Delir Symptome als frühe Anzeichen für COVID-19 identifiziert

Autor: Charlie Meier

Delir Symptome könnten zusammen mit Fieber ein frühes Zeichen von COVID-19 sein. Dies ist die wichtigste Schlussfolgerung aus einer wissenschaftlichen Untersuchung, die von Forschern der Universitat Oberta de Catalunya (UOC) durchgeführt und in Clinical Immunology and Immunotherapy veröffentlicht wurde. Die Forscher unterstreichen die Tatsache, dass einige Patienten neben bekannteren Symptomen auch ein Delir bei Coronavirus entwickeln können.

Wann treten Delir Symptome auf?

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Die Manifestation von einem Zustand der Verwirrung bei hohem Fieber sollte als Frühindikator der Krankheit insbesondere bei älteren Patienten angesehen werden. Dabei fühlt sich die betroffene Person nicht mit der Realität verbunden, sondern so als ob sie träumt. Dies erklärt der Hauptautor, der diese Studie an der Universität von Bordeaux in Frankreich durchgeführt hat. Die Wissenschaft sollte also in Alarmbereitschaft sein, insbesondere in einer solchen epidemiologischen Situation. Personen, die bestimmte Anzeichen von Verwirrung aufweisen, können nämlich einen Hinweis auf eine durch Coronavirus verursachte Infektion geben. Das Team hat diesbezüglich die wissenschaftlichen Arbeiten zu den Auswirkungen von COVID-19 auf das Zentralnervensystem überprüft. Die Überprüfung ergab, dass es zunehmend Anzeichen dafür gibt, dass Sars-CoV-2 auch das Zentralnervensystem beeinflusst und neurokognitive Veränderungen wie Kopfschmerzen und Delir Symptome sowie psychotische Episoden hervorruft.

nahaufnahme von coronaviren

Die wichtigsten Hypothesen, die erklären, wie so ein Virus das Gehirn beeinflusst, weisen also auf drei mögliche Ursachen hin. Diese bezeichnen die Forscher als Hypoxie oder neuronaler Sauerstoffmangel. Dies ist eine Entzündung des Gehirngewebes aufgrund von einem Zytokinsturm wie bei COVID-19. Außerdem besitzt Coronavirus die Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu durchqueren. Auf diese Weise kann es direkt ins Gehirn eindringen.

Die Autoren der Studie betonen, dass jeder dieser Faktoren möglicherweise zu Delir führen kann. Sie erklären auch, dass bei Autopsien von Patienten, die an der Infektion gestorben sind, Hinweise auf eine durch Hypoxie verursachte Hirnschädigung beobachtet wurde. Es war also möglich, das Virus aus dem Gehirngewebe zu isolieren. Laut den Forschern sind Delir Symptome, kognitive Defizite und Verhaltensanomalien höchstwahrscheinlich das Ergebnis einer systemischen Entzündung des Gehirns und einer Hypoxie. Die letztere führt auch dazu, dass sich das neuronale Gewebe in Bereichen wie dem Hippocampus entzündet. So ein Zustand ist mit kognitiven Dysfunktionen und Verhaltensänderungen von Patienten mit Delir verbunden.

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