen Atemwege wie COVID-19 vorbeugen?

Von Charlie Meier

Eine Kinderärztin hat kürzlich die möglichen Schutzwirkungen von Essen als therapeutische Maßnahme gegen Infektionen der oberen Atemwege bei Kindern erforscht. Unverarbeitete Nahrungsmittel könnten angesichts der Studienergebnisse zur Prävention von Atemwegsinfektionen beitragen. Eine gewöhnliche Erkältung kann heutzutage schwerwiegende Folgen bei Kindern mit sich bringen, was Eltern ebenso verpflichtet, zu Hause zu bleiben. Sie müssen dementsprechend auf COVID-19 getestet werden und verbringen Tage auf Wartelisten für diese Tests. Da der Winter naht und Erkältungen häufiger auftreten, sind solche Erkenntnisse besonders relevant.

Vorbeugung von Infektionen der oberen Atemwege durch gesunde Ernährung möglich

wie gesunde lebensmittel medikamente bei erkältungen und grippe durch immunstimmulierende wirkung ersetzen können

Die veröffentlichte Dissertation beschreibt, wie bestimmte Lebensmittel helfen können, Infektionen der oberen Atemwege sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen zu verhindern. Zu diesen Nahrungsmitteln gehören Präbiotika und Probiotika, Folgemilch, Knoblauch, Kiwis und Fischöl. Lebensmittel, die die Dauer einer Atemwegsinfektion verkürzen können, sind außerdem auch immunstimulierende Pflanzenextrakte wie zum Beispiel der Holundersirup. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Wirkung von allgemein verfügbaren Lebensmitteln und deren Einfluss auf Infektionen der oberen Atemwege. Insgesamt untersuchte die Autoren 33 Studien, in denen solche Nahrung ein signifikant positives Ergebnis zeigte. Die Ergebnisse der neuen Studie legen positive Auswirkungen von unverarbeiteten und natürlichen Lebensmitteln auf die Gesundheit von Kindern nahe. Die Ärztin führte dazu auch mehrere Interventionsstudien an Kindern von 1 bis 4 Jahren mit ständig wiederkehrenden Erkältungen und Husten durch.

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Die diätetische Einführung von vier Nahrungsmitteln wie Vollmilch, Butter, Rindfleisch und grünem Gemüse führte zu einer signifikanten Reduzierung von Infektionen der oberen Atemwege, Erkältungstagen, Husten und dem Einsatz von Antibiotika. Die Kinder besuchten außerdem auch seltener ihren Hausarzt, litten seltener an Müdigkeit und schliefen dadurch besser. Diese Forschungsarbeit bezieht sich jedoch auf Ergebnisse vor der Coronavirus-Pandemie. Die Autorin hat die Effekte noch nicht auf Infektionen mit Sars-CoV-2 getestet und kann diesbezüglich keine Rückschlüsse auf ihre Wirksamkeit ziehen, aber es bestehe große Wahrscheinlichkeit für eine positive Wirkung. Eine gute Ernährung stärkt das körpereigene Immunsystem und die Regenerationsfähigkeit des Körpers, wie diese Studie gezeigt hat. Der Kampf einzelner Patienten gegen das Coronavirus hängt dementsprechend von einem gut funktionierenden Immunsystem ab. Daher werden bestimmte allgemeine Prinzipien sicherlich gelten. Bei COVID-19 wurde es jedoch nicht nachgewiesen, da dieses Virus erst vor kurzem entstanden ist.

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