Warum Internetwerbung für Fastfood ungesund ist, sich negativ auf junge Menschen auswirkt & ihr Ernährungsmodell verändert

Von Charlie Meier

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Online-Werbung von Fastfood ungesund für die Ernährungspsychologie bei Jugendlichen und Erwachsenen sein könnte. Da Unternehmen wie McDonald’s ihr Marketing auf Länder mit niedrigem Einkommen konzentrieren, führe dies dementsprechend zu schlechten Essgewohnheiten im Erwachsenenalter. Darüber hinaus könnten Werbeanzeigen auf Instagram und anderen digitale Medienplattformen laut den Studienautoren die Gesundheit von jungen Menschen gefährden.

Warum das Werben von Fastfood ungesund für die junge Generation sein könnte

werbung auf instagram kann bei fastfood ungesund als ernährungsmodell bei jugendlichen wirken

Laut dem Forschungsteam könnten die Marketinganzeigen, mit denen junge Verbraucher angesprochen werden, eine Rolle bei den Konsummustern von Lebensmitteln spielen, die später im Leben zu gesundheitlichen Komplikationen führen. Die Studienautoren wählten 15 Länder nach dem Zufallsprinzip aus, um herauszufinden, wie McDonald’s seine Produkte auf verschiedenen Kontinenten vermarktet. Sie wollten dementsprechend herausfinden, ob sich die Marketingpraktiken des Unternehmens je nach Verbraucherumfeld in den ausgewählten Ländern unterscheiden. Die Untersuchungen konzentrierten sich auf Instagram, weil dies eine der beliebtesten Social-Media-Plattformen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist. Die Ergebnisse zeigten, dass McDonald’s mehr Werbeanzeigen veröffentlichte und Preisaktionen, Werbegeschenke und auf Kinder ausgerichtete Marketingtaktiken einsetzte. Diese Anzeigen sind dort effektiv, wo der Preis von Lebensmitteln und Getränken für die Kaufentscheidung der Verbraucher von entscheidender Bedeutung ist.

ernährungspsychologie bei kindern durch werbeanzeigen von ungesunden lebensmittel beeinträchtigt

Laut den Forschern wirken solche Werbungen von Fastfood ungesund im Erwachsenenalter, da sie hauptsächlich Produkte mit viel Fett, Zucker und Salz vermarkten. Von diesen ist bekannt, dass sie mit schlechter Ernährung und schlechter Gesundheit in Verbindung stehen. Darüber hinaus tragen derartige Werbeanzeigen zu einer Umgebung bei, die es Erwachsenen und Kindern schwerer macht, gesunde Lebensmittel zu wählen. Diese Taktiken schaffen junge Verbraucher, die ihrer Marke während ihrer gesamten Lebensdauer treu bleiben, so die Studienautoren. So eine fett-, zucker- und salzreiche Ernährung erhöht außerdem auch die Wahrscheinlichkeit für Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen später im Leben. Diese Beobachtungsstudie zeigt, dass Marketinganzeigen für bestimmte Zielgruppen gesundheitsgefährdend sein könnten. Darüber hinaus würde eine Änderung der Richtlinien der Internet-Präsenz von Fastfood-Ketten vielen Menschen zugutekommen.

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