Hypervitaminose D: Kann man Vitamin D überdosieren und welche Symptome oder gesundheitliche Risiken treten dabei auf?

Von Charlie Meier

Ein hoher Vitamin-D-Spiegel, der als Hypervitaminose D bekannt ist, kann Schäden im Körper anrichten, die verschiedene Erkrankungen bewirken. In der Regel benötigen Erwachsene 600 internationale Einheiten des Sonnenvitamins pro Tag, aber eine Überdosierung kann gesundheitsschädlich werden. Bei Überschreitung dieser Werte für mehrere Monate hintereinander tritt dementsprechend eine Intoxikation auf.

Wie sich die Hypervitaminose D auf die Gesundheit auswirkt

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Vitamin D oder das Sonnenscheinvitamin stellt eine Gruppe fettlöslicher Nährstoffe dar, die mit stärkeren Knochen, Zähnen und dem Schutz vor psychischen Problemen verbunden sind. Die Aufrechterhaltung eines optimalen Vitamin-D-Spiegels ist für die Nierenfunktion äußerst wichtig. Sein Mangel kann jedoch bekanntermaßen die ordnungsgemäße Funktion dieser Organe beeinträchtigen. Darüber hinaus ist bekannt, dass so eine Toxizität auch Schaden anrichtet. Ein hoher Vitamin-D-Spiegel erhöht dementsprechend auch den Kalziumspiegel im Blut, was zu einer Hyperkalzämie führt. Letztere löst durch häufiges Wasserlassen und eine Verkalkung der Nieren Wasserverlust aus. Vitamin D wird durch die Einwirkung von Sonnenlicht, Pilzen, fettem Fisch, angereicherten Milchprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln gewonnen. Dieser Nährstoff ist für alle ein Muss, jedoch auch mit am schwierigsten zu erhalten. Infolgedessen verlassen sich viele Menschen sehr stark auf Nahrungsergänzungsmittel, um ihren Bedarf zu decken. Sie merken aber eine Überdosierung selten, wodurch sich das Risiko einer Vitamin-D-Toxizität erhöhen könnte.

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Eine Hypervitaminose D kann außerdem auch dazu führen, dass sich die Blutgefäße in den Nieren zusammenziehen. Dadurch werden ihre normalen Funktionen beeinträchtigt. Dies kann im Laufe der Zeit zu Nierensteinen, Nierenschäden oder im Extremfall zu Nierenversagen führen. Einerseits ist Vitamin D ein für das psychische Wohlbefinden essentieller Nährstoff. Gleichzeitig ist bekannt, dass es Verwirrung, Psychosen, Depressionen und im Extremfall sogar Koma bei Überdosierung auslöst. Dies ist ebenfalls eine Folge von Hyperkalzämie. Die Patienten berichten in solchen Fällen möglicherweise auch über Agitiertheit und Reaktionslosigkeit. Hyperkalzämie kann außerdem auch den Magen-Darm-Trakt betreffen und Komplikationen wie Verstopfung, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Durchfall verursachen. Dies geschieht aufgrund der Vitamin-D-Toxizität, wobei mehrere Studien die Auswirkungen einer Überdosierung mit diesem Nährstoff und die entsprechenden Magen-Darm-Komplikationen bereits bestätigt haben.

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