Warum Cannabinoide aus Hanfextrakt Wirkung gegen Sars-CoV-2 zeigen und eine Infektion mit Coronavirus verhindern könnten

Von Charlie Meier

In einer kürzlich durchgeführten Studie konnten Forscher zeigen, wie einige Verbindungen in Hanfextrakt Wirkung gegen Viruspartikel von Sars-CoV-2 ausüben. Die Cannabinoide wiesen dementsprechend die Fähigkeit auf, das Eindringen von Coronaviren in menschliche Zellen zu verhindern. Dies erfolgt, indem sie an das Spike-Protein binden und einen entscheidenden Schritt im Prozess der Infektion blockieren.

Wie einige Säuren in Hanfextrakt Wirkung bei der Virusreplikation aufweisen

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Cannabis sativa ist eine Quelle für Ballaststoffe, Lebensmittel und Tierfutter. Mehrere Hanfextrakte und -verbindungen werden Kosmetika, Körperlotionen, Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln zugesetzt. Nun fand das Forschungsteam heraus, dass Cannabigerolsäure und Cannabidiolsäure, die in Hanf reichlich vorhanden sind, gegen Varianten von SARS-CoV-2, einschließlich der Variante B.1.1.7, wirksam waren. Laut den Studienautoren ist jeder Teil der Infektion und Replikation ein potenzielles Ziel für eine antivirale Intervention. Die Verbindung der Rezeptorbindungsdomäne des Spike-Proteins mit dem menschlichen Zelloberflächenrezeptor ACE2 ist ein entscheidender Schritt in diesem Zyklus. Das bedeutet, dass die Säuren aus Hanf, die diesen Eintritt hemmen, verwendet werden könnten, um eine Corona-Infektion und COVID-19 zu verhindern. Sie binden nämlich an die Spike-Proteine, damit diese nicht an das ACE2-Enzym, das auf der äußeren Membran von Endothelzellen in der Lunge und anderen Organen reichlich vorhanden ist, binden können. Die Cannabinoide können oral eingenommen werden und haben eine lange Geschichte der sicheren Anwendung bei Menschen, so die Forscher.

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Die Studienergebnisse bestätigten, dass die beiden Cannabinoide aus dem Hanfextrakt Wirkung durch die höchste Affinität zum Spike-Protein aufweisen. Eines der Hauptanliegen der Pandemie ist die Verbreitung von Varianten, von denen es viele gibt. Darüber hinaus gehören B.1.1.7 und B.1.351 zu den am weitesten verbreiteten und besorgniserregendsten. Diese Varianten sind bekannt dafür, dass sie Antikörpern gegen SARS-CoV-2 der frühen Abstammung ausweichen, was offensichtlich besorgniserregend ist, da aktuelle Impfstrategien auf dem Spike-Protein der frühen Abstammung als Antigen beruhen. Angesichts der Ergebnisse hoffen die Autoren dieser Studie, dass sich dieser Trend auf andere bestehende und zukünftige Varianten ausweitet. Darüber hinaus könnte die Kombination aus Impfung und einer derartigen Behandlung ein viel schwierigeres Umfeld für SARS-CoV-2 schaffen.

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