Warum Sie sich mindestens 20 Sekunden lang die Hände waschen sollten

Von Charlie Meier

Ein kürzlich von Forschern entwickeltes mathematisches Modell zeigt die Haftkraft von Viren und Bakterien, wenn sich Menschen die Hände waschen. Laut den Studienautoren reicht das Händewaschen mit Wasser und Seife für weniger als 20 Sekunden nicht für optimale Hygiene aus. Dies lege vor allem daran, dass schädliche Partikel dadurch auf der Haut haften bleiben. Der Mathematiker Paul Hammond aus South Cambridgeshire hat das Modell erstellt, um zu untersuchen, wie die Physik des Händewaschens funktioniert.

Müssen Sie sich zwecks besserer Hygiene intensiver die Hände waschen?

seife und wasser zum händewaschen für mindestens 20 sekunden

Die neue Forschungsarbeit hat ergeben, dass die Wirksamkeit des Händewaschens davon abhängt, wie intensiv Sie schrubben. Dies sollte jedoch auch mindestens die vorgeschriebenen 20 Sekunden lang andauern, um wirksam genug zu sein, so die Studienautoren. Das Forschungsteam hat das zweidimensionale Modell durch die Analyse der Hautoberfläche im mikroskopischen Maßstab erstellt. Jede Variation der Konturen auf der Hautoberfläche haben die Wissenschaftler wie eine Spalte und eine Spitze behandelt. Schädliche Partikel wie Bakterien und Viren bleiben nämlich in den sogenannten Tälern dieser Oberflächen gefangen. Angesichts dieser Topographie der Haut muss die Kraft des Wasserflusses stark genug sein, um Mikroben während des Waschens zu lösen. Auf diese Weise lassen sich Viren und Bakterien aus solchen Hautbereichen befördern. Außerdem hängt die Stärke dieses Flusses nach dem Modell von der Geschwindigkeit ab, mit der Sie sich die Hände waschen.

sich länger und intensiver die hände waschen als schutz vor coronavirus und anderen bakterien

Regelmäßiges Händewaschen ist heute ein wichtiger Schutz gegen die Übertragung von Infektionen wie SARS-CoV-2. Je kräftiger Sie diese bewegen und gleichzeitig schrubben, desto leichter lassen sich die Schädlinge entfernen. Wenn Sie Ihre Hände jedoch zu sanft und zu langsam aneinander reiben, sind die erzeugten Kräfte nicht stark genug, um die Kraft zu überwinden, die das Teilchen nach unten hält. Das Modell der Forscher berücksichtigt jedoch keine chemischen oder biologischen Prozesse, die bei der Verwendung von Seife auftreten. Die Kenntnis der Mechanismen, die Partikel von den Händen entfernen, kann aber Hinweise auf die Formulierung wirksamerer, umweltfreundlicher Seifen geben. Diese Studie beantwortet wichtige Fragen und legt den Grundstein für zukünftige Forschungen, die eine bessere Hygiene der Hände ermöglichen könnten.

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