Ebola Impfstoff von der Europäischen Kommission zugelassen

Autor: Charlie Meier

Ein neuer Ebola Impfstoff wurde vom Pharmahersteller Janssen zur Vorbeugung der durch die Virusart verursachten Krankheit entwickelt. Das Impfschema nutzte die AdVac-Impfstofftechnologie von Janssen sowie die etablierte MVA-BN-Technologie von Bavarian Nordic. Forscher haben diese in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford speziell entwickelt, um bei Erwachsenen und Kindern ab einem Jahr eine langfristige Immunität gegen das Ebola Virus zu induzieren. Als solcher kann die Medizin den Wirkstoff zur Unterstützung der vorbeugenden Impfung in Ländern einsetzen, in denen das Risiko eines Ausbruchs am größten ist.

Einsatz von Ebola Impfstoff

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Die Universität Oxford spielte eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Entwicklung dieses Impfstoffs. Als Reaktion auf die Ebola Krise in Westafrika haben die Wissenschaftler in einer einzigartigen, globalen Partnerschaft mit mehreren Partnern zusammengearbeitet, um den Ebola Impfstoff durch mehrere klinische Studien auf drei Kontinenten zu beschleunigen. 2014 bat das Team der Oxford Vaccine Group Freiwillige, an einer Studie über einen neuen Impfplan gegen die Ebola-Virus-Krankheit teilzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt verursachte diese einen verheerenden Ausbruch in Westafrika. Diese Arbeit hat also zu einem Ebola Impfstoff geführt, der zur Vorbeugung dieser verheerenden Krankheit zugelassen ist.

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Die Parallelen zum aktuellen COVID-19-Ausbruch und Impfstoffstudien liegen ebenfalls auf der Hand. Beide zeigen, wie wichtig es ist, in Forschung zu investieren, um qualifizierte Teams von Wissenschaftlern, Krankenschwestern und Ärzten zu rekrutieren. Dementsprechend können sie herausfordernde Studien mit hoher Geschwindigkeit durchführen. Behörden haben den Ebola Impfstoff bereits in der Region Nord-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo und in Ruanda eingesetzt. Dies geschah auf Empfehlung der Strategic Advisory Group of Experts (SAGE) der WHO.

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Es war eine bedingte Zulassung im Jahr 2019. Das Ganze war außerdem auch ein Teil der Bemühungen zur Eindämmung von Ausbrüchen in der Region. Angesichts der Tatsache, dass sich die Welt derzeit darauf konzentriert, die COVID-19-Pandemie zu stoppen, war die Notwendigkeit sicherer und wirksamer Impfstoffe zum Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen vor neu auftretenden Infektionskrankheiten noch nie so offensichtlich. Die Zulassung des Impfstoffs durch die Europäische Kommission markiert einen bedeutenden Moment in den laufenden Bemühungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit mit dem Ziel, neue Ebola-Ausbrüche zu verhindern.




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