Ein anderer Todesfall während der Dreharbeiten des neuen Indiana Jones 5 könnte die Produktion verzögern

Von Charlie Meier

Eine neue Tragödie hat diesmal das Team von Indiana Jones 5 in Marokko getroffen. Das 52-jährige Crewmitglied Nic Cupac starb angeblich an natürlichen Ursachen. Man hat ihn tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Er arbeitete an einem großen Stunt für den mit Spannung erwarteten Film mit Harrison Ford. Von Covid-19 bis hin zu einer Verletzung seines Hauptdarstellers gab es bisher zahlreiche Hindernisse, die diese Filmproduktion verzögerten.

Besatzungsmitglied von Indiana Jones 5 gestorben

harrsion ford nach todesfall während dreharbeiten an indiana jones 5

Berichten zufolge starb Nic Cupac im Alter von 52 Jahren in Fes, Marokko, wo derzeit die Produktion läuft. Die tragische Nachricht kommt wenige Wochen nach dem plötzlichen und schockierenden Tod von Halyna Hutchins nach dem Schuss von Alec Baldwin. Die massiven Sicherheitslücken, die zum Tod von Hutchins führten, sind zu einem wichtigen Moment der Abrechnung für Hollywood geworden. Darüber hinaus erfordern diese, den Einsatz echter Waffen am Set zu überarbeiten. Im Gegensatz zum tragischen Tod von Hutchins scheint Cupacs Tod jedoch nicht auf Sicherheitslücken oder Sicherheitsprobleme am Set zurückzuführen zu sein. Nic Cupac arbeitete seit 2000 mit der Kamera- und Elektroabteilung an 58 Filmen und Fernsehsendungen. Er hat bei einigen großen Produktionen mitgewirkt. Dazu zählen zwei Harry-Potter-Filme, „The Da Vinci Code“, „Guardians of the Galaxy“, „Jurassic World“ und „Venom: Let There be Carnage“. Er flog nach Marokko, um sich auf eine massive Szene mit einer Rikscha vorzubereiten.

vorbereitung einer filmszene mit rikscha am filmset in marokko

Über Cupac ist nicht viel bekannt. Er scheint keine Profile in den sozialen Medien zu haben. Seine Kollegen beschreiben ihn als einen liebenswerten Menschen, der immer hilfsbereit war. Es ist derzeit unklar, ob die Produktion die Dreharbeiten aussetzt oder ob sie ohne den Veteranen weitergehen. Der Tod von Cupac ist nur der jüngste in einer langen Reihe von Rückschlägen für den Film, der sich seit George Lucas im Jahr 2008 aufgrund von Drehbuchüberarbeitungen mehrmals verzögert hat. Im Oktober verbot Marokko dann internationale Flüge von und nach Großbritannien, was die Chefs vor eine schwierige Wahl stellte, wie sie die Besatzung einbringen sollen. Die Darsteller und die wichtigsten Crewmitglieder drehten zu dieser Zeit in Italien, sodass sie problemlos nach Marokko gelangen konnten. Der noch unbetitelte Film soll trotz dieser Rückschläge am 30. Juni 2023 in die Kinos kommen. Ob das wirklich klappt, ist eine Frage, die nur die Zeit beantworten kann.

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