Hund gegen Depression: Könnte ein Haustier die psychische Gesundheit verbessern und Angst vorbeugen?

Von Charlie Meier

Nach einer aktuellen Beobachtungsstudie kamen die Autoren zu dem Schluss, dass ein Hund gegen Depression besonders hilfreich sein könnte. Darüber hinaus berichteten Hundebesitzer, die sich während der COVID-19-Pandemie besonders gestresst fühlten, von signifikant verbessertem geistigem Zustand dank ihres Haustieres. Laut den Forschern bieten Hunde als potenzielle Therapeuten Trost und Unterstützung, was das Stressniveau und die Angstzustände deutlich reduziert. Zukünftige Hundebesitzer sollten jedoch zuvor sicherstellen, dass alle Haushaltsmitglieder damit einverstanden sind und sie sich tatsächlich um das Haustier kümmern werden.

Sich einen Hund gegen Depression anschaffen und Verantwortung übernehmen

wie ein hund gegen depression und angstzustände helfen kann

Die Studienergebnisse zeigten, dass die Anschaffung eines Hundes im Umgang mit Depressionen und Stress während der COVID-19-Pandemie hilfreich sein könnte. In der vorliegenden Forschungsarbeit untersuchte das Team die von 768 Hundebesitzern und 767 potenziellen Hundebesitzern selbst berichteten Werte zu Depressionen, Angstzuständen und Glück. Menschen, die eine Bindung zu mindestens einem Hund in ihrem Haushalt haben, sagten, dass es in einigen Bereichen in Bezug auf ihre psychische Gesundheit während der Pandemie besser als in anderen lief. Der Besitz von Hunden könnte den Menschen ein stärkeres Gefühl der sozialen Unterstützung gegeben haben. Dies habe laut den Wissenschaftlern wiederum dazu beigetragen, einige der negativen psychologischen Auswirkungen des Lockdowns abzufedern. Etwa 70 Prozent der Hundebesitzer und 65 Prozent der potenziellen Hundebesitzer in der Studie gaben an, während der Pandemie von hoher sozialer Unterstützung durch Familie und Freunde zu profitieren.

hundebesitzer bei einem spaziergang im freien

Ein Hund gegen Depression wäre deswegen sinnvoll, weil das Haustier ein Gefühl der Einsamkeit und Isolation verringern kann. Letztere gehen meistens mit depressiven Symptomen einher. Hunde können außerdem auch zu körperlicher Bewegung im Freien wie Spazierengehen und zur Sozialisierung mit anderen Hundebesitzern oder Hundeliebhabern beitragen. Haustiere helfen dem Nervensystem, indem sie es bei einem Angstsyndrom beruhigen. Zudem sind Hunde intuitiv und können Stimmungsschwankungen spüren, was ein Gefühl der Fürsorge von ihren Besitzern vermitteln kann. Das Kuscheln mit dem Haustier kann dementsprechend Stress im Körper abbauen und Panikattacken deeskalieren.

die anschaffung eines haustieres erfordert sorge und verantwortung

Die Anschaffung eines Hundes ist keine leichte Entscheidung und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Darüber hinaus kann die Verantwortung, sich um ein Haustier zu kümmern, ebenfalls eine Quelle von Stress sein. Die Autoren dieser Studie warnen dementsprechend auch davor, dass der Verlust des Haustieres aufgrund der emotionalen Verbindung und Unterstützung zu psychischen Problemen führen könnte.

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