Endometriose Auslöser: Kosmetikprodukte als mögliche Ursache für Störungen des Hormonsystems

Autor: Olga Schneider

Forscher haben festgestellt, dass einige Kosmetikprodukte auf dem Markt Umwelthormone enthalten. Damit werden vor allem Chemikalien bezeichnet, die unser Hormonsystem negativ beeinflussen können. Die Substanzen können einiges anstellen und sogar die körpereigenen Hormone beeinträchtigen. Einem Forscherteam aus Spanien zufolge könnten daher bestimmte Kosmetikprodukte Endometriose Auslöser sein.

Umwelthormone in Kosmetika als potenzielle Endometriose Auslöser

Endometriose durch Kosmetik ausgelöst neue Studie

Endokrine Disruptoren, noch als Umwelthormone bekannt, können das Hormonsystem verändern. Wenn sie in Kosmetikprodukten enthalten sind, dann gelangen sie über die Haut in den Körper. Meistens handelt es sich dabei um Konservierungsstoffe, die die Haltbarkeit der Produkte verlängern und eine Aufbewahrung bei Raumtemperatur ermöglichen.

Bei der Endometriose handelt es sich um eine Erkrankung der Gebärmutter. Dabei wächst die Gebärmutterschleimhaut aus der Gebärmutter. Charakteristisch für die Krankheit sind starke Schmerzen, chronische Entzündungen und starke Blutungen, die die Lebensqualität der Betroffenen mindern können. Der Großteil der Patientinnen hat auch mit Unfruchtbarkeit zu kämpfen. Da bei den meisten Frauen die Erkrankung chronisch verläuft und die Therapiemöglichkeiten begrenzt sind, ist es sehr wichtig, potenzielle Endometriose Auslöser zu finden. Immer mehr Mediziner listen Hormone als mögliche Ursache auf.

Auch andere Risikofaktoren können die Erkrankung begünstigen

Endometriose Auslöser sind endokrine Disruptoren in Kosmetikprodukten schuld

Das Forscherteam aus Spanien hatte sich deswegen zum Ziel gesetzt, herauszufinden, ob ein Zusammenhang zwischen der Endometriose und den Konservierungsmitteln in kosmetischen Produkten besteht. Bei 124 Teilnehmerinnen wurde der Hormonspiegel getestet. Alle Probanden verwendeten Kosmetika, die Parabene oder Benzophenons enthielten. Nach der Analyse der Blutproben kamen die Wissenschaftler zu der Schlussfolgerung, dass ein solcher Zusammenhang besteht. Je mehr der schädlichen Substanzen im Blut gefunden wurden, desto wahrscheinlicher war es, eine Endometriose zu entwickeln.

Eine weitere Studie aus den USA belegte übrigens, dass auch das Solarium das Risiko an Endometriose zu erkranken, deutlich erhöht. Als besonders gefährlich gelten die UVA-Strahlen, die die Krankheit begünstigen können. Als andere Risikofaktoren listen die meisten Ärzte auch Allergien, Menstruationsprobleme und einen ungesunden Lebensstil mit wenig Bewegung auf.

Zu der Studie

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